03.09.2026 • 25/2026
Economic Outlook: German economy on a recovery path – Tailwinds from the global economy and fiscal policy
An increase in foreign demand has put the German economy on a recovery path in the first half of the year, despite higher energy prices. In the coming quarters, rising public investment is expected to support economic activity. According to the autumn forecast of the Halle Institute for Economic Research (IWH), gross domestic product (GDP) is projected to grow by 1.4% this year and by 0.8% in 2027. Economic recovery in eastern Germany is expected to be somewhat weaker. In June, the IWH economists had predicted growth of 0.9% for both this and the next year.
Oliver Holtemöller
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Konjunktur aktuell: Deutsche Konjunktur belebt sich – Rückenwind von Weltwirtschaft und Finanzpolitik
Konjunktur aktuell,
No. 3,
2026
Abstract
Die deutsche Wirtschaft befindet sich trotz höherer Energiepreise und anhaltender Risiken durch den Golfkonflikt auf Erholungskurs. Eine steigende Auslandsnachfrage und zusätzliche staatliche Investitionen stützen die Konjunktur, während die Beschäftigung insbesondere im Verarbeitenden Gewerbe weiter rückläufig ist. Die Produktion dürfte in diesem Jahr um 1,4% und im kommenden Jahr um 0,8% zunehmen; in Ostdeutschland fällt die wirtschaftliche Erholung etwas schwächer aus.
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IWH-Flash-Indikator III. und IV. Quartal 2026
Katja Heinisch, Oliver Holtemöller, Axel Lindner, Birgit Schultz
IWH-Flash-Indikator,
No. 3,
2026
Abstract
Die deutsche Wirtschaft hat im zweiten Quartal 2026 erneut leicht zugelegt. Das Bruttoinlandsprodukte nahm um 0,2% zu, nachdem es bereits zu Jahresbeginn um 0,4% expandiert hatte. Getragen wurde dieser Zuwachs vor allem von den Exporten. Die Konsumausgaben nahmen lediglich verhalten zu und die Investitionen gingen zurück. Auch im dritten Quartal bleiben die konjunkturellen Risiken hoch. So sorgt der Iran-Konflikt weiterhin für volatile Energiepreise. Zugleich beeinträchtigt das historische Niedrigwasser an Rhein, Elbe und Donau gegenwärtig den Transport erheblich und dürfte damit die Produktion belasten. Dem entgegen stehen kräftige Zuwächse bei den genehmigten Rüstungsexporten. Insgesamt sprechen die aktuellen Indikatoren für eine Fortsetzung der Erholung (vgl. Abbildung 1). Nach dem IWH-Flash-Indikator dürfte das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal 2026 um 0,3% zulegen. Für das vierte Quartal zeichnet sich eine schwächere Dynamik ab.
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Facts or Feelings? The Role of Relatable Narratives in Shaping Inflation Expectations
Melina Ludolph, Giang Nghiem, Lena Tonzer
IWH Discussion Papers,
No. 10,
2026
Abstract
We examine whether combining factual information on inflation levels and forecasts with a narrative can persistently shape consumers’ inflation expectations. In a preregistered randomized controlled trial with a representative sample of 3,000 German consumers, participants received either numerical or textual information about inflation rates, with or without an accompanying narrative. All treatments immediately lower inflation expectations, with numerical information eliciting stronger adjustments. Adding a narrative produces no additional immediate effect, confirming that it conveys no new information. However, only the combination of numerical information with a narrative yields a lasting reduction in inflation expectations and forecast uncertainty still observable after four weeks. Our results suggest that combining precise information with a narrative enhances information retention and can lead to more persistent shifts in consumers’ beliefs. The effects are strongest when respondents perceive the narrative as relatable and emotionally engaging, and among those with low financial literacy and limited knowledge of inflation.
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11.06.2026 • 17/2026
Economic Outlook: Between Energy Crisis and AI Boom
Until the outbreak of the energy crisis, the German economy was on a path to recovery. Now the recovery will only continue over the course of 2026 if the Gulf conflict eases and energy prices do not rise further. This assumption underlies the present summer forecast of the Halle Institute for Economic Research (IWH). In that case, German output is expected to increase by 0.9% for this year and for 2027. Growth rates in East Germany will be similar. In March, the IWH economists had predicted growth of 0.7% for 2026 and 1% for the next year.
