IWH-Bauumfrage im dritten Quartal 2016: Ostdeutsches Baugewerbe in glänzender Stimmung
Brigitte Loose
Wirtschaft im Wandel,
No. 5,
2016
Abstract
Das Geschäftsklima im ostdeutschen Baugewerbe hat sich laut Umfrage des IWH im Sommer 2016 nochmals verbessert. Sowohl die Lage als auch die Aussichten erreichen neue Höchstwerte seit Beginn der Umfrage im Jahr 1993. Dabei setzt die Geschäftslage ihren Höhenflug vom Frühjahr weiter fort (vgl. Abbildung 1). Die Geschäftsaussichten, die zunächst dreimal in Folge auf hohem Niveau stagnierten, lassen nun auf eine weitere Verbesserung der Lage im nächsten halben Jahr schließen.
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Im Fokus: Industrielle Kerne in Ostdeutschland und wie es dort heute aussieht – Das Beispiel der JENOPTIK AG
Gerhard Heimpold
Wirtschaft im Wandel,
No. 5,
2016
Abstract
Der Wirtschaftsstandort Jena in Thüringen wurde in der DDR durch den Stammbetrieb des Kombinats VEB Carl Zeiss Jena dominiert, der optische Erzeugnisse und Präzisionsgeräte herstellte. In den letzten Jahren der DDR beauflagten die zentralen Planungsinstanzen der DDR das Kombinat auch mit der Herstellung von Ausrüstungen für die Herstellung mikroelektronischer Erzeugnisse. Nach dem Übergang zu marktwirtschaftlichen Verhältnissen wurde die klassische optische Produktion im Zuge der Privatisierung an die westdeutsche Schwester des Jenaer Kombinats, die Firma Carl Zeiss in Oberkochen veräußert. Der andere Teil des Carl-Zeiss-Stammbetriebs firmierte als Jenoptik GmbH, ging in das Eigentum des Freistaats Thüringen über, wurde erfolgreich umstrukturiert und ist als JENOPTIK AG seit 1998 börsennotiert. Wichtig erscheint in der Retrospektive der Ansatz der Jenoptik GmbH und ihrer Führung, durch Ausgründungen und Attrahierung neuer Investoren eine vorteilhafte Ballung technologieintensiver Unternehmen am Standort Jena zu erreichen. Umgekehrt haben die Standortvorteile Jenas mit seinen leistungsfähigen Wissenschaftseinrichtungen die erfolgreiche JENOPTIK-Entwicklung begünstigt.
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Foreign Funding Shocks and the Lending Channel: Do Foreign Banks Adjust Differently?
Felix Noth, Matias Ossandon Busch
Finance Research Letters,
Vol. 19 (November),
2016
Abstract
We document for a set of Latin American emerging countries that the different nature of foreign funding accessed by foreign and local banks affected their lending performance after September 2008. We show that lending growth was weaker for shock-affected foreign banks compared to shock-affected local banks. This evidence represents valuable policy information for regulators concerned with the stability and well-functioning of banking sectors.
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Taxing Banks: An Evaluation of the German Bank Levy
Claudia M. Buch, Björn Hilberg, Lena Tonzer
Journal of Banking and Finance,
Vol. 72 (November),
2016
Abstract
Bank distress can have severe negative consequences for the stability of the financial system. Regimes for the restructuring and resolution of banks, financed by bank levies, aim at reducing these costs. This paper evaluates the German bank levy, which has been implemented since 2011. Our analysis offers three main insights. First, revenues raised through the levy were lower than expected. Second, the bulk of the payments were contributed by large commercial banks and by the central institutions of savings banks and credit unions. Third, for those banks, which were affected by the levy, we find evidence for a reduction in lending and higher deposit rates.
