Financial Stability
Financial Systems: The Anatomy of the Market Economy How the financial system is constructed, how it works, how to keep it fit and what good a bit of chocolate can do. Dossier In…
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Wie Roboter die betriebliche Beschäftigungsstruktur verändern
Steffen Müller, Verena Plümpe
Wirtschaft im Wandel,
No. 1,
2025
Abstract
Der Einsatz von Robotern verändert die Arbeitswelt grundlegend – doch welche spezifischen Effekte hat dies auf die Beschäftigungsstruktur? Unsere Analyse untersucht die Folgen des Robotereinsatzes anhand neuartiger Mikrodaten aus deutschen Industriebetrieben. Diese Daten verknüpfen Informationen zum Robotereinsatz mit Sozialversicherungsdaten und detaillierten Angaben zu Arbeitsaufgaben. Auf Basis eines theoretischen Modells leiten wir insbesondere positive Beschäftigungseffekte für Berufe mit wenig repetitiven, programmierbaren Aufgaben ab, sowie für jüngere Arbeitskräfte, weil diese sich besser an technologische Veränderungen anpassen können. Die empirische, mikroökonomische Analyse des Robotereinsatzes auf Betriebsebene bestätigt diese Vorhersagen: Die Beschäftigung steigt für Techniker, Ingenieure und Manager und junge Beschäftigte, während sie bei geringqualifizierten Routineberufen sowie bei Älteren stagniert. Zudem steigt die Fluktuation bei geringqualifizierten Arbeitskräften signifikant an. Unsere Ergebnisse verdeutlichen, dass der Verdrängungseffekt von Robotern berufsabhängig ist, während junge Arbeitskräfte neue Tätigkeiten übernehmen.
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Minimum Wages, Productivity, and Reallocation
Mirja Hälbig, Matthias Mertens, Steffen Müller
IWH Discussion Papers,
No. 8,
2023
Abstract
We study the productivity effect of the German national minimum wage combining administrative firm datasets. We analyze firm- and market-level effects, considering output price changes, factor substitution, firm entry and exit, labor reallocation, and short- versus long-run effects. We document higher firm productivity even net of output price increases. Productivity gains are persistent in manufacturing and service sectors. The minimum wage also increased manufacturing productivity at the aggregate level. Neither firm entry and exit nor other forms of employment reallocation between firms contributed to these gains. Instead, aggregate productivity gains from the minimum wage solely stem from within-firm productivity improvements.
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IWH R&D Micro Database: Part 1: Data, Data Origin and Data Quality
Matthias Brachert, Wilfried Ehrenfeld, Alexander Giebler, Mirko Titze
IWH Technical Reports,
No. 1,
2016
Abstract
Nahezu alle entwickelten Volkswirtschaften haben Programme zur Förderung von Forschung und Entwicklung (FuE) eingeführt. Allerdings ist sehr wenig darüber bekannt, welche Programme eigentlich genau zur Anwendung kommen, welche finanziellen Mittel dafür aufgebracht werden und ob die Programme in der Art und Weise wirken, wie sie ursprünglich intendiert waren. Evaluationsstudien, die auf kausalen Untersuchungsdesigns basieren, können einen wertvollen Beitrag zur Beantwortung der Frage leisten, ob ein Programm tatsächlich Wirkungen entfaltet und welcher der verschiedenen Ansätze am erfolgversprechendsten ist.
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Capital Stock Approximation using Firm Level Panel Data: A Modified Perpetual Inventory Approach
Steffen Müller
Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik,
Vol. 228 (4),
2008
Abstract
Many recent studies exploring conditional factor demand or factor substitution issues use firm level panel data. A considerable number of establishment panels contains no direct information on the capital input, necessary for production or cost function estimation. Incorrect measurement of capital leads to biased estimates and casts doubt on any inference on output elasticities or input substitution properties. The perpetual inventory approach, commonly used for long panels, is a method that attenuates these problems. In this paper a modified perpetual inventory approach is proposed. This method provides more reliable measures for capital input when short firm panels are used and no direct information on capital input is available. The empirical results based on a replication study of Addison et al. (2006) support the conclusion that modified perpetual inventory is superior to previous attempts in particular when fixed effects estimation techniques are used. The method thus makes a considerable number of recently established firm panels accessible to more sophisticated production function or factor demand analyses.
