Kein Ende des Konjunkturzyklus – zu den konjunkturellen Auswirkungen der gestiegenen Ausrüstungsinvestitionen im Dienstleistungssektor
Thorsten Wichmann
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 5,
1997
Abstract
Eine Betrachtung des konjunkturellen Verhaltens der Ausrüstungsinvestitionen in Westdeutschland von 1960 bis 1993 zeigt, dass der Dienstleistungssektor 1960 nur für gut ein Viertel der Ausrüstungsinvestitionen verantwortlich zeichnete, 1993 aber schon für mehr als die Hälfte. Stark zugenommen hat der Dienstleistungsbeitrag zu den Schwankungen der Wachstumsrate der Ausrüstungsinvestitionen.
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Die wirtschaftliche Lage in Mittel- und Osteuropa - Ergebnisse 1996 und Prognose 1997 -
Klaus Werner
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 5,
1997
Abstract
Die Ergebnisse des Jahres 1996 zeigen eine weiterhin starke Differenziertheit der wirtschaftlichen Entwicklung, zunehmend genutzte Chancen, aber auch die überwiegend von Niveaurückständen und institutionellen Mängeln verursachten Schwächen des Transformationsprozesses in den Volkswirtschaften Mittel- und Osteuropas: In den mitteleuropäischen Reformländern verlangsamte sich das Wachstumstempo gegenüber dem Vorjahr, auch wenn man berücksichtigt, daß die Durchschnittsrate durch den Einbruch in Bulgarien negativ beeinflußt wurde. Im Baltikum stabilisierte sich die wirtschaftliche Entwicklung auf niedrigem Niveau. In den europäischen GUS-Ländern setzte sich außer in Weißrußland der Produktionsrückgang fort, in Rußland sogar in erhöhtem Ausmaß. Das Inflationstempo verringerte sich überall mit Ausnahme von Rumänien und Bulgarien, während die Arbeitslosigkeit in etwa auf dem vorjährigen Niveau verharrte. Für 1997 ist bei den mitteleuropäischen Reformländern mit einer Fortsetzung der wirtschaftlichen Erholung bei Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts zwischen drei und sechs Prozent zu rechnen. In den baltischen Ländern dürfte sich das moderate Expansionstempo fortsetzen, und in den GUS-Ländern wird voraussichtlich der Produktionsrückgang zum Stillstand gebracht werden können. Eine weiterhin hohe Zunahme der deutschen Exporte nach Mittel- und Osteuropa zwischen 10 und 15 vH ist auch für 1997 zu erwarten, da sich der wirtschaftliche Aufschwung vor allem in den Ländern fortsetzt, wo Deutschland bereits starke Marktpositionen innehat. Zudem wird besonders die Nachfrage nach Investitionsgütern – einer traditionellen Stärke deutscher Produzenten – wachsen und sich die reale Aufwertung der meisten mittel- und osteuropäischen Währungen gegenüber der Deutschen Mark fortsetzen.
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Arbeitsmarkt Ostdeutschland 1997: Beschäftigungsabbau setzt sich fort
Hans-Ulrich Brautzsch
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 3,
1997
Abstract
Im Beitrag wird die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt Ostdeutschlands untersucht. Im Zuge des schwachen Produktionswachstums nimmt die Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt deutlich ab. Der Rückgang der Arbeitsnachfrage wird von dem noch stärkeren Rückgang der Erwerbsneigung überlagert, so dass per saldo auch die Unterbeschäftigung abnimmt. Trotz der schrittweisen Rückführung der aktiven Arbeitsmarktpolitik werden staatliche Beschäftigungsprogramme auch 1997 eine wichtige Rolle auf dem ostdeutschen Arbeitsmarkt spielen.
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Wirtschaftspolitischer Handlungsbedarf in Ostdeutschland: Ein Überblick
Joachim Ragnitz
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 2,
1997
Abstract
Es werden die Grundzüge eines wirtschaftspolitischen Programms entwickelt, das geeignet ist, die Wachstumsschwäche der ostdeutschen Wirtschaft zu überwinden. Der Text stellt die Grundlage späterer Überlegungen des IWH zur wirtschaftspolitischen Strategie in den neuen Ländern dar.
