International Side-payments to Improve Global Public Good Provision when Transfers are Refinanced through a Tax on Local and Global Externalities
Martin Altemeyer-Bartscher, A. Markandya, Dirk T. G. Rübbelke
International Economic Journal,
Vol. 28 (1),
2014
Abstract
This paper discusses a tax-transfer scheme that aims to address the under-provision problem associated with the private supply of international public goods and to bring about Pareto optimal allocations internationally. In particular, we consider the example of the global public good ‘climate stabilization’, both in an analytical and a numerical simulation model. The proposed scheme levies Pigouvian taxes globally, while international side-payments are employed in order to provide incentives to individual countries for not taking a free-ride from the international Pigouvian tax scheme. The side-payments, in turn, are financed via environmental taxes. As a distinctive feature, we take into account ancillary benefits that may be associated with local public characteristics of climate policy. We determine the positive impact that ancillary effects may exert on the scope for financing side-payments via environmental taxation. A particular attractive feature of ancillary benefits is that they arise shortly after the implementation of climate policies and therefore yield an almost immediate payback of investments in abatement efforts. Especially in times of high public debt levels, long periods of amortization would tend to reduce political support for investments in climate policy.
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Das deutsche Anerkennungs- und Akkreditierungssystem vor neuen Herausforderungen
Ulrich Blum, Isabelle Jänchen
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 3,
2006
Abstract
Die Konformitätsbewertung von Produkten und Leistungen, insbesondere die Zertifizierung bestimmter Qualitätseigenschaften, spielt in der modernen Wirtschaft zur Erzeugung von Markttransparenz, die der Wettbewerb allein nicht zu leisten vermag, eine große Rolle. Die Bundesregierung hat sich die Aufgabe gestellt, das deutsche Akkreditierungs- und Konformitätsbewertungssystem zu reformieren und dabei insbesondere den Unterschied zwischen einem gesetzlich geregelten und einem nichtgeregelten, also weitgehend privat organisierten Bereich aufzugeben. Dies soll geschehen, um den Vorgaben des „new approach“, also der Begünstigung von privaten Aktivitäten im Rahmen der Liberalisierung unter dem Dach klarer Normvorgaben, wie die Europäische Kommission dies im Lissabon-Protokoll fordert, zu ermöglichen. Wird eine Zertifizierungsleistung wettbewerbsmäßig erbracht, so besteht die Gefahr einer Qualitätsverschlechterung, weil der Wettbewerbsdruck Preise erodiert und damit eine Leistungsanpassung nach unten erzwingt. Dieser „race to the bottom“ muß im Rahmen eines Akkreditierungs- und Konformitätsbewertungssystems auf privatwirtschaftlicher Basis verhindert werden. Aus diesem Grund müssen ökonomische Anreize gesetzt werden, die es erlauben, Qualität von Nichtqualität unterscheidbar zu machen. Der Artikel führt aus, wie die Rahmenbedingungen der Akkreditierung in Deutschland verändert und welche ökonomischen Anforderungen an das System gestellt werden. Dabei ist es erforderlich, den Konformitätsbewertungsstellen die Freiheit zu geben, sich strategisch so aufzustellen, daß sie die Reputation ihrer Leistung signalisieren können.
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