IWH R&D Micro Database: Part 1: Data, Data Origin and Data Quality
Matthias Brachert, Wilfried Ehrenfeld, Alexander Giebler, Mirko Titze
IWH Technical Reports,
No. 1,
2016
Abstract
Nahezu alle entwickelten Volkswirtschaften haben Programme zur Förderung von Forschung und Entwicklung (FuE) eingeführt. Allerdings ist sehr wenig darüber bekannt, welche Programme eigentlich genau zur Anwendung kommen, welche finanziellen Mittel dafür aufgebracht werden und ob die Programme in der Art und Weise wirken, wie sie ursprünglich intendiert waren. Evaluationsstudien, die auf kausalen Untersuchungsdesigns basieren, können einen wertvollen Beitrag zur Beantwortung der Frage leisten, ob ein Programm tatsächlich Wirkungen entfaltet und welcher der verschiedenen Ansätze am erfolgversprechendsten ist.
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Social Comparisons and Attitudes towards Foreigners. Evidence from the ‘Fall of the Iron Curtain’
Walter Hyll, Lutz Schneider
IWH Discussion Papers,
No. 12,
2016
Abstract
We exploit the natural experiment of German re-unification to address the question whether distress from social (income) comparisons results in negative attitudes towards foreigners. Our empirical approach rests upon East German individuals who have West German peers. We use the exogenous variation of wealth of West German peers shortly after the fall of the Berlin Wall as an instrument to identify the effect of distress from social comparisons on East Germans’ attitudes. We find robust evidence that East Germans expose strong negative attitudes towards foreigners, particularly from low-wage countries, if they worry about their economic status compared to better-off peers.
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16.03.2016 • 10/2016
German Economy Stays Stable Despite Shaky Environment
The German economy had a good start into the year 2016, in spite of heightened risks for the world economy and political turmoil in Europe. Employment and incomes are expanding, as is internal de-mand, additionally supported by government spending related to the high number of newly arrived refugees. However, sliding sentiment indicates a temporary slow down of the economy during this spring. We assume that the present political tensions inside the European Union can be mitigated in the coming months and that confidence will rise again. All in all, gross domestic product (GDP) is forecast to rise by 1.5% in 2016.
Oliver Holtemöller
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Regulations, institutions and income smoothing by managing technical reserves: international evidence from the insurance industry
Chrysovalantis Gaganis, Iftekhar Hasan, Fotios Pasiouras
Omega,
Vol. 59 (3),
2016
Abstract
This paper investigates the role of technical reserves in the income smoothing behavior of insurance companies. This is one of the first attempts in the literature to trace such relationship in the insurance industry, especially at a multi-country setting. The experience of 770 insurance firms operating in 87 countries over the period 2000–2009 reveals that there is a significant evidence of income smoothing. The paper also finds that institutional characteristics, e.g., the rule of law, common law legal origin, economic freedom, and regulations relating to technical provisions and supervisory power constrain income smoothing but other factors such as capital requirements, tax deductibility of provisions, auditing, and corporate governance do not have a significant effect.
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Zur Wirtschaftspolitik: Ökonomische Überlegungen zur Verteilung von Flüchtlingen und zur Finanzierung der Kosten der Flüchtlingsmigration in der EU
Martin Altemeyer-Bartscher, Oliver Holtemöller, Axel Lindner, Andreas Schmalzbauer, Götz Zeddies
Konjunktur aktuell,
No. 5,
2015
Abstract
Die aktuelle Fluchtmigration kann nur durch engere internationale Kooperation auf dem Gebiet der Asylpolitik effizient bewältigt werden. Aus ökonomischer Perspektive wäre es sinnvoll, die ankommenden Flüchtlinge nach einem Verteilungsschlüssel auf alle EU-Länder zu verteilen. Dieser Verteilungsschlüssel sollte widerspiegeln, dass die Integrationskosten in den einzelnen Ländern unterschiedlich ausfallen. Effizient ist eine Verteilung, die die Kosten für die Integration zusätzlicher Flüchtlinge – auch unter Berücksichtigung positiver Effekte etwa auf das Erwerbspersonenpotenzial in alternden und schrumpfenden Gesellschaften – nivelliert. Die Kosten zusätzlicher Integration dürften allerdings nicht automatisch dort am niedrigsten sein, wo die ökonomische Leistungsfähigkeit am höchsten ist. Ferner sind die einzelnen Länder gegenwärtig sehr unterschiedlich betroffen. Um eine politische Einigung zu erzielen, ist neben einem Verteilungsschlüssel für die Personen auch ein Verteilungsschlüssel für die Kosten erforderlich, der sich an der Leistungsfähigkeit der Länder und an dem Umfang der positiven externen Effekte orientiert, von denen Länder profitieren, die vergleichsweise wenige Flüchtlinge aufnehmen. Der von der EU-Kommission vorgelegte Verteilungsschlüssel greift prinzipiell die richtigen Faktoren auf, ist jedoch im Detail intransparent und könnte verbessert werden. Die Kompensationszahlungen an Länder, die aus Gründen der Kosteneffizienz relativ viele Flüchtlinge gemäß dem Verteilungsschlüssel aufnehmen, sollten durch Umschichtungen innerhalb des EU-Haushalts finanziert werden.
