Kulturelle Vielfalt und Immobilienpreise
Rachel Cho, Hisham Farag, Christoph Görtz, Danny McGowan, Huyen Nguyen, Max Schröder
Wirtschaft im Wandel,
No. 1,
2026
Abstract
Bezahlen Immobilienkäufer einen Aufpreis, um in einem kulturell vielfältigen Viertel zu leben? Eine neue Studie mit Daten aus Nordirland legt dies nahe. Um den Zusammenhang zwischen kultureller Vielfalt und Immobilienpreisen zu untersuchen, stützen sich die Forscher auf Daten aus der Zeit der britischen Kolonialisierung Irlands zu Beginn des 17. Jahrhunderts. Damals entstanden Nachbarschaften mit unterschiedlicher religiöser Zusammensetzung. Diese religiöse Zusammensetzung besteht bis heute. Diese Wohnviertel unterscheiden sich also kulturell, nicht jedoch hinsichtlich ihrer ethnischen und sozioökonomischen Merkmale. Die Ergebnisse zeigen: Im Durchschnitt erzielen Immobilien in kulturell vielfältigen Vierteln einen um fast 10% höheren Verkaufspreis als solche in religiös-kulturell homogenen Gebieten. Darin spiegelt sich eine höhere Nachfrage: Vielfältige Viertel sind für ein breiteres Spektrum potenzieller Käufer attraktiv. Dadurch steigt auch die Liquidität der Immobilien. Die Ergebnisse stehen in Kontrast zu früheren Studien, die einen negativen Zusammenhang zwischen Vielfalt und Immobilienpreisen belegten.
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What’s the Melting Pot Worth? Multiculturalism and House Prices
Rachel Cho, Hisham Farag, Christoph Görtz, Danny McGowan, Huyen Nguyen, Max Schröder
IWH Discussion Papers,
No. 11,
2025
Abstract
Is there a multicultural neighborhood price premium? We exploit plausibly exogenous variation in British colonization patterns in Northern Ireland during the early 1600s which created neighborhoods of varying religious composition that persists until today. These religious groups are culturally distinct, but are observationally equivalent ethnically and socioeconomically. A standard deviation increase neighborhood-level multiculturalism raises house prices by 9.6%. Multiculturalism raises property prices by increasing asset liquidity and housing demand as a wider spectrum of society demand houses in these areas. The findings and mechanism contrast sharply with prior evidence showing negative relationships due to homophily, social networks, and identification challenges.
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IWH-CompNet 5th FINPRO
IWH-CompNet 5th Finance and Productivity Conference 24-25 April, 2026 - Tokyo, Japan The IWH-CompNet 5th Finance and Productivity Conference (FINPRO5), held on 24–25 April 2026 at…
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Media Response Archive 2021 2020 2019 2018 2017 2016 December 2021 IWH: Ausblick auf Wirtschaftsjahr 2022 in Sachsen mit Bezug auf IWH-Prognose zu Ostdeutschland: "Warum Sachsens…
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CompNet & ECB Annual Conference
CompNet & ECB Annual Conference On 22 September 2020, a short online event took place. Please find all material below to be downloaded from the online conference. The coronavirus…
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ProdTalks
CompNet ProdTalks CompNet ProdTalks is a monthly recurring 1.5 hour virtual event, two selected papers will be presented including presentation, discussion and Q&A. The top ic…
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Conference on innovation and productivity in the aftermath of the pandemic
Conference on innovation and productivity in the aftermath of the pandemic Asian Development Bank Institute, Tokyo-Japan 15. November 2022 In the last few years, the ADBI has…
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Gesamtwirtschaftliche Effekte von Fußball-Meisterschaften: Die WM 2006 und die EM 2024 in Deutschland
Andrej Drygalla, Katja Heinisch, Oliver Holtemöller
Konjunktur aktuell,
No. 2,
2024
Abstract
Fußball-Welt- und Europameisterschaften sind große gesellschaftliche Ereignisse. Gesamtwirtschaftlich fallen sie in großen Volkswirtschaften mit bestehender Sport- und Verkehrsinfrastruktur und vorhandenen Kapazitäten im Gastgewerbe allerdings kaum ins Gewicht. In diesem Beitrag werden Studien zu den ökonomischen Effekten von Sportgroßveranstaltungen zusammengefasst, die wirtschaftlichen Effekte der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland untersucht und daraus die zu erwartenden gesamtwirtschaftlichen Effekte der Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland abgeleitet. Die Bauaktivität in den Spielorten nimmt im Vorfeld der Meisterschaften zu; Effekte auf das Gastgewerbe gibt es hingegen kaum – vermutlich vor allem aufgrund von Verdrängungseffekten. Insgesamt war die gesamte nominale Bruttowertschöpfung im WM-Jahr 2006 in den Spielorten gut 1% höher als ohne die WM zu erwarten gewesen wäre; in realer Rechnung ist insgesamt kein signifikanter Effekt zu beobachten.
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06.11.2023 • 27/2023
Presseeinladung: Tagung zum Strukturwandel in den Braunkohlerevieren
Presseeinladung Tagung zum Strukturwandel in den Braunkohlerevieren,
Termin: 9. und 10. November 2023,
Tagungsort: Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg,
Zentrales Hörsaalgebäude, Konrad-Wachsmann-Allee 3, 03046 Cottbus
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IWH Retreat Kick-off
IWH Retreat: Kick-off Meeting from Oliver Holtemöller, April 19, 2022 Dear all, On 08 and 09 June 2022, our retreat at Schwielowsee near Potsdam will take place. The motto is…
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