Jobs in East German manufacturing sector – The difficult road to profitability and competitiveness

Die amtlichen Daten, die zur Beurteilung der Wettbewerbsfähigkeit ostdeutscher Unterneh-men herangezogen werden, leiden maßgeblich unter einem Aggregationsproblem. In der Durchschnittsbetrachtung führt das Nebeneinander von wettbewerbsfähigen und teilweise noch immer extrem unrentablen Betrieben zu dem verzerrten Eindruck eines generellen Wettbewerbsmangels ostdeutscher Betriebe. Ergebnisse eines sogenannten matched-pair-Vergleichs zeigten hingegen, dass bereits 1992 jeder neunte Betrieb in Ostdeutschland im Durchschnitt eine höhere Arbeitsproduktivität aufwies als ein vergleichbarer westdeutscher Betrieb. Angesichts niedrigerer Löhne ist der Anteil wettbewerbsfähiger Betriebe in Ostdeutschland noch weitaus höher anzusetzen.

01. July 1995

Authors Hans-Ulrich Brautzsch Hilmar Schneider

Also in this issue

East German craft business considerably improved efficiency

Siegfried Beer

in: Wirtschaft im Wandel, No. 3, 1995

Abstract

Der Beitrag behandelt ausgewählte Fragen der Entwicklung des Handwerks in den neuen Bundesländern seit der Währungs- Wirtschafts- und Sozialunion. Dazu wurden u. a. Daten des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks ausgewertet. Kernpunkte des Beitrages betreffen die Veränderungen der Gewerbestruktur des Handwerks und die Entwicklung des Unternehmensbesatzes unter regionalen Gesichtspunkten.

read publication

East German Construction industry: Growth and differentiation between different lines

Brigitte Loose

in: Wirtschaft im Wandel, No. 3, 1995

read publication

The promotion of economic activity in the East – A commentary

Rüdiger Pohl

in: Wirtschaft im Wandel, No. 3, 1995

read publication

Whom to contact

For Researchers

For Journalists

Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft LogoTotal-Equality-LogoWeltoffen Logo