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16.12.2015 • 45/2015
German Economy: Strong domestic demand compensates for weak exports
The upturn of the German economy is expected to gain further momentum as a consequence of strong domestic demand. Real gross domestic product is expected to increase by 1.6% in 2016. Consumer prices are expected to rise by 0.9%. Unemployment is expected to rise slightly because it will take time to integrate refugees into the labour market.
Oliver Holtemöller
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26.11.2015 • 43/2015
Political lendings of German Savings Banks
A recent paper of the Halle Institute for Economic Research (IWH) suggests that German local politicians take advantage of their influence on the credit decisions of German savings banks. “German savings banks on average increase the supply of commercial loans by €7.6 million in the year of a local election”, says IWH president Reint E. Gropp. Loans that the savings banks generate during election years also perform worse and lead to lower interest income. The results suggest that local politicians take advantage of savings banks to further their chances of re-election.
Reint E. Gropp
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24.09.2015 • 38/2015
German Households Benefit from Low Interest Environment
Calculations of the Halle Institute for Economic Research (IWH) – Member of the Leibniz Association show that the average household in Germany has benefited from the low policy rate environment. The average return on their portfolio was higher than in the pre-crisis period while at the same time, they benefited from lower interest on new loans. Households in Germany had a total Euro benefit of more than 364 billion Euro over a five-year period relative to 2003 to 2007. Increases in stock prices and real estate prices over-compensate lower interest rates on savings accounts, despite their relatively low share in households’ portfolios. There are benefits across the income distribution. Households that do not own real estate lost though, but their losses are very small at on average about 100 Euro per year.
Reint E. Gropp
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Drei Optionen zur Reform der Einkommensteuer
Martin Altemeyer-Bartscher, Oliver Holtemöller, Götz Zeddies
Wirtschaft im Wandel,
No. 4,
2015
Abstract
Die Belastung der Einkommen mit Steuern und Beiträgen ist in Deutschland im internationalen Vergleich hoch. Ferner nehmen die Steuereinnahmen aufgrund der Steuerprogression im Verhältnis zur Bemessungsgrundlage trendmäßig zu. Um den dadurch zunehmenden ineffizienten Keil zwischen Arbeitgeberkosten und Arbeitnehmerbezügen nicht weiter steigen zu lassen oder sogar zu reduzieren, ist eine Reform des Einkommensteuertarifs erforderlich. In diesem Beitrag werden drei Reformvorschläge unterbreitet, die alle zu einer ähnlichen Gesamtentlastung führen würden, aber unterschiedliche Effizienz- und Verteilungswirkungen haben. Die Entscheidung für einen konkreten Tarifverlauf hängt letztlich von politischen Präferenzen ab.
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Negative Bonitätsbewertungen und Zinsen auf Staatsanleihen – Gibt es einen Teufelskreis?
Makram El-Shagi, Gregor von Schweinitz
Wirtschaft im Wandel,
No. 3,
2015
Abstract
Kann es nach einer Herabstufung der Bonität eines Staates zu einer Dynamik von steigenden Zinsen auf Staatsanleihen und weiter fallenden Ratings kommen, die unausweichlich in einem Staatsbankrott endet? Die hohe Persistenz von Ratings sowie die Beobachtung, dass Zinsen häufig negativ auf eine Herabstufung reagieren, legen die Möglichkeit einer solchen Abwärtsspirale nahe. Empirisch ist diese Dynamik allerdings nicht zu sehen. In den Daten ist im Gegenteil ausschließlich eine sehr langsame Annäherung an ein langfristiges Gleichgewicht von guten Ratings und niedrigen Zinsen zu beobachten. Gleichzeitig ist die Persistenz von Ratings allerdings hoch genug, um nach einer Herabstufung auf ein hochspekulatives Niveau (Rating von B oder schlechter) massive und langandauernde Zinsaufschläge zu erzeugen. Da eine solche Herabstufung in der Realität allerdings äußerst selten erfolgt, ist die Existenz des oben beschriebenen Teufelskreises zu verneinen. Eine negative Entwicklung wie zum Beispiel in Griechenland in den Jahren 2010 und 2011 lässt sich nicht als Ergebnis der Wechselwirkung von Ratings und Zinsen erklären.
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