Mehrwert und Preise: Zins und Profit! Ein Beitrag zur Bestimmung von Produktionspreisen unter Berücksichtigung von Fixkapital
Jens Müller
IWH Discussion Papers,
Nr. 147,
2001
Abstract
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Das Tableau Economique von Francois Quesnay
Jens Müller
IWH Discussion Papers,
Nr. 146,
2001
Abstract
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Jahresausblick 2001: Steuerreform hält deutsche Konjunktur in Schwung
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 1,
2001
Abstract
Am Ende des Jahres 2000 hat sich das Konjunkturbild eingetrübt. In Deutschland und Europa ist der Zuwachs der gesamtwirtschaftlichen Produktion schwächer geworden. Die Stimmung bei Produzenten und Verbrauchern hat sich vor allem wegen der Belastungen durch den hohen Ölpreis verschlechtert. So war auch die Sachlage, als die Wirtschaftsforschungsinstitute im Herbst den Tempoverlust der Konjunktur für 2001 bezifferten. Danach griff eine neue Welle von Konjunkturpessimismus um sich. Das IWH hat sich dem nicht angeschlossen. Denn neben den Anzeichen für Verschlechterungen gibt es auch welche für Besserungen: Der Ölpreis geht wohl schneller als erwartet zurück, der Euro scheint sich zu stabilisieren. Beides nimmt Druck von den Preisen....
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Gestiegene Ölpreise belasten Aufschwung in Mittel- und Osteuropa
Axel Brüggemann
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 16,
2000
Abstract
Der Artikel behandelt die Wirtschaftsentwicklung und -aussichten der mittel- und osteuropäischen Reformstaaten. Neben der prognose der wirtschaftlichen Aktivität in diesenm Ländern wird die Entwicklung der außenwirtschaftlichen Ungleichgewichte und damit verbundene Entwicklung der Risikopotenziale für Finanzkrisen analysiert.
Die Ergebnisse sind wie folgt: Der robuste Aufschwung der ersten Jahreshälfte 2000 wurde durch die gestiegenen Ölpreise abgeschwächt,blieb aber in den meisten Ländern der Region robust. Auch für 2001 und 2002 wird eine leicht abgeschwächte aber immer noch kräftige Entwicklung erwartet. Das Risikopotenzial für Finanzkrisen hat durch die Verlangsamung der Aktivität zugenommen.
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IWH-Industrieumfrage im November 2000
Bärbel Laschke
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 16,
2000
Abstract
Laut IWH-Umfrage vom November 2000 unter rund 300 ostdeutschen Industrieunternehmen hat sich das gute Geschäftsklima trotz hoher Ölpreise sowie der Vorbereitung neuer Regelungen zur Teilzeitarbeit nur wenig eingetrübt. Die Einschätzung der aktuellen Lage hat zwar im Vergleich zur vorangegangenen Umfrage nachgegeben, die Geschäftsaussichten für die nächsten 6 Monate werden jedoch optimistischer beurteilt. Obwohl die Geschäfte in allen fachlichen Hauptgruppen mit Ausnahme des Gebrauchsgütergewerbes etwas weniger günstig verlaufen sind als noch im September, beurteilt sie nach wie vor mehr als die Hälfte der Unternehmen positiv. Die Eintrübung kommt in erster Linie von baunahen Branchen wie der ‚Verarbeitung von Steinen und Erden’ und der ‚Herstellung von Metallerzeugnissen’.
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Moderate Produktions- und Beschäftigungseffekte steigender Rohölpreise - Eine Simulation mit dem makroökonomischen Modell des IWH -
Christian Dreger
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 15,
2000
Abstract
Der Beitrag untersucht die gesamtwirtschaftlichen Rückwirkungen der aktuellen Ölpreissteigerungen. Dabei werden verschiedene Szenarien hinsichtlich der Preisentwicklung betrachtet. Die Analyse zeigt, dass die Produktions- und Beschäftigungsverluste höherer Ölpreise nicht an die Krisen der siebziger Jahre heranreichen und relativ moderat bleiben.