Oliver Holtemöller
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Konjunktur aktuell: Zwischen Energiekrise und KI-Boom
Konjunktur aktuell,
No. 2,
2026
Abstract
Die deutsche Wirtschaft steht infolge der Energiekrise und des anhaltenden Golfkonflikts vor einer unsicheren Erholung. Steigende Kosten und eine schwächere Beschäftigungsentwicklung belasten die Konjunktur, während die Finanzpolitik stützend wirkt. Unter der Annahme stabiler Energiepreise dürfte die Produktion in diesem und im kommenden Jahr um jeweils 0,9% zunehmen; ähnliche Expansionsraten sind auch für Ostdeutschland zu erwarten.
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IWH-Flash-Indikator II. und III. Quartal 2026
Katja Heinisch, Oliver Holtemöller, Axel Lindner, Birgit Schultz
IWH-Flash-Indikator,
No. 2,
2026
Abstract
Die deutsche Wirtschaft hat im ersten Quartal 2026 um 0,3% zugelegt, nach 0,2% im Schlussquartal 2025. Getragen wurde dieser Zuwachs vor allem von staatlichen und privaten Konsumausgaben sowie von den Exporten. Im Verlauf des Quartals hat sich die wirtschaftliche Stimmung jedoch deutlich eingetrübt. Der Iran‑Konflikt und die stark gestiegenen Rohöl‑ und LNG‑Preise, die aus den zeitweiligen Einschränkungen der Transportwege durch die Straße von Hormus sowie Schäden an der Energieinfrastruktur in den Golfstaaten resultieren, belasten die Weltwirtschaft, stören Lieferketten und wirken dämpfend auf die deutsche Konjunktur. Die aktuellen Indikatoren sprechen daher für eine vorübergehende Abschwächung (vgl. Abbildung 1). Nach dem IWH‑Flash‑Indikator dürfte das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal 2026 nur leicht um 0,1% zulegen, bevor im dritten Quartal wieder eine etwas kräftigere Zunahme um 0,3% zu erwarten ist.
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01.04.2026 • 10/2026
Economic growth in East Germany slightly higher than in the West – Implications of the Joint Economic Forecast Spring 2026 and of new data for the East German economy
In 2025, the East German economy expanded by 0.4%, somewhat more than Germany as a whole (0.2%). For 2026, the Halle Institute for Economic Research (IWH) expects growth of 0.7% for East Germany (Germany: 0.6%). The unemployment rate is likely to amount to 7.9% in the current year, after 7.8% in 2025.
Oliver Holtemöller
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01.04.2026 • 9/2026
Energy price shock dampens recovery – inflation rises
Although the leading economic research institutes consider the German economy to be in a recovery phase following a downturn lasting several years, they nevertheless expect only a moderate increase in gross domestic product of 0.6% for 2026 and 0.9% for 2027. “The energy price shock triggered by the Iran war is hitting the recovery hard, but at the same time expansionary fiscal policy is bolstering the domestic economy and preventing a stronger slide,” says Timo Wollmershäuser, Head of Forecasts at the ifo Institute. The institutes estimate that the inflation rate will rise to an average of 2.8% in 2026 and 2.9% in 2027.
Oliver Holtemöller
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Energiepreisschock überlagert Fiskalimpuls – Wachstumskräfte versiegen
Dienstleistungsauftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie,
No. 1,
2026
Abstract
Nach einem mehrjährigen Abschwung hat im Verlauf des vergangenen Jahres eine Erholung eingesetzt. Während die exportorientierte Industrie angesichts weiter abnehmender Wettbewerbsfähigkeit, hoher geopolitischer Unsicherheit und fortbestehender handelspolitischer Belastungen kaum Tritt fasste, wurde die Erholung maßgeblich von der Binnenwirtschaft getragen. Der Energiepreisschock, der durch den Iran-Krieg ausgelöst wurde, dämpft die Erholung, dürfte sie aber nicht vollständig zum Erliegen bringen. Dafür sorgt der erheblich expansive Kurs der Finanzpolitik, der vor allem Unternehmen der Verteidigungsindustrie und des Tiefbaus stützt. Im Großteil des Verarbeitenden Gewerbes bleibt die Lage jedoch verhalten.
Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 0,6% und im Jahr 2027 um 0,9% zunehmen, nachdem die Wirtschaftsleistung im Vorjahr mit einem Anstieg von 0,2% kaum mehr als stagniert hat. Im Vergleich zum Herbstgutachten 2025 haben die Institute damit ihre Prognose für das laufende Jahr deutlich um 0,6 Prozentpunkte und für das kommende Jahr um 0,4 Prozentpunkte nach unten korrigiert.
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