07.11.2024 • 29/2024
IWH-Insolvenztrend: Zahl der Firmenpleiten bricht im Oktober den nächsten Rekord
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, ist die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im Oktober sprunghaft auf 1 530 angestiegen. Das ist der höchste Oktoberwert seit 20 Jahren.
Steffen Müller
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Forecasting Natural Gas Prices in Real Time
Christiane Baumeister, Florian Huber, Thomas K. Lee, Francesco Ravazzolo
NBER Working Paper,
Nr. 33156,
2024
Abstract
This paper provides a comprehensive analysis of the forecastability of the real price of natural gas in the United States at the monthly frequency considering a universe of models that differ in their complexity and economic content. Our key finding is that considerable reductions in mean-squared prediction error relative to a random walk benchmark can be achieved in real time for forecast horizons of up to two years. A particularly promising model is a six-variable Bayesian vector autoregressive model that includes the fundamental determinants of the supply and demand for natural gas. To capture real-time data constraints of these and other predictor variables, we assemble a rich database of historical vintages from multiple sources. We also compare our model-based forecasts to readily available model-free forecasts provided by experts and futures markets. Given that no single forecasting method dominates all others, we explore the usefulness of pooling forecasts and find that combining forecasts from individual models selected in real time based on their most recent performance delivers the most accurate forecasts.
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Forecast Combination and Interpretability Using Random Subspace
Boris Kozyrev
IWH Discussion Papers,
Nr. 21,
2024
Abstract
This paper investigates forecast aggregation via the random subspace regressions method (RSM) and explores the potential link between RSM and the Shapley value decomposition (SVD) using the US GDP growth rates. This technique combination enables handling high-dimensional data and reveals the relative importance of each individual forecast. First, it is possible to enhance forecasting performance in certain practical instances by randomly selecting smaller subsets of individual forecasts and obtaining a new set of predictions based on a regression-based weighting scheme. The optimal value of selected individual forecasts is also empirically studied. Then, a connection between RSM and SVD is proposed, enabling the examination of each individual forecast’s contribution to the final prediction, even when there is a large number of forecasts. This approach is model-agnostic (can be applied to any set of predictions) and facilitates understanding of how the aggregated prediction is obtained based on individual forecasts, which is crucial for decision-makers.
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10.10.2024 • 28/2024
IWH-Insolvenztrend: Zahl der Firmenpleiten im September gestiegen, drittes Quartal 2024 erreicht damit Rekordwerte
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, ist die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im September angestiegen. Im dritten Quartal 2024 lag die Zahl der Insolvenzen damit so hoch wie in keinem anderen Quartal seit Mitte 2010.
Steffen Müller
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Analyse der Effekte des Atomausstiegs auf die deutschen Großhandelsstrompreise 2023
Christoph Schult
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 3,
2024
Abstract
Seit dem Atomausstieg am 15. April 2023 sind die Großhandelsstrompreise in Deutschland deutlich gesunken. Innerhalb des deutschen Merit-Order-Systems galten Atomkraftwerke als die kostengünstigste Form der Stromerzeugung. Hätten die Atomkraftwerke weiterbetrieben werden können, wären die Großhandelsstrompreise für den Zeitraum vom 16. April 2023 bis zum 31. Dezember 2023 voraussichtlich um 1% bis 8% niedriger gewesen. Insbesondere im Oktober hätte der Weiterbetrieb der Atomkraftwerke die Großhandelsstrompreise gesenkt, vor allem in Zeiten hoher Stromnachfrage und geringer Verfügbarkeit erneuerbarer Energien.
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10.09.2024 • 25/2024
IWH-Insolvenztrend: Zahl der Firmenpleiten im August leicht gesunken
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, ist die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im August zwar leicht zurückgegangen. Dennoch liegt der Wert deutlich höher als vor der Corona-Pandemie. Besonders viele Insolvenzen gab es in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen.
Steffen Müller
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08.08.2024 • 23/2024
IWH-Insolvenztrend: Insolvenzzahlen erreichen im Juli Rekordwerte
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse festgestellt hat, ist die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im Juli überraschend deutlich angestiegen. Besonders viele Insolvenzen gab es im Verarbeitenden Gewerbe.
Steffen Müller
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Linking the Mannheim Enterprise Panel (MUP) with Administrative Establishment Data of IAB
André Diegmann, Thorsten Doherr, Mirja Hälbig, Stefanie Wolter
FDZ-Methodenreport,
03
2024
Abstract
Dieser Bericht beschreibt den neuen Schlüssel zwischen Betriebs- und Unternehmensidentifikatoren. Er ermöglicht die Verknüpfung von administrativen Beschäftigungsdaten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) mit externen Betriebsdaten, die über einen Creditreform- oder Moody’s (ehemals Bureau van Dijk)-Identifikator verfügen. Die Zuordnung zwischen den beiden Datenquellen basiert auf einem Record-Linkage zwischen den Adressdaten des IAB und den Adressdaten des Mannheimer Unternehmenspanels (MUP) des Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Dieser Methodenbericht fasst den Prozess der Datenverknüpfung zusammen, beschreibt ausführlich die Bereinigung der Daten und Qualitäts- und Repräsentativitätsprüfungen sowie Einschränkungen der Daten. Der Schlüssel wird die Grundlage für Standarddatenprodukte bilden, die über das Forschungsdatenzentrum des IAB (FDZ) verfügbar sein werden. Darüber hinaus ermöglicht der vorgestellte Schlüssel die Erstellung individueller Datensätze.
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09.07.2024 • 22/2024
IWH-Insolvenztrend: Zahl der Firmenpleiten geht im Juni erneut zurück
Die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften ist im Juni zum zweiten Mal in Folge gesunken. Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) mitteilt, sei die weitere Entwicklung des Insolvenzgeschehens im Sommer jedoch mit Unsicherheit behaftet.
Steffen Müller
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20.06.2024 • 20/2024
IWH erneut für vier Jahre in die Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose berufen
Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) erstellt gemeinsam mit anderen Instituten für vier weitere Jahre die Gemeinschaftsdiagnose – eine halbjährliche Analyse und Prognose der wirtschaftlichen Lage in Deutschland. Wie das Institut heute in Halle mitgeteilt hat, wurde ihm seitens der Bundesregierung ein entsprechender Auftrag bis Mitte 2028 erteilt.
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