Regional Determinants of MNE´s Location Choice in Transition Economies
Andrea Gauselmann, Philipp Marek
WIFO Working Papers 412/2011,
No. 412,
2011
published in: Empirica
Abstract
The article at hand analyses the impact of agglomeration effects, labour market conditions and other determinants on the location choice of MNEs in transition economies. We compare data from 33 regions in East Germany, the Czech Republic and Poland using a conditional logit model on a sample of 4,343 subsidiaries for the time period between 2000 to 2010. The results show that agglomeration advantages, such as sectoral specialization, a certain economic diversity as well as a region’s economic and technological performance prove to be some of the most important pull factors for FDI in transition regions. In addition, the labour market factors prove to play an important role in the location of FDI.
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23.11.2011 • 49/2011
Deutsche Metropolregionen im Vergleich: Politische Institutionalisierung unterschiedlich vorangekommen
Bisher haben nur wenige der elf deutschen Metropolregionen das Stadium fortgeschrittener politischer Institutionalisierung und damit auch Kooperation erreicht. Der Prozess zeichnet sich jedoch durch eine hohe Dynamik aus. Ein dominantes regionales Zentrum (eine Großstadt als Lead-Akteur) scheint dies zu begünstigen. Erstrecken sich Metropolregionen über mehrere Bundesländer, kommen die Länderregierungen als zusätzliche Akteure ins Spiel. Das scheint sich eher ungünstig auf die Eigeninitiative regionaler Akteure auszuwirken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), in der die deutschen Metropolregionen mit Hilfe eines vierstufigen Modells der politischen Institutionalisierung miteinander verglichen werden.
Peter Franz
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Political Institutionalisation and Governance of the German Metropolitan Regions: A Comparative Study
Peter Franz
Wirtschaft im Wandel,
No. 11,
2011
Abstract
Mit der Bildung von Metropolregionen versuchen Städte und Kreise auf Anforderungen des globalen Standortwettbewerbes zu reagieren. Damit zeichnen sich neue Formen großflächiger interkommunaler Kooperation ab. In Deutschland sind in raumentwicklungspolitischer Absicht elf solcher Metropolregionen definiert und Anstöße zu ihrer Konstituierung gegeben worden. Um ihre politische Institutionalisierung bemühen sich die regionalen Akteure mit unterschiedlichem Erfolg, schlagen dabei aber zum Teil ähnliche Wege ein. In der vorliegenden
Studie werden die deutschen Metropolregionen mit Hilfe eines Stufenmodells der politischen Institutionalisierung diesbezüglich miteinander verglichen. Dabei wird auch der Einfluss intervenierender Faktoren wie der poly- bzw. monozentrischen Siedlungsstruktur sowie der Existenz von Ländergrenzen in diesen Regionen untersucht. Die Untersuchung kommt zum Ergebnis, dass bisher nur wenige Metropolregionen das Stadium fortgeschrittener Institutionalisierung und damit auch Kooperation erreicht haben. Eine Best-Practice-Empfehlung lässt sich
den eingeschlagenen Institutionalisierungspfaden bisher nicht entnehmen. Der Konstituierungsprozess zeichnet sich derzeit noch durch hohe Dynamik aus, sodass eine Wiederholung der Studie in den nächsten Jahren angezeigt erscheint.
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Size, Productivity, and International Banking
Claudia M. Buch, C. T. Koch, Michael Koetter
Journal of International Economics,
Vol. 85 (2),
2011
Abstract
Heterogeneity in size and productivity is central to models that explain which manufacturing firms export. This study presents descriptive evidence on similar heterogeneity among international banks as financial services providers. A novel and detailed bank-level data set reveals the volume and mode of international activities for all German banks. Only a few, large banks have a commercial presence abroad, consistent with the size pecking order documented for manufacturing firms. However, the relationship between internationalization and productivity also yields two inconsistencies with recent trade models. First, virtually all banks hold at least some foreign assets, irrespective of size or productivity. Second, some fairly unproductive banks maintain commercial presences abroad.
