Ostdeutsche Wirtschaft 2002 und 2003: Schwäche wird überwunden
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 9,
2002
Abstract
In Ostdeutschland ist die gesamtwirtschaftliche Aktivität im Verlauf der ersten Hälfte dieses Jahres nicht mehr gesunken; den Stand vom Vorjahreszeitraum hat sie allerdings noch nicht wieder erreicht. Die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe ist wieder gestiegen, und im Baugewerbe ist sie nur wenig gefallen. Gleichwohl hat sich die wirtschaftliche Erholung noch nicht gefestigt. Erst mit der Überwindung der Nachfrageschwäche der Investoren und privaten Haushalte wird die Produktion wieder stärker anziehen. Dafür spricht die Verbesserung der Wettbewerbsposition vor allem der Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes. Ihnen ist es in konjunkturell schwierigen Zeiten gelungen, ihre Stellung im Export auszubauen und die Lohnstückkosten erstmalig unter das Niveau der Wettbewerber aus den alten Bundesländern zu senken. Unterstützt wurden diese Fortschritte durch einen maßvollen Anstieg der Löhne, die jetzt im Schnitt durch die Produktivität gedeckt sind. Der Lohnkostenvorteil bleibt auch künftig eine wichtige Voraussetzung für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, für den Zugewinn von Marktanteilen und die Attraktivität des Standorts. Er sollte nicht verspielt werden....
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IWH-Bauumfrage im April 2002: Frühjahrsbelebung vom Tiefbau bestimmt
Brigitte Loose
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 6,
2002
Abstract
Das Geschäftsklima im ostdeutschen Baugewerbe hat sich laut Umfrage des IWH unter 300 Unternehmen im April 2002 etwas verbessert. Geschäftslage und Geschäftsaussichten werden nicht mehr ganz so ungünstig eingeschätzt wie noch zu Jahresanfang. In allen Sparten setzt sich die übliche Frühjahrsbelebung durch. Aber auch gegenüber dem Vorjahr hat die Skepsis per saldo abgenommen. Ausschlaggebend dafür ist eine weniger stark ausgeprägte Unzufriedenheit im Bauhauptgewerbe, die sich besonders deutlich im Tiefbau zeigt.
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IWH-Bauumfrage im Februar 2002: Geschäftslage etwas weniger ungünstig als in der Vorjahresperiode
Brigitte Loose
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 4,
2002
Abstract
Laut IWH-Umfrage unter 300 ostdeutschen Bauunternehmen fällt der Indikator für die Geschäftslage im ostdeutschen Baugewerbe im Februar 2002 nicht ganz so ungünstig aus wie noch vor einem Jahr. Saisonüblich gaben die Urteile gegenüber der vorangegangenen Befragung im Dezember zwar stark nach, sie liegen aber um acht Saldenpunkte über dem vergleichbaren Vorjahreswert. In den Geschäftserwartungen kommt dies allerdings nicht ganz so eindeutig zum Ausdruck. Aus deren Tendenz ist eher ein Verharren auf dem sehr niedrigen Niveau des Vorjahres abzulesen.
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Jahresbauumfrage des IWH 2002: Schrumpfung am ostdeutschen Bau verschlechtert Lage am Arbeitsmarkt weiter
Brigitte Loose
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 2,
2002
Abstract
Im Zuge der Anpassung an ein langfristig tragbares Niveau schrumpften die Bauinvestitionen in Ostdeutschland von 1996 bis 2001 um weit mehr als ein Drittel, davon allein im Jahr 2001 um reichlich ein Zehntel. Eine ähnliche Entwicklung hat sich bei der Beschäftigung vollzogen. Die Bruttowertschöpfung ging mit etwas mehr als zwei Fünfteln sogar noch deutlicher zurück, was auf Produktivitätsverluste hindeutet. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie die Bauunternehmen ihre wirtschaftliche Lage am aktuellen Rand sehen und welche Erwartungen und Pläne sie für das laufende Jahr haben.
