Hat die deutsche Wirtschaft bei einer Ost-Erweiterung der EU einen Standortvorteil?
Hubert Gabrisch
Wirtschaft im Wandel,
1994
Abstract
Deutschland wird aufgrund seiner geographischen Lage ein Standortvorteil gegenüber anderen EU-Ländern, insbesondere den west- und südwesteuropäischen Mitgliedern, nachgesagt, falls es zu einer Ost-Erweiterung der EU käme. Zieht ein Land aber stärker als andere Mitgliedsländer ökonomische Vorteile aus einer Ost-Erweiterung, so wird sich zwangsläufig auch seine politische Position in der Gemeinschaft verbessern. Diese Furcht könnte neben der Gefährdung sensibler Industrien der Gemeinschaft und hohen Transfers aus EU-Fonds ein Motiv für den Widerstand einiger Mitgliedsländer gegen eine Ost-Erweiterung der EU sein. Die These eines deutschen Standortvorteils wird auf den ersten Blick durch die Entwicklung des Außenhandels der früheren RGW-Länder gestützt. Danach ist Deutschland zum wichtigsten Partner aufgestiegen. 1992 entfielen 27 vH der Exporte der mittel- und osteuropäischen Reformländer auf Deutschland, nach nur 13 vH im Jahre 1989. Bei den Importen waren es 22 vH gegenüber 16 vH (Tabelle 1). Dies hat weniger mit Handelserleichterungen seitens der EU zunächst in Form von Handels- und Kooperationsabkommen und später (ab 1.3.1992) von den sog. Interimsabkommen zu tun, sondern mit der ReOrientierung dieser Länder auf ihre natürlichen Handelspartner nach der Auflösung des RGW.
Artikel Lesen
Die umwelttechnische Industrie in Deutschland: Marktvolumen, wettbewerbsfähigkeit und Entwicklungsperspektiven
Jens Horbach
Wirtschaft im Wandel,
1994
Abstract
Seit den siebziger Jahren ist die Nachfrage nach Umweltschutzgütern in den westlichen Industrieländern kräftig gestiegen. Umweltschutzgüter dienen der Erfassung, Vorbeugung, Vermeidung und Verminderung von Umweltbelastungen oder tragen zur Schonung der natürlichen Ressourcen bei (z.B. Abwasserbehandlungsanlagen oder Filter zur Abgasreinigung). Vor allem in Westdeutschland haben sich immer mehr Unternehmen der „klassischen" Industriezweige auf die Produktion derartiger Güter spezialisiert. Eine kontinuierliche Beobachtung des Marktes für Umweltschutzgüter anhand amtlicher Statistiken ist allerdings pro blematisch, da es sich bei der „Umweltschutzindustrie" um eine Querschnittsbranche handelt, die sich vom Maschinenbau bis zum Baugewerbe über sehr unterschiedliche Wirtschaftszweige erstreckt.
Artikel Lesen
Wettbewerbsvorteile in Ostdeutschland durch Belebung der Industrieforschung
Manfred Wölfling
Externe Publikationen,
1994
Abstract
Artikel Lesen
Nachholende Modernisierung in der ostdeutschen Industrie: das Beispiel Sachsen-Anhalt
Manfred Wölfling
Wirtschaft im Systemschock – Die schwierige Realität der ostdeutschen Transformation,
1994
Abstract
Artikel Lesen
Probleme und Chancen der industriellen und anwendungsorientierten Forschung in den neuen Bundesländern
Herbert Berteit
Externe Publikationen,
1994
Abstract
Artikel Lesen
Innovationsaktivitäten in ostdeutschen Industrieunternehmen
Jörg Matthies
Externe Publikationen,
1994
Abstract
Artikel Lesen
Industriepolitik - Traum oder Trauma
Ulrich Blum, E. Greipl, H. Hereth, S. Müller
Wettbewerb und Unternehmensführung,
1994
Abstract
Artikel Lesen
Finanzierungsprobleme des industriellen Mittelstandes in den neuen Ländern
Udo Ludwig, Marlies Hummel
ifo Schnelldienst, Nr. 21,
1994
Abstract
Artikel Lesen
Energiekosten im Anpassungsprozeß der ostdeutschen Industrie
Jörg Matthies
Wirtschaft im Systemschock – Die schwierige Realität der ostdeutschen Transformation,
1994
Abstract
Artikel Lesen
Die umwelttechnische Industrie in der Bundesrepublik Deutschland
Jens Horbach, Marianne Halstrick-Schwenk, Klaus Löbbe, Johann Walter
Externe Publikationen,
1994
Abstract
Artikel Lesen