Umweltproblematik in den CEFTA-Ländern und Marktchancen für Umweltschutz
Jens Horbach
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 10,
1996
Abstract
Mit dem Beitritt zur Europäischen Union unterliegen die CEFTA-Länder der EU-Umweltschutzgesetzgebung. Vor diesem Hintergrund werden Umweltschutzdefizite und Nachholbedarfe aufgezeigt, die im Hinblick auf die Übernahme von EU-Umweltschutzvorschriften zu verzeichnen sind. Dabei wird die Umweltintensität der Branchen - gemessen am Anteil der Umweltschutzinvestitionen an den Gesamtinvestitionen - berücksichtigt. Nachfragepotentiale ergeben sich vor allem aus Defiziten der öffentlichen Abwasser- und Abfallentsorgung sowie der Luftreinhaltung in der Industrie und Energiewirtschaft.
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IWH-Industrieumfrage: Geschäftliche Lage und Aussichten auch in diesem September eingetrübt
Udo Ludwig
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 13,
1996
Abstract
Die Geschäftslage in der ostdeutschen Industrie hat sich im September laut Einschätzung der vom IWH im zweimonatlichen Rhythmus befragten Unternehmen gegenüber Juli im Schnitt wieder verschlechtert. Mit einem Skalenwert von 15 Zählern lag der Saldo aus den positiven und negativen Urteilen um fünf Punkte unter dem Niveau aus der vorangegangenen Umfrage.
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Starke deutsche Marktpositionen in Mittel und Osteuropa
Klaus Werner
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 10,
1996
Abstract
Das Gewicht der mittel- und osteuropäischen Absatzmärkte für die deutsche Exportwirtschaft hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen. Deutsche Unternehmen behaupteten ihre hohen Marktanteile in dieser Region, auch im Vergleich mit ihren Konkurrenten aus anderen EU-Ländern. Dieser Trend wird voraussichtlich weiter anhalten. Dafür sprechen in erster Linie die wirtschaftliche Erholung in Mittel- und Osteuropa, der damit einhergehende Umstrukturierungs- und Erneuerungsprozeß und die Zunahme ausländischer Direktinvestitionen. Alles dies sind Entwicklungen, die für die deutsche Investitionsgüterindustrie zusätzliche Exportmöglichkeiten eröffnen. Dafür spricht weiterhin, daß das Wirtschaftswachstum gerade in den Reformländern überdurchschnittlich hoch ist, in denen Deutschland besonders starke Positionen als Lieferland besitzt. Drohenden Verlusten von deutschen Marktanteilen, vor allem in Rußland, ist um so eher zu begegnen, wenn auch das ostdeutsche Verarbeitende Gewerbe sich schneller als bisher den veränderten Nachfragestrukturen in Mittel- und Osteuropa anpaßt.
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Geschäftliche Lage und Aussichten im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe im November wieder aufgehellt
Udo Ludwig
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 16,
1996
Abstract
Nach der Abkühlung im September haben die ostdeutschen Industrieunternehmen für November eine Verbesserung des Klimas gemeldet. Sowohl die geschäftliche Lage als auch die Aussichten haben sich laut Umfrage des IWH unter etwa 300 Unternehmen wieder und zum Teil sprunghaft aufgehellt.
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Standortnachteile Mittel- und Osteuropas durch unzureichende Straßen- und Bahnnetze
Thomas Meißner
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 12,
1996
Abstract
Ein gegenwärtig noch bestehendes Hemmnis für die wirtschaftliche Entwicklung Mittel- und Osteuropas stellt die dort nur unzulängliche Verkehrsinfrastruktur dar. Neben einer geringen Dichte insbesondere der Straßennetze sind es die Struktur und die Qualität der verfügbaren Verkehrstrassen, die das Wachstum behindern. Dies beeinträchtigt offensichtlich auch den Zustrom ausländischer Direktinvestitionen, da multinationale Unternehmen, und hier insbesondere Industrieunternehmen mit einem überregionalen oder gar internationalen Absatzmarkt, auf ein hinreichendes Maß an Verkehrsinfrastrukturausstattung angewiesen sind. Die Planung und Entwicklung der mittel- und osteuropäischen Verkehrsnetze erfolgen bereits im Verbund mit inter- und multinationalen Organisationen. Trotzdem wird es den Reformstaaten nur langfristig möglich sein, ihre Verkehrssysteme so umzugestalten, daß sich der in diesem Bereich bestehende Mangel abschwächt.
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Die internationale Wettbewerbsfähigkeit der westdeutschen Industrie - kein einheitliches Bild
Jacqueline Rothfels
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 4,
1996
Abstract
Anhand von Welthandelsanteilen und dem RCA-Index wird die Entwicklung der Wettbewerbsposition der westdeutschen Industrieunternehmen untersucht. Dabei ergibt sich auf Ebene der verschiedenen Branchen des Verarbeitenden Gewerbes eine differenzierte Entwicklung.
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Aktuelle Trends - Industriestrom in Ostdeutschland deutlich teurer als in Westdeutschland
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 12,
1996
Abstract
In der Diskussion um die ostdeutschen Strompreise für industrielle Verbraucher gilt es zu berücksichtigen, daß es sich hierbei zumeist um Sondervertragskunden handelt, die individuelle Verträge mit den Energieversorgungsunternehmen abschließen können. Um deren Ausgaben für eine Einheit bezogenen Stroms zu ermitteln, lassen sich die durchschnittlichen Erlöse der Energieversorger aus dem Verkauf von Industriestrom an Sondervertragskunden als Indikator heranziehen. Diese lagen im ostdeutschen Durchschnitt im Jahr 1994 um 24 vH über dem durchschnittlichen Niveau Westdeutschlands.
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Aktuelle Trends - Beschäftige im öffentlichen Dienst gehören zu den Spitzenverdienern in Ostdeutschland
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 7,
1996
Abstract
Die durchschnittlichen Bruttoeffektivverdienste der Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes in Ostdeutschland liegen deutlich über dem Durchschnittsverdienst. Die Einkommenshierarchie im Vergleich zu den Industrieverdiensten ist umgekehrt zu derjenigen in Westdeutschland. Während dort beispielsweise in der Chemischen Industrie deutlich überdurchschnittliche Einkommen erzielt werden, gehören die Beschäftigten in der ostdeutschen Chemiebranche zu den unterdurchschnittlich bezahlten Arbeitnehmern.
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Ausländische Direktinvestitionen in der Automobilindustrie Ostmitteleuropas
Martina Kämpfe
Forschungsreihe,
Nr. 1,
1996
Abstract
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Ostdeutschland: Wachstum zunehmend aus konjunkturellen Impulsen
Udo Ludwig, Brigitte Loose, Helmut Rahneberg, Stefan Kofner, Frank Klawun, Ingrid Haschke, Ruth Grunert, Hans-Ulrich Brautzsch, Jürgen Boje
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 10,
1995
Abstract
Der Aufsatz analysiert und prognostiziert die konjunkturelle Entwicklung in Ostdeutschland in den Jahren 1995 und 1996. Die kräftige Zunahme der gesamtwirtschaftlichen Produktion hält in beiden Jahren an. Entscheidende Grundlage bleiben die durch massive staatliche Anreize unterstützten Anlageinvestitionen. Die stärksten Impulse von den Investitionen auf die Produktion gehen nach wie vor auf den Bausektor sowie seine Zulieferer in der Industrie und dem Diestleistungsbereich aus. Der in den vergangenen Jahren schnell gestiegene private Verbrauch hält nun Kurs auf Normalisierung.
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