Up the Political Ladder: The Role of Political Networks
Xian Gu, Iftekhar Hasan, Bingzhi Zhang, Linda Zhao, Yun Zhu
Journal of Financial Stability,
Vol. 84 (June),
2026
Abstract
Drawing on detailed career and biographical data of Chinese politicians, this study builds a dynamic social network for all political elites in China and examines the selection process of provincial-level politicians. Using regression and tree-based machine learning techniques and leveraging individuals’ global centrality within political networks, we unveil the relative importance of economic performance, political networks, and career trajectory in determining the selection of provincial leaders. Our findings highlight the critical role of network embeddedness.
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11.06.2026 • 17/2026
Konjunktur aktuell: Konjunktur zwischen Energiekrise und KI-Boom
Die deutsche Wirtschaft befand sich bis zum Ausbruch der Energiekrise auf Erholungskurs. Aber nur wenn sich der Golfkonflikt entspannt und die Energiepreise nicht weiter steigen, wird sich die Erholung im Laufe des Jahres 2026 fortsetzen. Das ist in der vorliegenden Sommerprognose des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) unterstellt. In diesem Fall dürfte die Produktion in diesem und im folgenden Jahr um 0,9% zunehmen. Ähnliche Expansionsraten sind auch für Ostdeutschland zu erwarten. Im März waren die IWH-Konjunkturforscher für die deutsche Wirtschaft von einem Zuwachs von 0,7% für 2026 und 1% für 2027 ausgegangen.
Oliver Holtemöller
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12.05.2026 • 14/2026
Einladung und Veranstaltungshinweis: Wie frei ist Europas Wissenschaft?
Radikale Akteure, geopolitische Spannungen und Sparvorgaben belasten die Wissenschaft weltweit. Wie die Wissenschaftsfreiheit bei uns wieder gestärkt werden kann, diskutieren Experten unterschiedlicher Disziplinen mit dem Publikum am 27. Mai 2026 ab 18 Uhr in der Leopoldina in Halle (Saale). Zu dieser siebten Europa-Debatte mit Empfang laden das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und die Leopoldina Sie herzlich ein. Wir bitten um eine redaktionelle Ankündigung.
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Energiepreisschock überlagert Fiskalimpuls – Wachstumskräfte versiegen
Geraldine Dany-Knedlik, Oliver Holtemöller, Stefan Kooths, Torsten Schmidt, Timo Wollmershäuser
Wirtschaftsdienst,
Vol. 106 (4),
2026
Abstract
Nach einem mehrjährigen Abschwung hat im Verlauf des vergangenen Jahres eine Erholung in Deutschland eingesetzt. Während die exportorientierte Industrie angesichts weiter abnehmender Wettbewerbsfähigkeit, hoher geopolitischer Unsicherheit und handelspolitischer Belastungen kaum Tritt fasste, wurde die Erholung maßgeblich von der Binnenwirtschaft getragen. Der Energiepreisschock, der durch den Iran-Krieg ausgelöst wurde, dämpft die Erholung, dürfte sie aber nicht vollständig zum Erliegen bringen. Dafür sorgt der erheblich expansive Kurs der Finanzpolitik, der vor allem Unternehmen der Verteidigungsindustrie und des Tiefbaus stützt. Im Großteil des Verarbeitenden Gewerbes bleibt die Lage jedoch verhalten. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 0,6 % und im Jahr 2027 um 0,9 % zunehmen, nachdem die Wirtschaftsleistung im Vorjahr mit einem Anstieg von 0,2 % kaum mehr als stagniert hat. Im Vergleich zum Herbstgutachten 2025 haben die an der Gemeinschaftsdiagnose beteiligten Institute damit ihre Prognose für das laufende Jahr deutlich um 0,6 Prozentpunkte und für das kommende Jahr um 0,4 Prozentpunkte nach unten korrigiert.
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01.04.2026 • 9/2026
Energiepreisschock dämpft Erholung – Inflation steigt
Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute sehen die deutsche Konjunktur nach einem mehrjährigen Abschwung zwar in einer Erholungsphase, erwarten aber für 2026 nur eine moderate Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von 0,6% und für 2027 von 0,9%. „Der Energiepreisschock im Zuge des Iran-Krieges trifft die Erholung hart, gleichzeitig stützt aber die expansive Fiskalpolitik die Binnenwirtschaft und verhindert ein stärkeres Abrutschen“, sagt Timo Wollmershäuser, Konjunkturchef des ifo Instituts. Die Inflationsrate wird nach Einschätzung der Institute im Jahr 2026 auf durchschnittlich 2,8% ansteigen, im Jahr 2027 auf 2,9%.
