Kulturelle Vielfalt und Immobilienpreise
Rachel Cho, Hisham Farag, Christoph Görtz, Danny McGowan, Huyen Nguyen, Max Schröder
Wirtschaft im Wandel,
No. 1,
2026
Abstract
Bezahlen Immobilienkäufer einen Aufpreis, um in einem kulturell vielfältigen Viertel zu leben? Eine neue Studie mit Daten aus Nordirland legt dies nahe. Um den Zusammenhang zwischen kultureller Vielfalt und Immobilienpreisen zu untersuchen, stützen sich die Forscher auf Daten aus der Zeit der britischen Kolonialisierung Irlands zu Beginn des 17. Jahrhunderts. Damals entstanden Nachbarschaften mit unterschiedlicher religiöser Zusammensetzung. Diese religiöse Zusammensetzung besteht bis heute. Diese Wohnviertel unterscheiden sich also kulturell, nicht jedoch hinsichtlich ihrer ethnischen und sozioökonomischen Merkmale. Die Ergebnisse zeigen: Im Durchschnitt erzielen Immobilien in kulturell vielfältigen Vierteln einen um fast 10% höheren Verkaufspreis als solche in religiös-kulturell homogenen Gebieten. Darin spiegelt sich eine höhere Nachfrage: Vielfältige Viertel sind für ein breiteres Spektrum potenzieller Käufer attraktiv. Dadurch steigt auch die Liquidität der Immobilien. Die Ergebnisse stehen in Kontrast zu früheren Studien, die einen negativen Zusammenhang zwischen Vielfalt und Immobilienpreisen belegten.
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Trumps „Fortress Economics“ und die Auswirkungen auf Deutschland
Reint E. Gropp
Wirtschaft im Wandel,
No. 1,
2026
Abstract
Das britische Wirtschaftsmagazin The Economist hat die Wirtschaftspolitik der Regierung Trump als „Fortress Economics“ bezeichnet. Bei der Festung USA werden alle Zugbrücken hochgezogen. Importe werden mit dem expliziten Ziel durch Zölle verteuert, um (fast) alle Produkte wieder in den USA zu produzieren. Und die Grenzen der USA, nicht nur nach Mexiko, sind fast vollständig geschlossen.
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10.06.2026 • 16/2026
Einladung zur gemeinsamen Pressekonferenz von Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und Creditreform am 17. Juni in Halle (Saale)
Der Krieg im Nahen Osten blockiert die Konjunkturerholung. Selbst Staatsausgaben in Milliardenhöhe konnten die Wirtschaft bisher kaum beflügeln. Viele Unternehmen sind nach den Rezessionsjahren angeschlagen. Die Insolvenzen steigen. Wie sind aktuell die Rahmenbedingungen für die mittelständische Wirtschaft in Sachsen-Anhalt? Wie optimistisch sind die Unternehmen im Hinblick auf Geschäftserwartungen und Standortbedingungen?
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Alumni
IWH Alumni The IWH maintains contact with its former employees worldwide. We involve our alumni in our work and keep them informed, for example, with a newsletter. We also plan…
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Our Projects 04.2025 ‐ 03.2030 The Role of Multinational Enterprises in the Global Financial Cycle (Programme for Women Professors) Leibniz-Gemeinschaft Professorin Xiang Li,…
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DPE Courses Archive
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11th Annual Conference in Luxembourg
11th Annual Conference in Luxembourg 14.-15. September 2022 in Luxembourg This year CompNet celebrated its 11th Annual Conference, together with EIB and ENRI as co-hosts, which…
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