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Reale Aufwertung: Wachstumsbremse für mittel- und osteuropäische Länder
Hubert Gabrisch
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 2,
1997
Abstract
Die steigenden Leistungsbilanzdefizite Mittel- und Osteuropas sind zu einem Großteil auf die reale Aufwertung ihrer Währungen zurückzuführen. Diese Aufwertung wurde auch durch wachsende Kapitalzuflüsse verursacht. Da sich die Aufwertung als Wachstumsbremse erweisen kann, ist eine Förderung von Produktivitätsfortschritten notwendig, möglicherweise auch eine längere Übergangsfrist bei der Öffnung von Gütermärkten.
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Transferleistungen, Wirtschaftsstruktur und Wachstum in den neuen Ländern - Beiträge einer wissenschaftlichen Tagung
IWH-Sonderhefte,
Nr. 1,
1997
Abstract
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Wachstumspolitik in Ostdeutschland
Joachim Ragnitz
Externe Publikationen,
1996
Abstract
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Hohe Außenhandelsdynamik der mittel- und osteuropäischen Reformländer; Deutschland behauptet seine Marktanteile
Klaus Werner
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 2,
1996
Abstract
Im Jahr 1995 weiteten die Reformländer Mittel- und Osteuropas ihre Aus- und Einfuhren auf US-Dollar-Basis jeweils um mehr als 20 vH aus. Die Einbeziehung der Region in die gesamteuropäische Arbeitsteilung verstärkte sich. Durch den starken Importsog verursacht, nahmen die Handelsbilanzdefizite vor allem in Ostmitteleuropa erneut zu, worin ein steigender Bedarf an externer Finanzierung des Wirtschaftswachstums zum Ausdruck kommt. Strukturelle Verbesserungen im mittel- und osteuropäischen Außenhandel sind kaum auszumachen. Der Anteil von Erzeugnissen des Grundstoff- und Produktionsgütergewerbes an den Gesamtexporten ist abermals gestiegen, während bei den Importen die für die Modernisierung der Produktion erforderlichen Investitionsgüter eine noch zu geringe Rolle spielten. Deutschland blieb weiterhin der wichtigste Handelspartner der Reformländer. 1996 wird der Außenhandel Mittel und Osteuropas weiter wachsen, wenn auch langsamer als im Vorjahr.
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Aktuelle Trends - Wachstumsregion Reformländer
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 2,
1996
Abstract
Mittel- und Osteuropa gehört - mit Ausnahme der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten und Lettlands - zu den dynamischsten Wachstumsregionen der Welt. Dabei weist der Trend der vergangenen Jahre darauf hin, daß auch die Länder mit noch moderaten Wachstumsraten - Ungarn, Bulgarien, Litauen - zur Spitzengruppe aufschließen werden. Zählt man Ostdeutschland auch zu den Transformationsökonomien, so bestätigt sich das Bild, daß die Reformländer ein deutlich höheres Wachstum als die OECD aufweisen.
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Geldpolitischer Pragmatismus
Silke Tober
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 9,
1996
Abstract
Die Deutsche Bundesbank hat ihre Politik der geldpolitischen Lockerung im ersten Halbjahr 1996 fortgesetzt. Der auf Jahresrate hochgerechneten Ausweitung des Geldmengenaggregats M3 von 10,5 vH in den ersten fünf Monaten des Jahres bgegnete sie somit nicht mit einem Anziehen der geldpolitischen Zügel. Da eine Inflationsgefahr nicht in Sicht ist, die Wachstumsaussichten nach wie vor trübe sind und die Geldmengenausweitung zum Teil durch Portfolioumschichtungen verursacht wurde, ging die Bundesbank erneut geldpolitisch pragmatisch vor. Nicht die strikte Einhaltung eines Geldmengenziels oder gar einer Geldmengenregel wird den geldpolitischen Erfordernissen gerecht, sondern eine diskretionäre Geldpolitik, die Abweichungen von einem Zwischenziel oder Ausschläge einiger monetärer Indikatoren nachvollziehbar und glaubwürdig begründen kann.
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