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Die wirtschaftliche Lage der Republik Belarus - Trotz zunehmender Divergenz der Wirtschaftsordnungen Währungsunion mit Russland? -
IWH-Sonderhefte,
Nr. 4,
2000
Abstract
Politik und Wirtschaft sind in Belarus seit Jahren von Re-Sowjetisierungstendenzen gekennzeichnet. In der Wirtschaft kommen diese in Preiskontrollen, Fünfjahrplänen, fehlender Privatisierung, Versorgungsmängeln und zurückgestauter Inflation zum Ausdruck. Erfahrungsgemäß wird unter diesen Umständen Wirtschaftswachstum mit zunehmenden binnen- und außenwirtschaftlichen Ungleichgewichten erkauft. Im Gesamtjahr 1999 hatte sich das Wirtschaftswachstum spürbar abgeschwächt, die Inflation deutlich beschleunigt, und der Außenhandel war sowohl auf der Export- wie auch Importseite geschrumpft. Die wirtschaftliche Situation war im ersten Halbjahr (bzw. in den ersten sieben Monaten) 2000 von keiner wesentlichen Besserung gekennzeichnet. Zwar war in den ersten sechs Monaten 2000 die Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts mit 4 % doppelt so hoch wie im ersten Halbjahr 1999, doch drastisch gestiegene Preise für importierte Energieträger waren für eine krasse Verschlechterung der Handelsbilanz verantwortlich. Auf monetärem Gebiet ist keine Stabilisierung abzusehen. Zwar schwächte sich die Inflation ab, dies ging aber zu einem großen Teil auf administrative Preiskontrollen zurück. Zudem lag die Inflationsrate im Juli 2000 noch bei 190 % (auf Jahresbasis). Hohe Nominallohnsteigerungen, die auch im Zusammenhang mit den Parlamentswahlen im Oktober 2000 gestanden haben dürften, trugen gemeinsam mit dem Rückgang der Inflationsrate zu einem Anstieg der Reallöhne von 13 % bei. Damit zeigt sich, dass die Wirtschaftspolitik von einer kurzfristigen politischen Zielen verpflichteten administrativen Steuerung und Kontrolle der Wirtschaftsprozesse geleitet ist. Dies alles lässt sich schlecht mit der seit Jahren angestrebten Wirtschafts- und Währungsunion mit Russland vereinbaren. Gleichwohl wurde mit der lange überfälligen Einführung eines einheitlichen Wechselkurses im September 2000 eine wichtige Weiche für die Währungsunion gestellt. Für das gesamte Jahr 2000 ist mit einem Wirtschaftswachstum von 4 % zu rechnen. Mit dieser Rate dürfte das Bruttoinlandsprodukt auch im nächsten Jahr wachsen. Die Inflationsrate wird im laufenden Jahr knapp unter der 200 %-Grenze liegen und auch 2001 im dreistelligen Bereich verbleiben (160 bis 170 %).
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Die wirtschaftliche lage Russlands - Dem Reformprogramm fehlt die Entschlossenheit - Siebzehnter Bericht -
IWH-Sonderhefte,
Nr. 4,
2000
Abstract
Die russische Wirtschaft profitierte auch im Jahr 2000 von den hohen Weltmarktpreisen für Energie und Metalle und von einem noch immer unterbewerteten Rubel. Damit hat trotz eines hohen Wachstums die russische Wirtschaft noch nicht den Beweis für einen selbsttragenden Wachstumspfad erbracht. Nach der reformpolitischen Stagnation der späten Jelzin-Ära bleibt eine grundlegende Reform der Wirtschaft auf der Tagesordnung. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs im ersten Halbjahr 2000 um mehr als 7 %, hauptsächlich wegen einer kräftigen Zunahme der Industrieproduktion und einer Verdoppelung des Außenbeitrags. Vor diesem Hintergrund ist für das laufende Jahr mit einem BIP-Wachstum von 6,5 % zu rechnen. Im folgenden Jahr wird es sich jedoch auf 4 % abschwächen, da mit keinem weiteren Anstieg der Weltmarktpreise für Energie und Metalle mehr zu rechnen ist und die reale Aufwertung des Rubel zu einem Abschmelzen des Handelsbilanzüberschusses beitragen wird.
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Aktuelle Trends - Nebeneinander von Expansion und Schrumpfung in der ostdeutschen Wirtschaft
Udo Ludwig
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 11,
2000
Abstract
Die amtliche Statistik hat nach einer längeren Pause wieder Angaben über die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Ostdeutschland veröffentlicht. Das Bruttoinlandsprodukt und seine sektoralen Komponenten sowie die Erwerbstätigkeit wurden jetzt erstmalig für Länder nach den Richtlinien des Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen von 1995 (ESVG‘95) bestimmt. Zugleich wurde die Preisbasis für reale Rechnungen von 1991 auf das Jahr 1995 umgestellt. Darüber hinaus werden gegenüber früheren Darstellungen Angaben für Berlin nicht mehr getrennt für den Ost- und den Westteil ermittelt, sodass das Wirtschaftsgebiet Ostdeutschland in der engeren Abgrenzung als Gesamtheit der Flächenländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, oder in der weiteren Abgrenzung einschließlich des ganzen Berlin definiert werden kann.
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Aktuelle Trends - Exporte aus Deutschland nach Südostasien holen wieder auf
Ingrid Haschke
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 10,
2000
Abstract
Im Sog der Krisen in Südostasien und Japan erfuhr die deutsche Wirtschaft 1998 einen heftigen Rückschlag in ihrem Bemühen, auf dem asiatischen Markt verstärkt Fuß zu fassen. Die Warenausfuhr in die von den Turbulenzen unmittelbar betroffenen Ländera ging drastisch zurück, im Jahr 1998 gegenüber dem Jahr zuvor um fast ein Drittel. Auch nach Japan wurden wesentlich weniger Waren geliefert als noch im Jahr 1997 (-10,6 %). Maßgeblich für diese Entwicklung war einerseits der massive Produktions- und Nachfrageeinbruch in den Krisenländern, der einen erheblichen Rückgang ihrer Importe zur Folge hatte. Andererseits führte die zum Teil dramatische Abwertung der Währungen zu einem vorübergehenden Verlust an preislicher Wettbewerbsfähigkeit deutscher Exportprodukte.
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