10.09.2026 • 27/2026
EREI-Update: Rents in Europe’s cities are 23% higher on average than in rural areas
The European Commission currently prepares the Affordable Housing Act to tackle widespread concerns about tight housing markets, for example voiced by the German Tenants' Federation (DMB) which blames rising rental cost as one main driver of a social crisis in Germany. The latest European Real Estate Index (EREI) by the Halle Institute for Economic Research (IWH) shows that rental prices in Germany rose indeed three times compared to the European average in August. Moreover, the rental premium in metropolitan areas vis-à-vis the average in non-metropolitan areas in eleven EU member states amounts to 23%.
Michael Koetter
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Wie sich die Klimapolitik auf die Einkommensungleichheit auswirken könnte
Marie Young-Brun
Wirtschaft im Wandel,
No. 3,
2025
Abstract
Der Klimawandel wirkt sich zunehmend auf die wirtschaftliche Entwicklung in aller Welt aus. Ärmere Haushalte sind dabei den Auswirkungen des Klimawandels stärker ausgesetzt und verletzlicher, sodass der Klimawandel die Ungleichheit wahrscheinlich noch verstärken wird. Politische Maßnahmen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen können eine Verschärfung des Klimawandels verhindern, schaffen aber auch ökonomische Gewinner und Verlierer. In diesem Beitrag werden die kombinierten Auswirkungen des Klimawandels und ausgewählter politischer Maßnahmen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen auf die wirtschaftliche Ungleichheit untersucht. Die Bewertung erfolgt anhand von acht Modellen für die integrierte Analyse von Klimawandel und wirtschaftlicher Entwicklung, die von verschiedenen Forscherteams unter Verwendung unterschiedlicher Annahmen und Methoden entwickelt wurden. Die Ergebnisse basieren auf historischen Daten und Zukunftsszenarien für zehn Länder in unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Die Umsetzung einer ehrgeizigen Klimapolitik im Einklang mit dem Pariser Abkommen führt demnach zu einer geringeren Ungleichheit in der Zukunft als der Verzicht auf Maßnahmen zur Milderung des Klimawandels, auch wenn die Ungleichheit aufgrund der Kosten für die Reduzierung der Treibhausgasemissionen kurzfristig zunimmt. Die Verwendung der Einnahmen aus der Kohlenstoffbepreisung kann dazu beitragen, die Verteilungseffekte der Klimapolitik zu dämpfen und die Ungleichheit kurzfristig sogar zu verringern. Diese Ergebnisse unterstreichen die Rolle von Ausgleichsmechanismen bei der Gestaltung einer fairen und politisch durchsetzbaren Klimapolitik.
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Media Response Archive 2021 2020 2019 2018 2017 2016 December 2021 IWH: Ausblick auf Wirtschaftsjahr 2022 in Sachsen mit Bezug auf IWH-Prognose zu Ostdeutschland: "Warum Sachsens…
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Alumni
IWH Alumni The IWH maintains contact with its former employees worldwide. We involve our alumni in our work and keep them informed, for example, with a newsletter. We also plan…
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DPE Course Programme Archive 2026 2025 2024 2023 2022 2021 2020 2019 2018 2017 2016 2015 2014 2013 2012 2026 IWH-DPE Foundation Course, CGDE First-year Course Macroeconomics II…
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12.06.2025 • 19/2025
Economic recovery in Germany – but structural problems and US trade policy weigh on the economy
The German economy has picked up somewhat in the first half of 2025. This was helped by the temporary increase in demand from the US in anticipation of higher tariffs. If the US does not escalate its trade conflicts further, production in Germany according to the summer forecast of the Halle Institute for Economic Research (IWH) is likely to increase a bit (by 0.4%) in 2025, after two years of decline. In March, the IWH economists were forecasting growth of 0.1% for the current year. Growth of 1.1% is forecast for the year 2026. Similar expansion rates are to be expected for East Germany.
