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IWH Construction Industry Survey August 2003: East German Construction Industry August 2003: Despite mostly favorable business conditions outlook remains pessimistic

Laut Umfrage des IWH unter 300 ostdeutschen Bauunternehmen haben sich die Besserungstendenzen in der Einschätzung der Geschäftslage auch im August 2003 fortgesetzt. Für das Baugewerbe insgesamt überwiegen sogar erstmals seit 1999 die positiven gegenüber den negativen Stimmen. Für den späteren Verlauf des Jahres wird aber wieder vermehrt mit einer Geschäftsabschwächung gerechnet, vor allem im Hoch- und Tiefbau. Auch wenn die Skepsis hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung nicht ganz so ausgeprägt ist wie noch vor einem Jahr, die Perspektiven bis zum Jahresende erscheinen in einem überwiegend negativen Licht.

24. September 2003

Authors Brigitte Loose

Also in this issue

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Current Trends - East Germany still lacks companies

Gerhard Heimpold

in: Wirtschaft im Wandel, No. 12, 2003

Abstract

Die Unternehmensdichte gehört mit zu den wichtigsten Entwicklungsdeterminanten einer Region, denn sie beeinflusst die Beschäftigung, den Wettbewerb und das Innovationsgeschehen. Gemessen an den Verhältnissen in Westdeutschland hat Ostdeutschland eine Unternehmenslücke. Die Zahl der Umsatzsteuerpflichtigen je 10 000 Einwohner, die hier als Indikator zur näherungsweisen Abbildung der Unternehmensdichte verwendet wird, lag im Jahr 2001 in den ostdeutschen Flächenländern bei 293 im Vergleich zu 367 in den westdeutschen Flächenländern.

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IWH early warning indicators for financial crises in Central and Eastern Europe: Situation eases - Hungary remains a problematic case

Ibolya Mile

in: Wirtschaft im Wandel, No. 12, 2003

Abstract

Die aktuelle Analyse der Frühwarnindikatoren für Finanzkrisen des IWH signalisiert eine Fortsetzung der bisherigen Entspannung in den Ländern Mittel- und Osteuropas. Als Ausnahme von dieser Entwicklung gilt immer noch Ungarn, wo entgegenwirkende wirtschaftspolitische Maßnahmen nicht mehr hinausgeschoben werden dürfen. Hierzu zählen nicht nur fiskalische Maßnahmen zur Einschränkung der inländischen Nachfrage, sondern auch die Etablierung einer wirksamen Geldpolitik. Ein positives Beispiel ist Polen, wo das Gefahrenpotenzial einer Finanzkrise durch externe Faktoren, aber auch durch geldpolitische Maßnahmen erheblich gesenkt wurde. Doch eine fiskalische Restriktion muss auch hier noch erfolgen.

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Current economic situation: A silver lining on the horizon

Arbeitskreis Konjunktur

in: Wirtschaft im Wandel, No. 12, 2003

Abstract

The Federal Statistical Office has recently released the figures for second quarter GDP and its components. At the same time, the data for the past four years has been revised. This made it necessary to update the existing IWH-forecasts for 2003 and 2004. Stimulated by an improving world economy GDP will not decline this year but merely stagnate. In 2004 the external stimulus will further increase and accounting for the additional working days economic activity will rise by 1.8%. The turnaround at the labour market will not take place before the second half of 2004. Fiscal policy is currently aiming to balance the budget, but so far the government tried to achieve this goal by increasing levies and taxes. In order to maintain the growth potential, a sustainable consolidation, though, should work by means of cutting expenditure. Overall the deficit will be 4.1% and 3.9% of nominal GDP in this and next year, respectively.

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Level of economic activity in Central and Eastern Europe gathers momentum

Martina Kämpfe

in: Wirtschaft im Wandel, No. 12, 2003

Abstract

Die robuste wirtschaftliche Expansion in Mittel- und Osteuropa hat sich ungeachtet der anhaltenden weltweiten Konjunkturschwäche im ersten Halbjahr 2003 fortgesetzt. Dabei kam es in einigen Ländern, darunter insbesondere in Russland und Polen, zu einer deutlichen Belebung. Eine rege Inlandsnachfrage unterstützte eine recht zügige Ausdehnung der Produktion, teilweise nahmen auch die Exporte stärker zu. Das reale Bruttoinlandsprodukt wird in den Beitrittsländern nach Einschätzung des IWH in diesem Jahr mit 3,1% zunehmen, nach 2,5% im vergangenen Jahr. Für 2004 ist aufgrund des zu erwartenden Anziehens der weltweiten Konjunktur mit einer Beschleunigung der wirtschaftlichen Dynamik auf 3,8% in der Region zu rechnen. Die Inflation wird sich im gesamten Prognosezeitraum weiter zurückbilden, wobei es vereinzelt auch zu einem weniger starken Rückgang des Preisauftriebs u. a. im Zuge von Steueranpassungen vor dem geplanten EU-Beitritt mittel- und osteuropäischer Länder im Frühjahr 2004 kommen kann. Der Arbeitsmarkt profitiert weiterhin nur gering von der wirtschaftlichen Expansion. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote wird auch im nächsten Jahr noch um die 13% liegen.

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Reduction of subsidies: Across the board cuts by the same percentage are not the solution - a commentary

Joachim Ragnitz

in: Wirtschaft im Wandel, No. 12, 2003

Abstract

Derzeit wird wieder intensiv darüber diskutiert, die Subventionen in Deutschland deutlich zu reduzieren – wobei zur Begründung eigentlich nur das Erfordernis einer Konsolidierung der öffentlichen Haushalte genannt wird. Tatsächlich kann auch nur dieses Argument – und das inzwischen kaum mehr verhohlene Eingeständnis eigener Machtlosigkeit gegenüber den organisierten Interessen der Subventionsempfänger – erklären, weshalb der Subventionsabbau dabei nach der „Rasenmähermethode“ vollzogen werden soll, eine Überprüfung der Sinnhaftigkeit einzelner Hilfen aber nicht vorgesehen ist.

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Enterprise-related services in East-Germany – an investigation of the service sector statistics

Siegfried Beer

in: Wirtschaft im Wandel, No. 12, 2003

Abstract

According to the national accounts in East Germany, the enterprise-related services have developed substantielly since 1990. This is expressed by the average annual increase of real gross value added of 9.5% (GDP: 4.9%) until 2000. According to the newly introduced service sector statistics (for 2000), firms in the East German enterprise related services have on average 9 employes, and thus, they are only slightly smaller than enterprises in West-Germany. Much bigger differences appear with respect to the average sales and productivity (60% or 45%). Various explanations exist. One major reason obviously is, that enterprises in East-Germany make smaller sales because of the clearly smaller size of enterprises which demand these services. Furthermore the smaller earning power of services demanding enterprises, differences in the branch structur of enterprise related services, and administrative regulations for prices play a role.

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