17.06.2026 • 18/2026
Sachsen-Anhalts Mittelstand vorsichtig optimistisch
Der Nahost-Krieg bremst die wirtschaftliche Erholung in Sachsen-Anhalt. Dennoch ist die Stimmungslage der mittelständischen Unternehmen besser als vor einem Jahr. Das zeigt eine gemeinsame Umfrage von Creditreform und dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), an der rund 400 Unternehmen aus Sachsen-Anhalt teilgenommen haben.
Axel Lindner
Lesen
Klimaziele und Wachstum vereinbaren: Bedeutung der Energieproduktivität
Oliver Holtemöller, Christoph Schult
Wirtschaftsdienst,
Vol. 106 (5),
2026
Abstract
Die Energieproduktivität in Deutschland ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Inwiefern lässt sich daraus auf eine Transformation des Energiesystems und der Produktion schließen? Der Beitrag zeigt, dass der Anstieg der Energieproduktivität nur begrenzt auf Effizienzfortschritte innerhalb von Sektoren zurückzuführen ist, sondern auch durch Strukturwandel und den Rückgang energieintensiver Produktion getrieben wird. Eine Projektion des Endenergieverbrauchs bis 2030 deutet darauf hin, dass die energiepolitischen Zielwerte bei schwachem Wirtschaftswachstum erreichbar sind. Bei höherem Wachstum würden sie jedoch verfehlt. Daraus ergibt sich ein Zielkonflikt zwischen Energieverbrauchsreduktion und wirtschaftlicher Dynamik; es braucht zusätzliche Effizienzgewinne oder technologische Innovationen um ihn aufzulösen.
Artikel Lesen
Aktuelle Trends: Wofür werden die Kohlemilliarden verwendet?
Oliver Holtemöller, Mirko Titze
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 3,
2025
Abstract
Mit rund 41 Mrd. Euro will der Bund den Regionen helfen, die vom Kohleausstieg betroffen sind. Die Wirtschaftsforschungsinstitute IWH und RWI haben den Zwischenbericht 2025 im Rahmen der begleitenden Evaluierungsforschung dazu vorgelegt.
Artikel Lesen
Private Equity in the Hospital Industry
Janet Gao, Yongseok Kim, Merih Sevilir
Journal of Financial Economics,
Vol. 171 (September),
2025
Abstract
We examine the survival prospects, employment profiles, and patient outcomes at private equity (PE)-acquired hospitals. Target hospitals maintain their survival rates while significantly reducing employment and wage expenditures. The number of core medical workers drops temporarily, but returns to its pre-acquisition level in the long run. However, administrative job and wage cuts persist over the long term, particularly at previously nonprofit hospitals. Using proprietary insurance claims data, we find no significant changes in patient demographics or inpatient prices at PE-acquired hospitals. While patient satisfaction declines, there is no evidence of increased patient mortality or readmission rates at PE-acquired hospitals.
Artikel Lesen
Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)
IWH-Insolvenztrend: Mehr Jobs von Firmenpleiten betroffen Deutlich schneller als die amtliche Statistik liefert das IWH jeden Monat ein Lagebild vom bundesweiten…
Zur Seite
Grüne Transformation aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht
Grüne Transformation Forschung und Beratung für den Strukturwandel der deutschen Wirtschaft Dossier, Stand: 18.06.2024 Grüne Transformation Die grüne Transformation ist ein…
Zur Seite
Produktivität
Produktivität: Mehr mit weniger durch besser Die verfügbaren Ressourcen sind begrenzt. Nur wenn wir sie intelligenter nutzen, können wir Einkommen und Lebensstandard unserer…
Zur Seite
Forschungscluster
Drei Forschungscluster Jede IWH-Forschungsgruppe ist einem themenorientieren Forschungscluster zugeordnet. Die Cluster stellen keine eigenen Organisationseinheiten dar, sondern…
Zur Seite
Projekte
Unsere Projekte 04.2025 ‐ 03.2030 The Role of Multinational Enterprises in the Global Financial Cycle (Programme for Women Professors) Leibniz-Gemeinschaft Professorin Xiang Li,…
Zur Seite
Information Flow and Market Efficiency - The Economic Impact of Precise Language
Andreas Barth, Sasan Mansouri, Fabian Woebbeking
IWH Discussion Papers,
Nr. 13,
2025
Abstract
This paper examines the impact of complex yet precise language, particularly financial jargon, on information dissemination and ultimately market efficiency. As a natural laboratory, we analyze the information exchanged during earnings conference calls, where we instrument jargon with the Plain Writing Act of 2010. Our findings suggest that the Act‘s promotion of plain language usage results in a reduction in complex financial jargon for US firms. However, in contrast to the presumed benefits of accessible language, this reduction in jargon is associated with a decrease in market efficiency, implying that the Act may inadvertently hinder information flow. This finding is particularly important at the juncture where human-generated information is received by machines, which are known to be vunerable to ambiguous inputs.
Artikel Lesen