Zentrum für evidenzbasierte Politikberatung
Zentrum für evidenzbasierte Politikberatung (IWH-CEP) Das Zentrum für evidenzbasierte Politikberatung des IWH (IWH-CEP) wurde im Jahr 2014 gegründet. Die Plattform bündelt und…
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Die politische Ökonomie der europäischen Bankenunion
Die politische Ökonomie der europäischen Bankenunion Juniorprofessur Lena Tonzer, PhD: Die politische Ökonomie der europäischen Bankenunion: Ursachen für nationale Unterschiede in…
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Forschungscluster
Drei Forschungscluster Jede IWH-Forschungsgruppe ist einem themenorientieren Forschungscluster zugeordnet. Die Cluster stellen keine eigenen Organisationseinheiten dar, sondern…
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The Effect of Firm Subsidies on Credit Markets
Aleksandr Kazakov, Michael Koetter, Mirko Titze, Lena Tonzer
IWH Discussion Papers,
Nr. 24,
2022
Abstract
We use project-level information for the largest regional economic development program in German history to study how government subsidies to firms affect credit markets. We identify credit market responses by considering both, bank lending and firm borrowing during 1998-2019. We find that subsidies lead to larger lending volumes without crowding out credit to non-subsidized firms. Banks that are more exposed to subsidized firms exhibit moderately higher credit risk though. Firm subsidies support lending especially when credit constraints are elevated during the years of the financial crisis.
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Das Potenzial von Bankkreditspreads für die Konjunkturprognose
Daniel Streitz
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 2,
2022
Abstract
Prognosemodelle für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung verwenden häufig marktbasierte Indikatoren wie Spreads von Unternehmensanleihen, die den Risikoaufschlag gegenüber einem Referenzzins angeben. Anleihespreads bilden jedoch nur die Entwicklung von Risiken für Unternehmen ab, die regelmäßig Anleihen emittieren – im Durchschnitt größere, sichere Firmen. Neuartige Daten zu Bankkrediten, die im Sekundärmarkt gehandelt werden, erlauben auch die Konstruktion von Kreditspreads. Kreditmarktdaten umfassen ein breiteres Spektrum an Firmen, inklusive kleinerer Firmen, die stärker von Finanzmarktfriktionen betroffen sind. Tests zeigen, dass Kreditspreads tatsächlich mehr Informationen über wirtschaftliche Entwicklungen beinhalten als Anleihespreads und daher das Potenzial haben, Prognosemodelle zu verbessern.
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Firm Subsidies, Financial Intermediation, and Bank Risk
Aleksandr Kazakov, Michael Koetter, Mirko Titze, Lena Tonzer
Abstract
We study whether government subsidies can stimulate bank funding of marginal investment projects and the associated effect on financial stability. We do so by exploiting granular project-level information for the largest regional economic development programme in Germany since 1997: the Improvement of Regional Economic Structures programme (GRW). By combining the universe of subsidised firms to virtually all German local banks over the period 1998-2019, we test whether this large-scale transfer programme destabilised regional credit markets. Because GRW subsidies to firms are destabilised at the EU level, we can use it as an exogenous shock to identify bank responses. On average, firm subsidies do not affect bank lending, but reduce banks’ distance to default. Average effects conflate important bank-level heterogeneity though. Conditional on various bank traits, we show that well capitalised banks with more industry experience expand lending when being exposed to subsidised firms without exhibiting more risky financial profiles. Our results thus indicate that stable banks can act as an important facilitator of regional economic development policies. Against the backdrop of pervasive transfer payments to mitigate Covid-19 losses and in light of far-reaching transformation policies required to green the economy, our study bears important implications as to whether and which banks to incorporate into the design of transfer Programmes.
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Macroprudential Policy and Intra-group Dynamics: The Effects of Reserve Requirements in Brazil
Chris Becker, Matias Ossandon Busch, Lena Tonzer
Abstract
This paper examines whether intra-group dynamics matter for the transmission of macroprudential policy. Using novel bank-level data on the Brazilian banking system, we investigate the effect of reserve requirements targeting headquarter banks’ deposit share on credit supply by their municipal bank branches. For identification purposes, we exploit that reserve requirements are adjusted following global economic cycles. Our results reveal a lending channel of reserve requirements for branches whose parent banks are more exposed to targeted deposits. Branch ownership and exposure to internal liquidity are central in explaining the results. Our findings reveal limitations in current macroprudential policy frameworks.