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Optimum Currency Areas in Emerging Market Regions: Evidence Based on the Symmetry of Economic Shocks
Stefan Eichler, Alexander Karmann
Open Economies Review,
Vol. 22 (5),
2011
Abstract
This paper examines which emerging market regions form optimum currency areas (OCAs) by assessing the symmetry of macroeconomic shocks. We extend the output-prices-VAR framework by adding net exports and the real effective exchange rate as endogenous variables. Based on theoretical considerations, we derive which shocks affect these variables in the long run: shocks to labor productivity, foreign trade, labor supply, and money supply. The considered economies of Central and Eastern Europe, the Commonwealth of Independent States, East and Southeast Asia, and South Asia, exhibit large enough shock symmetry to form a currency union; the economies of Africa, Latin America, and the Middle East do not.
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Size is not everything – The efficiency of municipal service provision in Saxony-Anhalt
Peter Haug, Annette Illy
Wirtschaft im Wandel,
No. 10,
2011
Abstract
Befürworter von Gemeindegebietsreformen – wie z.B. der erst kürzlich beendeten Reform in Sachsen-Anhalt – erwarten von Gemeindezusammenlegungen und zentralisierten Verwaltungsformen (Einheitsgemeinde statt Verwaltungsgemeinschaft) Kosteneinsparungen bzw. Effizienzsteigerungen bei der kommunalen Leistungserstellung. Der vorliegende Beitrag untersucht die möglichen Effizienznachteile kleinteiliger Gemeindestrukturen am Beispiel
Sachsen-Anhalts zum Zeitpunkt vor der entscheidenden Phase der Gemeindegebietsreform. Die empirischen Ergebnisse zeigen, dass dezentrale Verwaltungsformen keinen signifikanten Effizienznachteil gegenüber Einheitsgemeinden aufweisen müssen. Ferner deuten die Analysen zur Skaleneffizienz darauf hin, dass die Mehrheit der sachsen-anhaltischen Gemeinden – wenn die aggregierte Ebene der Verwaltungsgemeinschaften
betrachtet wird – eine weitgehend effiziente „Betriebsgröße“ hatte, wobei der Zusammenhang zwischen Einwohnerzahl und Skaleneffizienz u-förmig verläuft. Einerseits stützt die Untersuchung daher nicht den Erhalt von Kleinstgemeinden oder die Bildung von Verwaltungsgemeinschaften mit zweistelligen Mitgliedsgemeindezahlen. Andererseits liefern die Ergebnisse – selbst unter Berücksichtigung des sich abzeichnenden Bevölkerungsrückgangs – aber auch keinen Beleg für die Notwendigkeit der Reduzierung der Anzahl der Städte und Gemeinden in Sachsen-Anhalt von 1 118 im Jahr 2004 auf aktuell 219.
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Konjunktur aktuell: Schulden- und Vertrauenskrise bringt Rezessionsgefahr nach Deutschland
Wirtschaft im Wandel,
No. 9,
2011
Abstract
Drei Jahre nach dem Beginn der schwersten Rezession der Nachkriegsgeschichte steht die Wirtschaft des Euroraums vor einer erneuten Rezession; die Konjunktur in Deutschland gerät aller Wahrscheinlichkeit nach in eine Phase der Stagnation. Nach der hier vorgelegten Prognose wird die gesamtwirtschaftliche Produktion in Deutschland in beiden Quartalen des Winterhalbjahres 2011/2012 leicht sinken; die technische Bedingung für eine Rezession wäre damit auch hier erfüllt.
