Corporate Boards and Bank Loan Contracting
Bill Francis, Iftekhar Hasan, Michael Koetter, Qiang Wu
Journal of Financial Research,
Vol. 35 (4),
2012
Abstract
We investigate the role of corporate boards in bank loan contracting. We find that when corporate boards are more independent, both price and nonprice loan terms (e.g., interest rates, collateral, covenants, and performance-pricing provisions) are more favorable, and syndicated loans comprise more lenders. In addition, board size, audit committee structure, and other board characteristics influence bank loan prices. However, they do not consistently affect all nonprice loan terms except for audit committee independence. Our study provides strong evidence that banks recognize the benefits of board monitoring in mitigating information risk ex ante and controlling agency risk ex post, and they reward higher quality boards with more favorable loan contract terms.
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Foreign Bank Entry, Credit Allocation and Lending Rates in Emerging Markets: Empirical Evidence from Poland
Hans Degryse, Olena Havrylchyk, Emilia Jurzyk, Sylwester Kozak
Journal of Banking and Finance,
Vol. 36 (11),
2012
Abstract
Earlier studies have documented that foreign banks charge lower lending rates and interest spreads than domestic banks. We hypothesize that this may stem from the superior efficiency of foreign entrants that they decide to pass onto borrowers (“performance hypothesis”), but could also reflect a different loan allocation with respect to borrower transparency, loan maturity and currency (“portfolio composition hypothesis”). We are able to differentiate between the above hypotheses thanks to a novel dataset containing detailed bank-specific information for the Polish banking industry. Our findings demonstrate that banks differ significantly in terms of portfolio composition and we attest to the “portfolio composition hypothesis” by showing that, having controlled for portfolio composition, there are no differences in lending rates between banks.
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Konjunktur aktuell: Eurokrise nimmt deutscher Konjunktur den Wind aus den Segeln
Wirtschaft im Wandel,
No. 8,
2012
Abstract
Im Herbst 2012 stellen sich Lage und Aussichten für die deutsche Konjunktur deutlich schlechter dar als vor einem halben Jahr. Hauptgrund dafür sind die immer neuen Schübe der Schulden- und Vertrauenskrise im Euroraum. Auch die Weltkonjunktur hat generell an Kraft verloren.
Die Produktion hat in Deutschland in der ersten Jahreshälfte weiter zugelegt. Auch im dritten Quartal 2012 dürfte sie zunehmen, und zwar um 0,4%. Für das Winterhalbjahr 2012/ 2013 deutet sich dann allerdings eine Verlangsamung des konjunkturellen Fahrtempos an.
Alles in allem wird das reale Bruttoinlandsprodukt 2012 voraussichtlich um 0,9% und 2013 um 0,8% zulegen. Das 66%-Prognoseintervall liegt für das Jahr 2012 zwischen 0,7% und 1,1%; im Jahr 2013 reicht es von –0,2% bis 1,8%.
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Financial Crisis Risk, ECB “Non-standard“ Measures, and the External Value of the Euro
Stefan Eichler
Quarterly Review of Economics and Finance,
Vol. 52 (3),
2012
Abstract
I study the impact of banking and sovereign debt crisis risk of EMU member states on the external value of the euro. Using a regime switching model, I find that the external value of the euro has significantly responded to financial crisis risk during the period of November 2008–November 2011, while no significant effect is found for the period from February 2006 to October 2008. This suggests that the monetary expansion and interest rate cuts associated with the ECB's “non-standard” measures may have reduced the external value of the euro.
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Monetary Policy in a World Where Money (Also) Matters
Makram El-Shagi, Sebastian Giesen
IWH Discussion Papers,
No. 6,
2012
Abstract
While the long-run relation between money and inflation as predicted by the quantity theory is well established, empirical studies of the short-run adjustment process have been inconclusive at best. The literature regarding the validity of the quantity theory within a given economy is mixed. Previous research has found support for quantity theory within a given economy by combining the P-Star, the structural VAR and the monetary aggregation literature. However, these models lack precise modelling of the short-run dynamics by ignoring interest rates as the main policy instrument. Contrarily, most New Keynesian approaches, while excellently modeling the short-run dynamics transmitted through interest rates, ignore the role of money and thus the potential mid-and long-run effects of monetary policy. We propose a parsimonious and fairly unrestrictive econometric model that allows a detailed look into the dynamics of a monetary policy shock by accounting for changes in economic equilibria, such as potential output and money demand, in a framework that allows for both monetarist and New Keynesian transmission mechanisms, while also considering the Barnett critique. While we confirm most New Keynesian findings concerning the short-run dynamics, we also find strong evidence for a substantial role of the quantity of money for price movements.
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Perspektiven für die Euroeinführung in den mittel- und osteuropäischen Kandidatenländern
Martina Kämpfe
Wirtschaft im Wandel,
No. 6,
2012
Abstract
Die mittel- und osteuropäischen Länder haben sich mit ihrem Beitritt zur Europäischen Union verpflichtet, mittelfristig den Euro als gemeinsame Währung einzuführen. Voraussetzung dafür ist, dass sie sich bei wichtigen nominalen wirtschaftlichen Kenngrößen möglichst dauerhaft an die alte EU annähern. Die meisten neuen EUMitgliedsländer wurden von der globalen Finanzkrise allerdings vergleichsweise hart getroffen, sodass das Ausmaß der wirtschaftlichen Probleme Zweifel an der Nachhaltigkeit der bisherigen Konvergenz aufkommen lässt.
