IWH-Industrieumfrage im September 2001: Ostdeutsche Industrie von weltweiter Konjunkturschwäche voll erfasst
Bärbel Laschke
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 13,
2001
Abstract
Laut IWH-Umfrage hat sich das Geschäftsklima unter den Industrieunternehmen Ostdeutschlands im September 2001 weiter abgekühlt. Die laufenden Geschäfte werden erneut weniger günstig als in der vorangegangenen Umfrage beurteilt und der seit Jahresbeginn zu beobachtende Abwärtstrend bei den Geschäftsaussichten setzt sich kräftig fort. Auch im Vergleich zum Vorjahr fallen die Urteile deutlich schlechter aus. Die allgemeine Konjunkturschwäche in Deutschland und der Welt hat damit das ostdeutsche Verarbeitende Gewerbe voll ergriffen.
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Konjunkturschwäche erreicht auch Mittel- und Osteuropa – Problemfall Polen
Axel Brüggemann, Thomas Linne
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 12,
2001
Abstract
Wirtschaftsprognose für Mittel- und Osteuropa für 2001 und 2002. Diskussion der durch das IWH Frühindikatorensystem gemessenen hohen Anfälligkeit Polens für eine Finanzkrise und der Ursachen dieser Entwicklung.
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Konjunkturbeschleunigung in Deutschland erst zum Jahresende
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 12,
2001
Abstract
Im 2. Quartal 2001 stagnierte die gesamtwirtschaftliche Produktion in Deutschland. Die Eintrübung der Konjunkturaussichten – insbesondere infolge der Schwäche der Weltwirtschaft – hat die Unternehmen von Produktionssteigerungen und Anlageinvestitionen abgehalten. Das Bruttoinlandsprodukt wird im Jahr 2001 nur noch mit 1% steigen, die Zahl der Arbeitslosen wird höher sein als bisher angenommen. Dennoch erscheinen Konjunkturprogramme nicht angezeigt. Aber auch die konjunkturell bedingt höheren Defizite der öffentlichen Haushalte sollten hingenommen werden. Zur Schaffung neuer Arbeitsplätze erscheinen Arbeitsmarktreformen immer dringlicher.
In Ostdeutschland ist im laufenden Jahr selbst eine Schrumpfung des realen Bruttoinlandsprodukts nicht mehr auszuschließen. Nach den Aufbaujahren macht sich nun bemerkbar, das konjunkturelle Einflussfaktoren zunehmend an Gewicht gewinnen. Die Wachstumspause belastet den Arbeitsmarkt zusätzlich. Dennoch ist auch hier von Sonderprogrammen zur Ankurbelung der ostdeutschen Wirtschaft abzuraten. Aus konjunktureller Sicht scheinen sie wenig wirksam, die strukturellen Probleme werden damit nicht gelöst.
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IWH-Industrieumfrage im Juli 2001: Ostdeutsche Industrie spürt zunehmend Konjunkturflaute
Bärbel Laschke, Udo Ludwig
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 11,
2001
Abstract
Laut IWH-Umfrage hat der Optimismus unter den Industrieunternehmen Ostdeutschlands im Juli 2001 nochmals nachgelassen. Zum wiederholten Male werden die Geschäftsaussichten, erstmalig in diesem Jahr aber auch die Geschäftslage weniger günstig als in der vorangegangenen Umfrage beurteilt. Im Vergleich zum Vorjahr fallen die Urteile ebenfalls geringer aus. Die Einschätzung der Geschäftsaussichten ging sogar kräftig zurück. Die allgemeine Konjunkturflaute in Deutschland macht sich damit deutlicher als zuvor im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe bemerkbar.
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Aktuelle Trends - Konjunktur im Euroraum - Wendepunkt noch in diesem Jahr?
Udo Ludwig
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 11,
2001
Abstract
Die Konjunktur im Euroraum, hier gemessen an der Dynamik der Industrieproduktion, durchläuft gegenwärtig eine ausgeprägte Schwächephase. Das spiegelt sich auch in den Einzelgrößen wider, die in den IWH-Frühindikator einfließen. So ist der Vertrauensindikator für die Industrie unter seinen langfristigen Durchschnitt gefallen. Maßgeblich dafür ist – trotz der im Hinblick auf verbesserte Produktionserwartungen gestiegenen Lagerbestände – vor allem der gesunkene Auftragsbestand in den Unternehmen. Zudem ist die Kapazitätsauslastung im Juli erneut um 0,7 Prozentpunkte gesunken.
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Konjunktur in Deutschland: Talsohle bald durchschritten
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 10,
2001
Abstract
Der Aufsatz analysiert und prognostiziert die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland und im Euroraum in ausführlicher Form für das laufende Jahr 2001 und das Folgejahr 2002. Aufgrund des ungünstigen weltwirtschaftlichen Umfeldes sowie der unerwartet starken Teuerung befindet sich die Konjunktur in Deutschland im Jahr 2001 im Abschwung, bevor es im Jahr 2002 zu einer Beschleunigung des Wachstums kommen wird. Bei wieder rückläufiger Teuerung wird sich im weiteren Verlauf dieses Jahres Spielraum für eine geldpolitische Lockerung ergeben, was jedoch eine moderate Tarifpolitik voraussetzt. Aufgrund der konjunkturell bedingten Mindereinnahmen und höheren Ausgaben wird das Haushaltsdefizit vorübergehend größer ausfallen als im Stabilitätsprogramm vorgesehen, was jedoch hingenommen werden sollte, um die wirtschaftliche Entwicklung nicht weiter zu schwächen. Die wichtigsten Daten der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung für Deutschland sind in einer detaillierten Anhangstabelle enthalten.
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Vierteljährliche Konjunkturprognose für das Bundesland Sachsen-Anhalt: Methodische Grundlagen. Gutachten im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Technologie und Europaangelegenheiten des Landes Sachsen-Anhalt
Udo Ludwig, Hans-Ulrich Brautzsch, Doris Gladisch, Klaus Wohlgezogen
Einzelveröffentlichungen,
2001
Abstract
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Methoden der Schätzung des gesamtwirtschaftlichen Produktionspotentials und der Produktionslücke
Klaus Weyerstraß
IWH Discussion Papers,
Nr. 142,
2001
Abstract
Für die wirtschaftspolitischen Instanzen stellt die Kenntnis des Produktionspotentials und des daraus abgeleiteten gesamtwirtschaftlichen Kapazitätsauslastungsgrades eine wichtige Orientierungsgröße dar. In diesem Diskussionspapier werden verschiedene Methoden der Schätzung des Produktionspotentials dargestellt. Diese umfassen Unternehmensbefragungen, reine Zeitreihenmethoden und Verfahren, die explizit die ökonomische Theorie berücksichtigen. Hier ist insbesondere der Produktionsfunktions-Ansatz zu nennen. Abschließend werden einige der vorgestellten Schätzmethoden auf Daten der Bundesrepublik Deutschland angewandt.
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Was können Konjunkturprognosen leisten?
Herbert Buscher
ZEW Konjunkturreport Nr. 3,
2001
Abstract
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Industrieumfragen 2000: Dokumentation der Hauptergebnisse
Bärbel Laschke, Udo Ludwig
IWH Discussion Papers,
Nr. 140,
2001
Abstract
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