10.06.2026 • 16/2026
Einladung zur gemeinsamen Pressekonferenz von Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und Creditreform am 17. Juni in Halle (Saale)
Der Krieg im Nahen Osten blockiert die Konjunkturerholung. Selbst Staatsausgaben in Milliardenhöhe konnten die Wirtschaft bisher kaum beflügeln. Viele Unternehmen sind nach den Rezessionsjahren angeschlagen. Die Insolvenzen steigen. Wie sind aktuell die Rahmenbedingungen für die mittelständische Wirtschaft in Sachsen-Anhalt? Wie optimistisch sind die Unternehmen im Hinblick auf Geschäftserwartungen und Standortbedingungen?
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09.06.2026 • 15/2026
IWH-Insolvenztrend: Anzahl der Firmenpleiten deutlich gesunken
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, ist die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland nach Rekordwerten in den Vormonaten im Mai deutlich gesunken. Eine Ausnahme bildet die Branche Verkehr und Lagerei.
Steffen Müller
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Patents, Firm Rents, and Worker Compensation: Causal Evidence from Quasi-random Patent Allocation
Afroza Alam, André Diegmann
IWH Discussion Papers,
No. 6,
2026
Abstract
This paper provides new causal evidence on how patent allowances affect firms and their employees based on quasi-random assignment of patent applications to examiners. Exploiting employer-employee records with newly linked German firm data and web-scraped patent documents, we show that patent-induced shocks reduce firm exit, improve productivity, and increase wages, with rent-sharing elasticities between 0.10 and 0.21. Wage gains are broadly observed across occupational tasks, with high heterogeneity: managers benefit disproportionately in publicly traded firms, whereas broader wage increases accrue to workers in non-traded firms. Our findings highlight the role of institutional features and firm organization in shaping how rents are shared.
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12.05.2026 • 14/2026
Einladung und Veranstaltungshinweis: Wie frei ist Europas Wissenschaft?
Radikale Akteure, geopolitische Spannungen und Sparvorgaben belasten die Wissenschaft weltweit. Wie die Wissenschaftsfreiheit bei uns wieder gestärkt werden kann, diskutieren Experten unterschiedlicher Disziplinen mit dem Publikum am 27. Mai 2026 ab 18 Uhr in der Leopoldina in Halle (Saale). Zu dieser siebten Europa-Debatte mit Empfang laden das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und die Leopoldina Sie herzlich ein. Wir bitten um eine redaktionelle Ankündigung.
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05.05.2026 • 13/2026
IWH-Insolvenztrend: Neuer Rekordwert bei Firmenpleiten
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, liegt die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im April über dem Rekordwert aus dem März. Für die kommenden Monate ist keine Entspannung in Sicht.
Steffen Müller
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Energiepreisschock überlagert Fiskalimpuls – Wachstumskräfte versiegen
Geraldine Dany-Knedlik, Oliver Holtemöller, Stefan Kooths, Torsten Schmidt, Timo Wollmershäuser
Wirtschaftsdienst,
Vol. 106 (4),
2026
Abstract
Nach einem mehrjährigen Abschwung hat im Verlauf des vergangenen Jahres eine Erholung in Deutschland eingesetzt. Während die exportorientierte Industrie angesichts weiter abnehmender Wettbewerbsfähigkeit, hoher geopolitischer Unsicherheit und handelspolitischer Belastungen kaum Tritt fasste, wurde die Erholung maßgeblich von der Binnenwirtschaft getragen. Der Energiepreisschock, der durch den Iran-Krieg ausgelöst wurde, dämpft die Erholung, dürfte sie aber nicht vollständig zum Erliegen bringen. Dafür sorgt der erheblich expansive Kurs der Finanzpolitik, der vor allem Unternehmen der Verteidigungsindustrie und des Tiefbaus stützt. Im Großteil des Verarbeitenden Gewerbes bleibt die Lage jedoch verhalten. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 0,6 % und im Jahr 2027 um 0,9 % zunehmen, nachdem die Wirtschaftsleistung im Vorjahr mit einem Anstieg von 0,2 % kaum mehr als stagniert hat. Im Vergleich zum Herbstgutachten 2025 haben die an der Gemeinschaftsdiagnose beteiligten Institute damit ihre Prognose für das laufende Jahr deutlich um 0,6 Prozentpunkte und für das kommende Jahr um 0,4 Prozentpunkte nach unten korrigiert.
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Common Ownership, Tacit Know-How, and the Market for Technology
Dennis Hutschenreiter
IWH Discussion Papers,
No. 3,
2026
Abstract
Firms increasingly rely on markets for technology to acquire innovations developed outside their boundaries, yet acquiring intellectual property rights alone often does not guarantee successful implementation. Many technologies depend on tacit know-how that must be supplied by the provider after the transaction is completed. This paper examines whether common ownership between a technology provider and a potential adopter mitigates this implementation problem. I develop a model in which overlapping institutional investors cause the provider to partially internalize the adopter’s gains from successful implementation, strengthening incentives to transfer tacit know-how. This mechanism operates only when know-how is unverifiable – absent this friction, common ownership leaves matching and outcomes unchanged. Under moral hazard, the model predicts that common ownership increases the likelihood of technology transfer to a given adopter, that this effect is stronger when tacit know-how is more important, and that common ownership improves post-transfer outcomes conditional on adoption. I test these predictions using U.S. patent reassignments between publicly traded firms. Using within-deal variation across competing potential adopters and plausibly exogenous variation from passive index-fund holdings, I show that common ownership increases the likelihood that a firm acquires a technology, particularly when the transferred bundle is more tacit. Common ownership predicts stronger subsequent innovation and higher future firm value, especially when ownership overlap is concentrated among investors with stronger incentives to monitor the provider. These findings show how ownership structure shapes interfirm technology transfer by affecting not only who acquires a technology, but also how much value is created.
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09.04.2026 • 12/2026
IWH-Insolvenztrend: Firmenpleiten auf höchstem Stand seit mehr als zwei Jahrzehnten
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, stieg die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im März überraschend deutlich an. Im ersten Quartal 2026 gab es so viele Firmenpleiten wie seit über zwanzig Jahren nicht mehr.
Steffen Müller
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08.04.2026 • 11/2026
Neue Datenbank zu Kohlemilliarden: IWH macht Einsatz der Fördermittel transparent
Mit 41,09 Milliarden Euro will der Bund den Regionen helfen, die vom Kohleausstieg betroffen sind. Wie das Geld verwendet wird, zeigt ab sofort eine öffentlich zugängliche Datenbank des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Alle Interessierten können das Online-Angebot kostenfrei nutzen.
Mirko Titze
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01.04.2026 • 10/2026
Economic growth in East Germany slightly higher than in the West – Implications of the Joint Economic Forecast Spring 2026 and of new data for the East German economy
In 2025, the East German economy expanded by 0.4%, somewhat more than Germany as a whole (0.2%). For 2026, the Halle Institute for Economic Research (IWH) expects growth of 0.7% for East Germany (Germany: 0.6%). The unemployment rate is likely to amount to 7.9% in the current year, after 7.8% in 2025.
Oliver Holtemöller
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