Wirtschaftspolitisch sind die Länder vor besondere Herausforderungen gestellt: Sie müssen einerseits Antikrisenpolitik betreiben, andererseits dürfen sie ihren Konvergenzprozess nicht zu sehr verzögern. Angesichts dieses Dilemmas hat sich die Einstellung zur Zukunft der gemeinsamen Währung geändert. Strebten die Länder anfangs danach, den Euro möglichst rasch zu übernehmen, so scheint dieses Vorhaben nun in die Ferne gerückt zu sein. Der Zeitplan für die Erweiterung des Euroraums wird sich verschieben, auch wenn das Ziel der gemeinsamen
Währung offiziell derzeit nicht infrage gestellt wird.
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Hausärztliche Versorgung ohne Einfluss auf das Wanderungsverhalten
Lutz Schneider, Walter Hyll, Marie Ebert
Wirtschaft im Wandel,
No. 5,
2012
Abstract
Gemeinden in demographischen Notlagen stehen vor besonderen Herausforderungen. Einerseits zwingt die Verringerung der Bevölkerungszahlen zu einer Verschlankung von Infrastruktur im technischen wie im sozialen Bereich. Andererseits kann eine weitere Ausdünnung derartiger Angebote – zu denken ist vornehmlich an die Bereiche Bildung, Kultur und Sport, Versorgung, Verkehr oder aber Gesundheit – den demographischen Abwärtstrend weiter verstärken. Steht ein Rückbau dieser Angebote doch im Verdacht, die Attraktivität der Gemeinden
als Wohnstandort auszuhöhlen und Abwanderungsprozesse zu beschleunigen bzw. Zuwanderung zu verhindern. Vor diesem Hintergrund wird im Beitrag untersucht, wie der kommunale Versorgungsgrad mit Hausärzten auf die Wanderungsbewegungen in den Gemeinden Sachsen-Anhalts in der Periode von 1996 bis 2008 wirkte. In diesem Zeitraum ist zum einen ein deutlicher Rückgang der Zahl der Hausärzte zu beobachten. Zum anderen verloren viele Gemeinden an Einwohnern, nicht zuletzt aufgrund erheblicher Wanderungsdefizite. Weder die
Querschnittsanalyse noch die Panelregressionen können jedoch signifikante Wanderungseffekte der Hausarztausstattung belegen. Gemeinden mit schlechter bzw. verschlechterter hausärztlicher Versorgungslage scheinen in der Nettobetrachtung nicht ungünstiger abzuschneiden als die übrigen Gemeinden.
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Wachstumsprojektion 2025 für die deutschen Länder: Produktion je Einwohner divergiert
Oliver Holtemöller, Maike Irrek
Wirtschaft im Wandel,
No. 4,
2012
Abstract
Viele ökonomische Entscheidungen basieren implizit oder explizit auf Projektionen der wirtschaftlichen Aktivität in einem Land oder einer Region. In diesem Artikel wird ein langfristiges Projektionsmodell für Deutschland insgesamt und die deutschen Länder vorgestellt, das am IWH entwickelt worden ist. Das Modell beruht auf einer gesamtwirtschaftlichen Produktionsfunktion; die Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital sowie die Produktivität werden mit Zeitreihenmodellen fortgeschrieben. Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland insgesamt wird in die Teilmodelle für die Länder integriert, und die Annäherung der einzelnen Länder an den Bundestrend wird mit ökonometrischen Verfahren geschätzt. Mit Hilfe des Modells wird eine Projektion der wirtschaftlichen Aktivität in Deutschland insgesamt und in den Ländern bis zum Jahr 2025 vorgenommen. Ein wichtiges Resultat ist, dass die ungünstigere demographische Entwicklung in den ostdeutschen Ländern wohl nicht durch weitere Konvergenz der Produktivität und der Kapitalintensität kompensiert werden kann, sodass die Produktion je Einwohner in den ostdeutschen Ländern schwächer zunehmen dürfte als in den westdeutschen Ländern. Zwar verläuft die Entwicklung auch in den westdeutschen
Ländern heterogen, es dürfte aber im Gegensatz zu den ostdeutschen Flächenländern in keinem westdeutschen Land mit heute unterdurchschnittlicher Produktion je Einwohner zu einer spürbaren Vergrößerung des Abstandes zum Bundesdurchschnitt kommen.
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Does the ECB Act as a Lender of Last Resort During the Subprime Lending Crisis?: Evidence from Monetary Policy Reaction Models
Stefan Eichler, K. Hielscher
Journal of International Money and Finance,
Vol. 31 (3),
2012
Abstract
We investigate whether the ECB aligns its monetary policy with financial crisis risk in EMU member countries. We find that since the outbreak of the subprime crisis the ECB has significantly increased net lending and reduced interest rates when banking and sovereign debt crisis risk in vulnerable EMU countries (Greece, Ireland, Italy, Portugal, and Spain) increases, while no significant effect is identified for the pre-crisis period and relatively tranquil EMU countries (Austria, Belgium, France, Germany, and the Netherlands). These findings suggest that the ECB acts as a Lender of Last Resort for vulnerable EMU countries.
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