06.08.2026 • 22/2026
IWH-Insolvenztrend: Firmenpleiten auch im Juli auf sehr hohem Niveau
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, ist die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im Juli nahezu unverändert geblieben. Die Zahl der betroffenen Arbeitsplätze ging leicht zurück, liegt aber weiterhin deutlich über dem Vor-Corona-Niveau. Die Frühindikatoren deuten auch für die kommenden Monate auf sehr hohe Insolvenzzahlen hin.
Steffen Müller
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01.04.2026 • 10/2026
Economic growth in East Germany slightly higher than in the West – Implications of the Joint Economic Forecast Spring 2026 and of new data for the East German economy
In 2025, the East German economy expanded by 0.4%, somewhat more than Germany as a whole (0.2%). For 2026, the Halle Institute for Economic Research (IWH) expects growth of 0.7% for East Germany (Germany: 0.6%). The unemployment rate is likely to amount to 7.9% in the current year, after 7.8% in 2025.
Oliver Holtemöller
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01.04.2026 • 9/2026
Energy price shock dampens recovery – inflation rises
Although the leading economic research institutes consider the German economy to be in a recovery phase following a downturn lasting several years, they nevertheless expect only a moderate increase in gross domestic product of 0.6% for 2026 and 0.9% for 2027. “The energy price shock triggered by the Iran war is hitting the recovery hard, but at the same time expansionary fiscal policy is bolstering the domestic economy and preventing a stronger slide,” says Timo Wollmershäuser, Head of Forecasts at the ifo Institute. The institutes estimate that the inflation rate will rise to an average of 2.8% in 2026 and 2.9% in 2027.
Oliver Holtemöller
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09.12.2025 • 33/2025
IWH-Insolvenztrend: Erster Rückgang der Insolvenzzahlen seit Jahren – aber keine Trendwende
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, ist die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im November deutlich gesunken. Erstmals seit dreieinhalb Jahren liegen die monatlichen Fallzahlen wieder unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats. Eine Trendwende bedeutet dies allerdings noch nicht.
Steffen Müller
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11.11.2025 • 32/2025
IWH-Insolvenztrend: Zahl der Firmenpleiten im Oktober wieder gestiegen
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, ist die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im Oktober erneut höher als im Vormonat. Für das Jahresende erwarten die Ökonomen jedoch einen spürbaren Rückgang.
Steffen Müller
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IWH-Flash-Indikator IV. Quartal 2025 und I. Quartal 2026
Katja Heinisch, Oliver Holtemöller, Axel Lindner, Birgit Schultz
IWH-Flash-Indikator,
No. 4,
2025
Abstract
Die deutsche Wirtschaft stagnierte im dritten Quartal 2025, nachdem sie im Quartal zuvor noch um 0,2% geschrumpft war. Einem Rückgang der Exporte standen steigende Investitionen in Ausrüstungen gegenüber. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) liegt damit weiterhin mehr als einen Prozentpunkt unter dem Höchstwert von vor drei Jahren. Die anhaltende Exportschwäche der deutschen Industrie ist dabei nicht auf eine ungünstige weltwirtschaftliche Lage zurückzuführen, sondern auf weiterhin ungelöste strukturelle Probleme wie zu hohe Energie- und Arbeitskosten in Deutschland. Zwar deutet sich zum Jahreswechsel 2025/2026 eine moderate konjunkturelle Belebung an (vgl. Abbildung 1), von den geplanten Mehrausgaben für Verteidigung und Infrastruktur sind jedoch erst ab dem kommenden Jahr konjunkturelle Impulse zu erwarten. Allerdings belasten weltweite Spannungen die Lieferketten weiterhin, und sie führen in der stark arbeitsteiligen deutschen Industrie immer wieder zu Engpässen. Laut IWH-Flash-Indikator steigt das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal 2025 um 0,2% und im ersten Quartal 2026 um 0,4%.
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