Oliver Holtemöller
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Energiepreisschock überlagert Fiskalimpuls – Wachstumskräfte versiegen
Dienstleistungsauftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie,
Nr. 1,
2026
Abstract
Nach einem mehrjährigen Abschwung hat im Verlauf des vergangenen Jahres eine Erholung eingesetzt. Während die exportorientierte Industrie angesichts weiter abnehmender Wettbewerbsfähigkeit, hoher geopolitischer Unsicherheit und fortbestehender handelspolitischer Belastungen kaum Tritt fasste, wurde die Erholung maßgeblich von der Binnenwirtschaft getragen. Der Energiepreisschock, der durch den Iran-Krieg ausgelöst wurde, dämpft die Erholung, dürfte sie aber nicht vollständig zum Erliegen bringen. Dafür sorgt der erheblich expansive Kurs der Finanzpolitik, der vor allem Unternehmen der Verteidigungsindustrie und des Tiefbaus stützt. Im Großteil des Verarbeitenden Gewerbes bleibt die Lage jedoch verhalten.
Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 0,6% und im Jahr 2027 um 0,9% zunehmen, nachdem die Wirtschaftsleistung im Vorjahr mit einem Anstieg von 0,2% kaum mehr als stagniert hat. Im Vergleich zum Herbstgutachten 2025 haben die Institute damit ihre Prognose für das laufende Jahr deutlich um 0,6 Prozentpunkte und für das kommende Jahr um 0,4 Prozentpunkte nach unten korrigiert.
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12.03.2026 • 8/2026
Konjunktur aktuell: Ölpreisschock gefährdet Erholung in Deutschland
Weltweit höhere Energiepreise infolge des neuen Golfkriegs verschlechtern die Aussichten für die deutsche Konjunktur, auch wenn Mehrausgaben der öffentlichen Hand die gesamtwirtschaftliche Expansion in diesem und im kommenden Jahr stützen werden. Nach der Frühjahrsprognose des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) dürfte die Produktion im Jahr 2026 um 0,7% und im Jahr 2027 um 1% zunehmen. Ähnliche Expansionsraten sind auch für Ostdeutschland zu erwarten. Im Dezember waren die IWH-Konjunkturforscher von einem Zuwachs von 1% sowohl für 2026 als auch für 2027 ausgegangen.
Oliver Holtemöller
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24.02.2026 • 6/2026
Presseeinladung zur IWH-Jahrestagung am 9. März 2026: „Gesellschaftlicher Zusammenhalt in der Transformation“
Tiefe Umbrüche setzen die Gesellschaft unter Druck. Die Jahrestagung des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) diskutiert Ursachen und Lösungswege mit Gästen aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft – darunter Sebastian Wüste, Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Transformationsforscher Everhard Holtmann und „Spiegel“-Autorin Sabine Rennefanz.
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11.12.2025 • 34/2025
Konjunktur aktuell: Leichte Belebung kommt, Strukturprobleme bleiben
Zum Jahresende 2025 ist weiterhin unklar, ob sich die deutsche Wirtschaft auf Erholungskurs befindet, zumal die Exportschwäche auch im Herbst andauert. Dennoch ist für das Jahr 2026 aufgrund von finanzpolitischen Impulsen und gestiegenen Realeinkommen eine leichte Belebung zu erwarten. Nach der Winterprognose des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) dürfte die Produktion dann um 1,0% zunehmen, nach 0,2% im Jahr 2025. Im September waren die IWH-Konjunkturforscher von einem Zuwachs von 0,8% für 2026 und 0,2% für das laufende Jahr ausgegangen. In Ostdeutschland wird die Expansionsrate im Jahr 2026 nach der vorliegenden Prognose demographisch bedingt wohl etwas niedriger ausfallen.
Oliver Holtemöller
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25.09.2025 • 28/2025
Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2025: Expansive Finanzpolitik kaschiert Wachstumsschwäche
Die deutsche Wirtschaft lässt die Talsohle hinter sich und dürfte in den kommenden zwei Jahren wieder etwas an Dynamik gewinnen. Nach der Stagnation in der ersten Jahreshälfte prognostiziert die Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose in ihrem Herbstgutachten für das laufende Jahr eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von 0,2%. In den beiden kommenden Jahren dürfte eine expansive Finanzpolitik den Anstieg der Wirtschaftsleistung dann spürbar auf 1,3% bzw. 1,4% beschleunigen. Damit bleibt die Prognose der Institute für dieses und nächstes Jahr gegenüber dem Frühjahrsgutachten in etwa unverändert. „Die deutsche Wirtschaft steht nach wie vor auf wackeligen Beinen“, sagt Dr. Geraldine Dany-Knedlik, Leiterin des Bereichs Prognose und Konjunkturpolitik im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). „In den beiden kommenden Jahren erholt sie sich zwar spürbar. Angesichts anhaltender struktureller Schwächen wird diese Dynamik allerdings nicht von Dauer sein.“
Oliver Holtemöller
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