Search for Yield: How a Change to the Deposit Insurance Limit Affects Households’ Portfolio Allocation
H. Evren Damar, Reint E. Gropp, Adi Mordel
Journal of Banking and Finance,
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Abstract
We study how an increase to the deposit insurance limit affects households’ portfolio allocation. Using unique data on individual deposit accounts, a suitable natural experiment, along with detailed information on Canadian households’ portfolio holdings, we show that households respond by drawing down deposits and shifting towards mutual funds and stocks. These outflows amount to 2.8% of outstanding household deposits. The mechanism underlying these portfolio adjustments relies on differences in deposit betas of insured vs. uninsured deposits. More generous deposit insurance coverage, hence, may result in non-trivial adjustments to household portfolios.
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Mixing QE and Interest Rate Policies at the Effective Lower Bound: Micro Evidence from the Euro Area
Christian Bittner, Alexander Rodnyansky, Farzad Saidi, Yannick Timmer
Review of Finance,
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Abstract
We study the interaction of expansionary rate-based monetary policy and quantitative easing, despite their concurrent implementation, by exploiting heterogeneous banks and the introduction of negative monetary-policy rates in a fragmented euro area. Quantitative easing increases credit supply less, translating into weaker employment growth, when banks’ funding costs do not decrease. Using administrative data from Germany, we uncover that among banks selling their securities, central-bank reserves remain disproportionately with high-deposit banks that are constrained due to sticky customer deposits at the zero lower bound. Affected German banks lend relatively less to firms while increasing their interbank exposure in the euro area.
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Is There an Information Channel of Monetary Policy?
Oliver Holtemöller, Alexander Kriwoluzky, Boreum Kwak
Oxford Bulletin of Economics and Statistics,
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Abstract
Exploiting the heteroskedasticity of the changes in short-term and long-term interest rates and exchange rates around the FOMC announcement, we identify three structural monetary policy shocks. We eliminate the predictable part of the shocks and study their effects on financial variables and macro variables. The first shock resembles a conventional monetary policy shock, and the second resembles an unconventional monetary shock. The third shock leads to an increase in interest rates, stock prices, industrial production, consumer prices, and commodity prices. At the same time, the excess bond premium and uncertainty decrease, and the U.S. dollar depreciates. Therefore, this third shock combines all the characteristics of a central bank information shock.
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02.09.2026 • 24/2026
Start für den European Real Estate Index (EREI): Wohnraumpreise in Deutschland steigen langsamer als in Europa
Der Kaufpreisanstieg für angebotene Wohnimmobilien in Deutschland bleibt seit Frühjahr 2025 deutlich hinter dem europäischen Durchschnitt zurück. Das zeigt der heute vorgestellte European Real Estate Index (EREI) des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Dieser neue Datenservice analysiert nahezu in Echtzeit 43 Millionen Angebote in Online-Immobilienportalen und macht Kaufpreise und Mieten in 1 154 europäischen Regionen monatlich und zeitnah vergleichbar.
Michael Koetter
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05.08.2026 • 21/2026
Studie belegt Milliardenlücke im Wahlprogramm der AfD Sachsen-Anhalt
Im Haushalt einer möglichen AfD-Alleinregierung in Sachsen-Anhalt fehlten mindestens 2,2 Milliarden Euro. Das zeigt eine Analyse des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Die Berechnungen basieren auf amtlichen Daten und dem Wahlprogramm der Partei.
Reint E. Gropp
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08.04.2026 • 11/2026
Neue Datenbank zu Kohlemilliarden: IWH macht Einsatz der Fördermittel transparent
Mit 41,09 Milliarden Euro will der Bund den Regionen helfen, die vom Kohleausstieg betroffen sind. Wie das Geld verwendet wird, zeigt ab sofort eine öffentlich zugängliche Datenbank des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Alle Interessierten können das Online-Angebot kostenfrei nutzen.
Mirko Titze
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12.03.2026 • 8/2026
Konjunktur aktuell: Ölpreisschock gefährdet Erholung in Deutschland
Weltweit höhere Energiepreise infolge des neuen Golfkriegs verschlechtern die Aussichten für die deutsche Konjunktur, auch wenn Mehrausgaben der öffentlichen Hand die gesamtwirtschaftliche Expansion in diesem und im kommenden Jahr stützen werden. Nach der Frühjahrsprognose des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) dürfte die Produktion im Jahr 2026 um 0,7% und im Jahr 2027 um 1% zunehmen. Ähnliche Expansionsraten sind auch für Ostdeutschland zu erwarten. Im Dezember waren die IWH-Konjunkturforscher von einem Zuwachs von 1% sowohl für 2026 als auch für 2027 ausgegangen.