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Related Variety and Regional Development: Insights from Germany
Matthias Brachert
PhD Thesis, Utrecht University Repository,
2016
Abstract
The contribution of this thesis is to widen the focus of the literature on related variety. So far, this line of research has a strong focus on technological relatedness and cognitive proximity (Boschma et al. 2015). This thesis puts emphasis on three dimensions of relatedness that not yet been at the heart of research: input-output linkages and vertically related variety, the occupational dimensions of relatedness as well as insights from a project level R&D efforts and their relevance for the analysis of technological relatedness. We contribute to the understanding of how the specific composition and the degree of relatedness of economic agents in space shape their ability to generate variety in terms of entry of new occupational specialisations in regions. We enhance the understanding of how related variety affects different regional outcomes such employment growth and innovation and offer insights into the structure of inter-industry relations from a technological perspective and explains how the rise of certain technologies shapes inter-industry relatedness patterns.
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13.10.2016 • 45/2016
IWH-Industrieumfrage im dritten Quartal 2016: Konjunkturelle Dynamik im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe schwächt sich leicht ab
Im Verarbeitenden Gewerbe Ostdeutschlands hat sich die Geschäftslage weiter verbessert. Sie ist damit fast auf dem Höchststand des Jahres 2007. Das zeigen die Ergebnisse der IWH-Umfrage vom dritten Quartal 2016 unter rund 300 Unternehmen. Per saldo verbesserte sich die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage um vier Punkte, nachdem sie im Quartal zuvor sogar um sechs Punkte zugelegt hatte. Die Geschäftsaussichten gingen hingegen zuletzt ein wenig zurück.
Birgit Schultz
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05.10.2016 • 42/2016
International young researchers at IWH
Scientific insights do not stop at national borders and have to be equally accessible for women and men. “Whoever wants to do world-class research has to look beyond his own nose”, says Reint E. Gropp, president of the Halle Institute for Economic Research (IWH) – Member of the Leibniz Association. He himself received his PhD and did research in the US for several years.
Reint E. Gropp
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Wie können wir den Wettbewerb im Dienstleistungsbereich ankurbeln – ein Tagungsbericht
Oliver Holtemöller, Felix Pohle, Andreas Schmalzbauer
Wirtschaft im Wandel,
No. 4,
2016
Abstract
Am 6. Juli 2016 veranstaltete das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) zusammen mit der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland eine Konferenz zum Thema “Wie können wir den Wettbewerb im Dienstleistungssektor ankurbeln?”. In den Räumlichkeiten der Leibniz-Gemeinschaft in Berlin tauschten etwa 60 Teilnehmer aus Wissenschaftseinrichtungen, Ministerien, der EU-Kommission und anderen Organisationen ihr Wissen und ihre Sicht zu Reformen des Dienstleistungssektors in Deutschland aus.
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IWH-Bauumfrage im zweiten Quartal 2016: Geschäftslage erneut verbessert, Aussichten auf hohem Niveau
Brigitte Loose
Wirtschaft im Wandel,
No. 4,
2016
Abstract
Das Geschäftsklima im ostdeutschen Baugewerbe hat sich laut Umfrage des IWH im Frühjahr 2016 erneut verbessert. Bei der aktuellen Geschäftslage setzt sich die Aufwärtsbewegung weiter fort. Die Geschäftsaussichten für das nächste halbe Jahr geben gegenüber dem zum Jahresende 2015 erreichten hohen Niveau nur wenig nach (vgl. Abbildung 1). Das Geschäftsklima und die Lage erreichen damit einen Rekordwert, der über dem Höhepunkt des Baubooms von 1995 und über dem hohen Niveau zur Jahreswende 2013/2014 liegt.
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IWH-Industrieumfrage im zweiten Quartal 2016: Aufschwung im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe geht weiter
Birgit Schultz
Wirtschaft im Wandel,
No. 4,
2016
Abstract
Im Verarbeitenden Gewerbe Ostdeutschlands hat sich die Erwärmung des Geschäftsklimas nach der kurzen Pause im ersten Quartal 2016 fortgesetzt. Das zeigen die Ergebnisse der IWH-Umfrage vom zweiten Quartal 2016 unter rund 300 Unternehmen. Per saldo verbessert sich die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage um fünf Punkte, nachdem sie zum Jahreswechsel 2015/2016 noch stagniert hatte. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Geschäftsaussichten (vgl. Abbildung 1 und Tabelle).
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