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Welche Risikomaße bilden das Ausfallrisiko für Geschäftsbanken adäquat ab? Eine Analyse am Beispiel US-amerikanischer Banken
Felix Noth, Lena Tonzer
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 2,
2015
Abstract
Zur Analyse von Risiken im Bankensystem und möglichen Ausfallrisiken von Banken werden verschiedene Maße verwendet, die sowohl auf Bankbilanzdaten als auch auf der Gewinn- und Verlustrechnung von Banken beruhen. Diese Studie vergleicht häufig verwendete Risikomaße für Geschäftsbanken in den USA im Zeitraum von 1995 bis 2013. Es zeigt sich, dass alle getesteten Maße in der Lage sind, das während der Finanzkrise von 2007 bis 2009 stark angestiegene Risiko im US-Bankensystem abzubilden. Zur Prognose einer Bankinsolvenz erweist sich der einfach zu berechnende Anteil an notleidenden Vermögenswerten in der Bilanz als eine gute Ergänzung zu komplexeren Risikomaßen wie dem Z-score.
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Die Bedeutung der Besitzverflechtung von Kapitalgesellschaften für die Finanzkrise
Makram El-Shagi, C. Ilgmann
ORDO,
Vol. 61,
2010
Abstract
Im vorliegenden Papier wird die Bedeutung der Besitzverflechtungen zwischen Aktiengesellschaften (bzw. Kapitalgesellschaften im Allgemeinen) für die gegenwärtige Finanzmarktkrise herausgearbeitet. Durch den wechselseitigen Besitz von Firmen untereinander ist eine Situation entstanden, in denen bestellte Manager sich lediglich kontrollieren. Durch entstehende Abhängigkeiten und die innerhalb der verhältnismäßig kleinen Gruppe von Topmanagern mögliche implizite Koordination konnten Vorstände über die Entlohnungs- und damit auch über die Anreizsysteme, denen sie ausgesetzt sind, wesentlich mitentscheiden. Dies hat, wie gezeigt wird, erheblich zur Entstehung von Anreizsystemen beigetragen, die sich im Kern an kurzfristigen Erfolgen orientieren. Da insbesondere in der Finanzintermediation kurz- und langfristige Gewinnoptimierung durch die starke Korrelation von Risiko und Gewinnmöglichkeiten einem starken Trade- off unterliegen, haben diese Anreizsysteme wiederum eine erhebliche Rolle in der verfehlten Risikopolitik der Banken gespielt, die ein wesentliche Ursache der Krise war.
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Die (un-)endliche Geschichte der LKW-Maut
Niels Krap
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 11,
2005
Abstract
Nach langer Ausschreibung und rechtlichen Auseinandersetzungen mit unterlegenen Anbietern unterzeichneten Vertreter der Bundesregierung und des Konsortiums Toll Collect am 20. September 2002 einen 17 000 Seiten umfassenden Vertrag. Darin war festgeschrieben, daß Toll Collect bis Ende August 2003 ein System zur automatischen Erfassung und Abrechnung einer streckenbezogenen satellitenunterstützten Mauterfassung aufbauen und danach betreiben soll. Technische Schwierigkeiten bei der Entwicklung des neuartigen Systems führten aber zu Verzögerungen in unvorhergesehenem Ausmaß. In diesem Beitrag wird untersucht, inwiefern sich die Ergebnisse der darauffolgenden Nachverhandlungen aus der ökonomischen Vertragstheorie herleiten lassen. Es zeigt sich, daß beide Vertragsparteien derart an die Umsetzung der Vertragsbeziehung gebunden waren, daß die am 17. Februar 2004 einseitig vom Bundesverkehrsminister eingeleitete Kündigung durch eine Einigung nur wenige Tage später hinfällig wurde. Daneben wird dargestellt, daß der Vertrag zwischen Bundesregierung und Toll Collect die richtigen Anreize für die Parteien gesetzt und die Möglichkeit von effizienten Nachverhandlungen geboten hat.
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