Oliver Holtemöller
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Wie sich die Klimapolitik auf die Einkommensungleichheit auswirken könnte
Marie Young-Brun
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 3,
2025
Abstract
Der Klimawandel wirkt sich zunehmend auf die wirtschaftliche Entwicklung in aller Welt aus. Ärmere Haushalte sind dabei den Auswirkungen des Klimawandels stärker ausgesetzt und verletzlicher, sodass der Klimawandel die Ungleichheit wahrscheinlich noch verstärken wird. Politische Maßnahmen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen können eine Verschärfung des Klimawandels verhindern, schaffen aber auch ökonomische Gewinner und Verlierer. In diesem Beitrag werden die kombinierten Auswirkungen des Klimawandels und ausgewählter politischer Maßnahmen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen auf die wirtschaftliche Ungleichheit untersucht. Die Bewertung erfolgt anhand von acht Modellen für die integrierte Analyse von Klimawandel und wirtschaftlicher Entwicklung, die von verschiedenen Forscherteams unter Verwendung unterschiedlicher Annahmen und Methoden entwickelt wurden. Die Ergebnisse basieren auf historischen Daten und Zukunftsszenarien für zehn Länder in unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Die Umsetzung einer ehrgeizigen Klimapolitik im Einklang mit dem Pariser Abkommen führt demnach zu einer geringeren Ungleichheit in der Zukunft als der Verzicht auf Maßnahmen zur Milderung des Klimawandels, auch wenn die Ungleichheit aufgrund der Kosten für die Reduzierung der Treibhausgasemissionen kurzfristig zunimmt. Die Verwendung der Einnahmen aus der Kohlenstoffbepreisung kann dazu beitragen, die Verteilungseffekte der Klimapolitik zu dämpfen und die Ungleichheit kurzfristig sogar zu verringern. Diese Ergebnisse unterstreichen die Rolle von Ausgleichsmechanismen bei der Gestaltung einer fairen und politisch durchsetzbaren Klimapolitik.
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Rückblick auf den 11. FIN-FIRE-Workshop „Challenges to Financial Stability“
Erik Ködel, Michael Koetter
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 3,
2025
Abstract
Im September 2025 reisten Finanzökonomen aus aller Welt zum elften Mal nach Halle, um am jährlichen FIN-FIRE-Workshop am IWH teilzunehmen. Zwei Tage lang gaben die Autoren von zehn Beiträgen einen umfassenden Überblick über aktuelle Themen, die potenzielle Herausforderungen für das Finanzsystem darstellen, z. B. mangelnden Datenschutz bei der Vergabe von Immobilienkrediten, Unsicherheiten in Anleihemärkten aufgrund von Klimarisiken, Intransparenz bei synthetischen Risikotransferprodukten, die Auswirkungen geopolitischer Risiken auf die Kreditvergabe sowie granulare Friktionen bei der Transmission geldpolitischer Maßnahmen. Ein intensiver Gedankenaustausch zwischen Autoren, Ko-Referenten und Plenum führte zu neuen Erkenntnissen über die Widerstandsfähigkeit und Fragilität unserer Finanzsysteme.
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11.12.2025 • 34/2025
Konjunktur aktuell: Leichte Belebung kommt, Strukturprobleme bleiben
Zum Jahresende 2025 ist weiterhin unklar, ob sich die deutsche Wirtschaft auf Erholungskurs befindet, zumal die Exportschwäche auch im Herbst andauert. Dennoch ist für das Jahr 2026 aufgrund von finanzpolitischen Impulsen und gestiegenen Realeinkommen eine leichte Belebung zu erwarten. Nach der Winterprognose des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) dürfte die Produktion dann um 1,0% zunehmen, nach 0,2% im Jahr 2025. Im September waren die IWH-Konjunkturforscher von einem Zuwachs von 0,8% für 2026 und 0,2% für das laufende Jahr ausgegangen. In Ostdeutschland wird die Expansionsrate im Jahr 2026 nach der vorliegenden Prognose demographisch bedingt wohl etwas niedriger ausfallen.
Oliver Holtemöller
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