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IWH-Bauumfrage im Dezember 2001: Skepsis der Unternehmen bleibt groß
Brigitte Loose
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 1,
2002
Abstract
Laut IWH-Umfrage unter 300 ostdeutschen Bauunternehmen hat der Indikator für das Geschäftsklima im ostdeutschen Baugewerbe im Dezember 2001 einen neuen Tiefstand erreicht. Saisonüblich gaben sowohl die Bewertungen zur Geschäftslage als auch zu den Geschäftsaussichten gegenüber der vorangegangenen Befragung im Oktober stark nach. Sie fielen erneut – wenn auch knapp – unter den ohnehin schon tiefen Stand vom Vorjahr.
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Ostdeutsches Baugewerbe im Oktober 2001: Abwärtstrend verstärkt sich zunächst nicht
Brigitte Loose
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 15,
2001
Abstract
Laut IWH-Umfrage unter 300 ostdeutschen Bauunternehmen hat sich im Oktober 2001 das Geschäftsklima nochmals verbessert. Geschäftslage und Geschäftsaussichten fallen per saldo erstmals seit nahezu zwei Jahren nicht schlechter aus als vor Jahresfrist.
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IWH-Bauumfrage im August 2001: Ostdeutsches Baugewerbe im August 2001: Pause im Abschwung
Brigitte Loose
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 12,
2001
Abstract
Laut IWH-Umfrage unter 300 ostdeutschen Bauunternehmen hat sich im August 2001 die Stimmung leicht verbessert. Die Aufwärtsbewegung macht sich sowohl im Hoch- als auch im Tiefbau bemerkbar. Das signalisieren auch die Auftragseingänge gemäß amtlicher Statistik. Im Hochbau haben im zweiten Quartal dieses Jahres zusätzliche Aufträge der öffentlichen Hände sowie von Bahn und Post die Situation geringfügig entspannt.
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Klimaschutzpolitik im Wohnungssektor: Wirkungsdefizite und Handlungsbedarf
Steffen Hentrich
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 11,
2001
Abstract
Energiesparmaßnahmen im Wohnungsbau tragen erheblich zur Reduzierung von Treibhausgasen bei. Trotz der Potenziale sind die Emissionen der Haushalte in den vergangenen Jahren weiter gestiegen. Die Wirkung von Energiesparvorschriften und Förderprogrammenwurde überschätzt und wichtige marktspezifische Hemmnisse blieben unbeachtet.
Da die Risiken des Treibhauseffekts in den gegenwärtigen Heizenergiepreisen kaum Niederschlag finden, reichen die preislichen Energiesparanreize für einen wirksamen Klimaschutz nicht aus. Wohnungsmarktspezifische Wirkungsbrüche verstärken dieses Defizit, mit der Folge, dass wirtschaftlich vertretbare Energiesparmaßnahmen unterbleiben. Das beschränkt die Wirksamkeit von Wärmeschutzstandards und Förderprogrammen.
Notwendig sind daher Maßnahmen, die bei Anbietern und Nachfragern gleichermaßen Energiesparanreize setzen. Eine schrittweise Erhöhung der Ökosteuer auf Heizenergieträger, eine geringere Wohnungsmarktreglementierung und Maßnahmen zur Erhöhung der Energieverbrauchstransparenz vergrößern die Energiesparanreize für beide Marktseiten.
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Ostdeutsches Baugewerbe im Juni 2001: Früher Einbruch bei den Geschäftserwartungen der Unternehmen
Brigitte Loose
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 10,
2001
Abstract
Die Geschäftslage im Juni wird von den ostdeutschen Bauunternehmen laut IWH-Umfrage zwar saisonüblich etwas günstiger beurteilt. Meldungen zu den Geschäftserwartungen bis zum Jahresende lassen jedoch erkennen, dass der Anpassungsdruck in den kommenden Monaten bei anhaltend rückläufiger Ordertätigkeit weiter zunehmen wird.
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Zur wirtschaftlichen Lage und Entwicklung des ostdeutschen Baugewerbes - eine betriebsbezogene empirische Analyse anhand der IWH-Bauumfragen und des IAB-Betriebspanels -
Brigitte Loose
IWH Discussion Papers,
Nr. 136,
2001
Abstract
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