14.03.2023 • 7/2023
Gas storages full – economic outlook less gloomy
The severe slump in the German economy expected last fall has not materialised because gas supply stabilises. However, due to high inflation, higher real interest rates and declining real incomes, the economy is likely to remain weak. In its spring forecast, the Halle Institute for Economic Research (IWH) expects production to grow by just 0.4% in 2023, and inflation to remain high at 5.8%.
Oliver Holtemöller
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Konjunktur aktuell: Gasspeicher voll – Konjunkturaussichten weniger trüb
Konjunktur aktuell,
No. 1,
2023
Abstract
Im Frühjahr 2023 wirken gegenläufige Kräfte auf die Weltwirtschaft: Das Ende des Corona-Lockdowns in China gibt vor allem dem asiatischen Raum einen Schub, doch die anhaltend hohe Inflation belastet die fortgeschrittenen Volkswirtschaften weltweit. Alles in allem bleibt die internationale Konjunktur 2023 schwach. Für die deutsche Wirtschaft blieb der vielfach erwartete deutliche Einbruch aus, denn die Gasversorgungslage hat sich zunächst stabilisiert. Dennoch dürfte die Konjunktur wegen der Energiekosten, hoher Inflation, gestiegener Realzinsen und rückläufiger Realeinkommen schwach bleiben. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte im Jahr 2023 um lediglich 0,4% zulegen, und die Inflationsrate bleibt mit 5,8% hoch.
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Aktuelle Trends: Wirtschaftswachstum und sinkende CO2-Emissionen schließen sich nicht aus
Reint E. Gropp
Wirtschaft im Wandel,
No. 1,
2023
Abstract
Erneuerbare Energiequellen und energiesparender technischer Fortschritt ermöglichen es, den CO2-Ausstoß einer Volkswirtschaft bei steigendem Bruttoinlandsprodukt zu senken. Um die Klimaziele zu erreichen, müssen diese Anstrengungen aber noch deutlich verstärkt werden
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Wirtschaftliche Folgen des Gaspreisanstiegs für die deutsche Industrie
Steffen Müller
Wirtschaft im Wandel,
No. 1,
2023
Abstract
Die Gaspreise haben sich in Deutschland infolge des Lieferstopps russischen Erdgases deutlich erhöht, mit möglichen Folgen für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie. Wir berechnen den Gasverbrauch auf Produktebene für die Zeit vor der Energiekrise mit Hilfe der Mikrodaten der amtlichen Statistik, um zielgenau abschätzen zu können, bei welchen Produkten eine Drosselung der Produktion zur maximalen Gaseinsparung bei minimalen wirtschaftlichen Verlusten führen würde. Die Verwendung von Mikrodaten zeigt, dass die Folgen für Umsatz und Wertschöpfung in der Industrie bei Weitem nicht so negativ ausfallen werden wie von vielen befürchtet.
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Kommentar: Subventionen für Halbleiter?
Reint E. Gropp
Wirtschaft im Wandel,
No. 1,
2023
Abstract
Mit dem „European Chips Act“ will die EU mehr als 40 Mrd. Euro ausgeben, um bei systemwichtigen Technologien unabhängiger von China zu werden und im Subventionswettlauf mit den USA nicht zurückzufallen. Doch sowohl das geostrategische Argument als auch die Effizienz und Nachhaltigkeit der Subventionen sind fragwürdig.
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14.02.2023 • 4/2023
Study on Europe's top bankers: Risky business despite bonus cap
Ten years ago, the EU Parliament decided to cap the flexible remuneration of bank managers. But the cap on bonuses misses its target: Managers of systemically important European banks take high risks without changes, shows a study by the Halle Institute for Economic Research (IWH).
Michael Koetter
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20.12.2022 • 31/2022
No deep recession despite energy crisis and rise in interest rates
High energy prices and deteriorating financial conditions are weighing on the German economy. However, the period of weakness over the winter is likely to be moderate, partly because the energy price brakes are supporting private incomes. The Halle Institute for Economic Research (IWH) forecasts that due to the recovery from the pandemic in the first three quarters, gross domestic product (GDP) is estimated to have increased by 1.8% in 2022. Due to high energy prices, however, GDP will slightly decline in the winter months and stagnate on average in 2023. Inflation will fall from 7.8% in 2022 to 6.5% in 2023.
Oliver Holtemöller
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Zinsaufschlag oder Übertragung durch Verbriefung? Der Umgang mit Risiken im US-Hypothekenmarkt
Danny McGowan, Huyen Nguyen
Wirtschaft im Wandel,
No. 3,
2022
Abstract
Seit der Finanzkrise der Jahre 2007 und 2008 diskutiert die Wissenschaft darüber, wie Kreditgeber die Verbriefung von Hypotheken nutzen, um das Kreditrisiko an Dritte weiterzugeben, und wie dies zur Finanzkrise beigetragen hat. Eine aktuelle IWH-Studie betrachtet die Entscheidungssituation des Kreditgebers zwischen Risikoaufschlag und Risikoübertragung. Sie nutzt rechtliche Unterschiede in verschiedenen US-Bundesstaaten bei der Zwangsvollstreckung von Hypotheken, um daraus unterschiedliche regionale Kreditrisiken abzuleiten. Ist dieses regionale Risiko erhöht, reagieren Kreditgeber durch vermehrte Verbriefung, wenn Hypotheken zum Verkauf an halbstaatliche Agenturen (Government Sponsored Enterprises, GSE) wie Fannie Mae und Freddie Mac zugelassen sind und so gegen Ausfall versichert werden können. Bei Hypotheken, für die kein Rückkauf durch GSE infrage kommt, erhöhen die Kreditgeber dagegen die Zinsen, da sie das Kreditrisiko nicht an die Kreditkäufer weitergeben können.
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08.09.2022 • 22/2022
Energy crisis in Germany
Dwindling gas supplies from Russia and soaring prices for gas and electricity are leading to massive real income losses and a recession in Europe and Germany. The Halle Institute for Economic Research (IWH) forecasts that German gross domestic product (GDP) will increase by 1.1% in 2022 and decrease by 1.4% in 2023. Consumer prices are expected to rise by 7.9% in 2022 and 9.5% in 2023.
Oliver Holtemöller
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17.08.2022 • 19/2022
Labour mobility is part of structural change
The coal phase-out will also change the affected regions in that part of the workforce will migrate. Politicians should take this process into account in structural policy, because it cannot be completely prevented. A study published by the Halle Institute for Economic Research (IWH) illustrates this with a historical example.
Oliver Holtemöller
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