Oliver Holtemöller
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Nachlassende Unternehmensdynamik in Europa: Die Rolle von Schocks und Reaktionsfähigkeit
Filippo Biondi, Sergio Inferrera, Matthias Mertens, Javier Miranda
Wirtschaft im Wandel,
No. 3,
2024
Abstract
Wir untersuchen die Veränderung der Unternehmensdynamik in Europa seit 2000 anhand neuer Daten, die wir für 19 europäische Länder erhoben haben. In allen Ländern dokumentieren wir einen breit angelegten Rückgang der Unternehmensdynamik, der die meisten Wirtschaftszweige und Firmengrößenklassen betrifft. Große und ältere Unternehmen verzeichnen den stärksten Rückgang der Unternehmensdynamik. Gleichzeitig geht der Anteil an Personen, die in jungen Unternehmen arbeiten, zurück. In Übereinstimmung mit Ergebnissen aus den USA reagieren Unternehmen in Europa weniger stark auf Produktivitätsveränderungen als früher („Reaktivität von Firmen“), was einen Teil des Rückgangs der Unternehmensdynamik erklärt. Im Gegensatz zur bisherigen Evidenz für die USA hat sich in Europa jedoch auch die Dynamik von Produktivitätsschocks abgeschwächt, was einen weiteren Teil des Rückgangs der Unternehmensdynamik erklärt. Für das deutsche Verarbeitende Gewerbe berechnen wir, dass der Rückgang der Reaktivität von Firmen ca. 40% des Rückgangs der Unternehmensdynamik erklärt, während die Abschwächung von Produktivitätsschocks 60% des Rückgangs der Unternehmensdynamik erklärt. Diese Prozesse deuten darauf hin, dass Marktfriktionen, wie beispielsweise Firmenmarktmacht in Europa, zu zunehmenden Fehlallokationen führen und dass die Innovationsprozesse sich abgeschwächt haben, woraus eine geringere Umverteilung von Marktanteilen zwischen Firmen resultiert.
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05.09.2024 • 24/2024
Moderate economic growth in the world – German economy continues to stagnate
Production in Germany has been stagnating for two years and is roughly the same level as shortly before the outbreak of the pandemic. Investment of firms is particularly weak. An important reason for fewer investments is the sluggish export business. Private households are also holding back on consumption, mainly due to concerns about the longer-term economic outlook. According to the autumn forecast of the Halle Institute for Economic Research (IWH), gross domestic product in Germany is likely to stagnate in 2024 and to increase by 1.0% in 2025 as capacity utilisation normalises. In June, the IWH forecast had still assumed a growth of 0.3% in 2024 and of 1.5% in 2025. In East Germany, gross domestic product will increase by 0.3% this year and by 0.9% in 2025.
Oliver Holtemöller
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13.06.2024 • 17/2024
German economy still on the defensive – but first signs of an end to the downturn
In the first half of 2024, signs of an economic recovery are increasing. Production, however, is likely to expand only modestly during summer. From the autumn, the recovery is likely to pick up speed with higher real incomes and a modest increase in exports. In its summer forecast, the Halle Institute for Economic Research (IWH) expects gross domestic product to expand by 0.3% in 2024 and by 1.5% in 2025 (East Germany: 0.6% and 1.4%). In March, the IWH forecast had assumed a growth of 0.2% in 2024 and of 1.5% in 2025.
Oliver Holtemöller
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Gesamtwirtschaftliche Effekte von Fußball-Meisterschaften: Die WM 2006 und die EM 2024 in Deutschland
Andrej Drygalla, Katja Heinisch, Oliver Holtemöller
Konjunktur aktuell,
No. 2,
2024
Abstract
Fußball-Welt- und Europameisterschaften sind große gesellschaftliche Ereignisse. Gesamtwirtschaftlich fallen sie in großen Volkswirtschaften mit bestehender Sport- und Verkehrsinfrastruktur und vorhandenen Kapazitäten im Gastgewerbe allerdings kaum ins Gewicht. In diesem Beitrag werden Studien zu den ökonomischen Effekten von Sportgroßveranstaltungen zusammengefasst, die wirtschaftlichen Effekte der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland untersucht und daraus die zu erwartenden gesamtwirtschaftlichen Effekte der Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland abgeleitet. Die Bauaktivität in den Spielorten nimmt im Vorfeld der Meisterschaften zu; Effekte auf das Gastgewerbe gibt es hingegen kaum – vermutlich vor allem aufgrund von Verdrängungseffekten. Insgesamt war die gesamte nominale Bruttowertschöpfung im WM-Jahr 2006 in den Spielorten gut 1% höher als ohne die WM zu erwarten gewesen wäre; in realer Rechnung ist insgesamt kein signifikanter Effekt zu beobachten.
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