Eine langsamere Gangart der Konjunktur ab dem zweiten Halbjahr 2011 war schon im Frühjahr weithin erwartet worden. In den vergangenen Wochen hat die Abschwächung jedoch eine neue Qualität bekommen. Die Aktienkurse sind rund um den Globus massiv eingebrochen und zeigen deutlich erhöhte Schwankungen. Gleichzeitig haben sich die Vertrauensindikatoren weltweit stark verschlechtert, zuletzt insbesondere auch in Deutschland. Der Vertrauensverlust setzte ein, während in den USA um die Ausweitung der Obergrenze für Bundesschulden und in der Europäischen Union um ein neues Hilfspaket für Griechenland sowie eine Reform des Rettungsfonds gerungen wurde. Die Ende Juli ausgehandelten Kompromisse wurden weder diesseits noch jenseits des Atlantiks als Befreiungsschläge aus den fiskalpolitischen Krisen aufgefasst und konnten deshalb die Stimmungseinbrüche nicht aufhalten. Stattdessen hat sich die Situation im Euroraum in den vergangenen Wochen weiter zugespitzt, weil an den Finanzmärkten Zweifel an der Zahlungsfähigkeit der großen Schuldenländer Spanien und vor allem Italien größer geworden sind. Zwar konnte die Europäische Zentralbank eine deutliche Erhöhung der Risikoaufschläge italienischer und spanischer Staatsanleihen durch eine Ausweitung ihres Ankaufprogramms verhindern, eine langfristige Lösung für die Schuldenpro¬blematik ist dies jedoch nicht.
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International Fragmentation of Production and the Labour Input into Germany’s Exports – An Input-Output-analysis
Hans-Ulrich Brautzsch, Udo Ludwig
IWH Discussion Papers,
No. 14,
2011
Abstract
The import penetration of exports has become a topic of public debate, particularly in the context of Germany’s position as one of the world’s leading exporters. The growth in the volume of intermediate products purchased from abroad for subsequent processing into export goods in Germany seems to be undermining the importance of exports as a driver of domestic production and employment. The gains that arise from an increase in exports seem to have been offset by the losses caused by the crowding out of local production by imports. Empirical evidence on the impact of this international integration of the goods market on the German labour market is ambiguous. Short-term negative effects on employment are claimed to be offset by the long-term benefit that the jobs lost in the short run will eventually be replaced by higher-skilled jobs with better
perspectives. Against this background, the following hypothesis is tested empirically: Germany is poor in natural resources, but rich in skilled labour. In line with the Heckscher- Ohlin theory, Germany should therefore specialize in the production of export goods and services that are relatively intensive in these factors and should import those goods and services that are relatively intensive in unskilled labour. The empirical part of the paper deals with the extent of the German export penetration by imports. At first, it analyses by what ways imports are affecting the exports directly and indirectly and shows the consequences of import penetration of exports for the national output and employment. Secondly, consequences for employment are split in different skill types of labour. These issues are discussed with the standard open static inputoutput- model. The data base is a time series of official input-output tables. The employment effects for Germany divided by skill types of labour are investigated using skill matrices generated by the authors.
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Modelling Country Default Risk as a Latent Variable: A Multiple Indicators Multiple Causes Approach
A. Bühn, Stefan Eichler, Dominik Maltritz
Applied Economics,
Vol. 44 (36),
2012
Abstract
We study the determinants of country default risk by applying a Multiple Indicators Multiple Causes (MIMIC) model. This accounts for the fact that country default risk is an unobservable variable. Whereas existing (regression-based) approaches typically use only one of several possible country default risk indicators as the dependent variable, the MIMIC model enables us to consider several indicators at once. The simultaneous consideration of sovereign yield spreads and Standard and Poor (S&P) ratings may help to improve the identification of the latent country default risk. Our results confirm most of the literature's main findings regarding important determinants of country default risk, refute others and provide new evidence to controversial questions.
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The Impact of Government Procurement Composition on Private R&D Activities
Viktor Slavtchev, Simon Wiederhold
Abstract
This paper addresses the question of whether government procurement can work as a de facto innovation policy tool. We develop an endogenous growth model with quality-improving in-novation that incorporates industries with heterogeneous innovation sizes. Government demand in high-tech industries increases the market size in these industries and, with it, the incentives for private firms to invest in R&D. At the economy-wide level, the additional R&D induced in high-tech industries outweighs the R&D foregone in all remaining industries. The implications of the model are empirically tested using a unique data set that includes federal procurement in U.S. states. We find evidence that a shift in the composition of government purchases toward high-tech industries indeed stimulates privately funded company R&D.
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