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Where enterprises lead, people follow? Links between migration and FDI in Germany
Claudia M. Buch, J. Kleinert, Farid Toubal
European Economic Review,
Vol. 50 (8),
2006
Abstract
Standard neoclassical models of economic integration are based on the assumptions that capital and labor are substitutes and that the geography of factor market integration does not matter. Yet, these two assumptions are violated if agglomeration forces among factors from specific source countries are at work. Agglomeration implies that factors behave as complements and that the country of origin matters. This paper analyzes agglomeration between capital and labor empirically. We use state-level German data to answer the question whether and how migration and foreign direct investment (FDI) are linked. Stocks of inward FDI and of immigrants have similar determinants, and the geography of factor market integration matters. There are higher stocks of inward FDI in German states hosting a large foreign population from the same country of origin. This agglomeration effect is confined to higher-income source countries.
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New industries in Eastern Germany - The state of the development of modern biotechnologies in Saxony-Anhalt
Walter Komar
Wirtschaft im Wandel,
No. 16,
2002
Abstract
Ostdeutsche Regionen können ihr Wirtschafts- und Innovationspotential erhöhen, wenn sie sich auf Technologien orientieren, die bedeutsame Wachstumseffekte auslösen. Eine solche Wachstumsbranche ist die moderne Biotechnologie. In diesem Aufsatz werden die Entwicklung und die Standortfaktoren der Biotechnologiebranche in Sachsen-Anhalt analysiert und mit der Bioregion München verglichen, die zu den führenden Bioregion in Deutschland zählt. Die Analyse zeigt, dass die Entwicklung der modernen Biotechnologie in ostdeutschen Regionen begünstigt werden kann, wenn die Standortfaktoren verbessert werden.
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Possible effects of demographic change - An overview
Gunter Steinmann, Olaf Fuchs, Sven Tagge
Wirtschaft im Wandel,
No. 15,
2002
Abstract
Eine für alle Bereiche von Wirtschaft und Politik maßgebliche Änderung der Rahmenbedingung ist die Abnahme und Alterung der Bevölkerung. Dies wird vielschichtige Anpassungsprozesse auslösen. Das Ergebnis liefert kein einheitliches Bild. Negativ zu bewerten sind die Auswirkungen der Alterung auf die sozialen Sicherungssysteme und die Staatsfinanzen. Die Wirkungen auf Wachstum und technischen Fortschritt sind demgegenüber nicht eindeutig. Negative Einflüsse müssen jedoch befürchtet werden. Die oft erwarteten positiven Effekte für den Arbeitsmarkt, insbesondere die Abnahme der Arbeitslosigkeit, können ökonomisch nicht begründet werden. Die Auswirkungen auf die Akkumulation und Aktualisierung von Humankapital sind nicht eindeutig. Sie hängen maßgeblich von der Anpassung der Lebensarbeitszeit, der Art des technischen Fortschritts und der Produktionsstrukturen ab.
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Effects of promoting original investment on the volume of investment in the New Länder
Gerald Müller
Wirtschaft im Wandel,
No. 7,
2000
Abstract
In dem Beitrag wird die untersucht, welche Wirkung die finanzielle Förderung von Investitionen in den neuen Bundesländern Investition auf das Investitionsvolumen hatte. Verwendet werden dazu die Befragungsergebnisse des IAB-Betriebspanels. Eine Regressionsrechnung zeigt, dass die Investitionsförderung zusätzliche Investitionen angestoßen hat, wobei sich im Durchschnitt eine DM Fördermittel mit 2,46 DM Investitionen verbindet.
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