25.09.2025 • 29/2025
Fiscal policy will stimulate the East German economy next year – Economic Forecast Fall 2025 for the East German economy
In 2025, the economy in East Germany, as in Germany as a whole, is likely to do little more than stagnate. In the coming year, fiscal policy measures will stimulate the economy, but their effects are likely to be somewhat weaker than in Germany as a whole. The Halle Institute for Economic Research (IWH) expects the expansion rate of the East German economy in 2025 to be at 0.3%, slightly higher than that of Germany as a whole (0.2%). In both following years, it will rise to 1.1% and 1.2% respectively, which is slightly less than in the west.
Oliver Holtemöller
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25.09.2025 • 28/2025
Joint Economic Forecast Autumn 2025: Fiscal stimulus masks structural weakness
The German economy is emerging from the trough and is likely to regain some momentum over the next two years. Following stagnation in the first half of the year, the Joint Economic Forecast project group predicts gross domestic product growth of 0.2% for the current year in its fall report. In the next two years, an expansionary fiscal policy is likely to accelerate economic growth noticeably to 1.3% and 1.4%, respectively. This means that the institutes' forecast for this year and next remains roughly unchanged from the spring report. “The German economy is still on shaky ground,” says Dr Geraldine Dany-Knedlik, head of the Forecasting and Economic Policy Division at the German Institute for Economic Research (DIW Berlin). “It will recover noticeably in the next two years. However, given ongoing structural weaknesses, this momentum will not last.”
Oliver Holtemöller
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Expansive Finanzpolitik kaschiert Wachstumsschwäche
Dienstleistungsauftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie,
No. 2,
2025
Abstract
Deutschland befand sich in den vergangenen zwei Jahren in der Rezession. Die jüngst stark revidierten Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen zeigen, dass die Krise deutlich ausgeprägter war als bislang ausgewiesen. Mit einer Stagnation in der ersten Hälfte dieses Jahres dürfte die deutsche Wirtschaft die konjunkturelle Talsohle erreicht haben. Eine breit angelegte Erholung ist allerdings nicht zu erwarten, denn grundlegende strukturelle Schwächen dauern an.
Die Konjunktur dürfte in den kommenden zwei Jahren durch die Finanzpolitik expansive Impulse erfahren. Während die Dienstleistungsbereiche, insbesondere im öffentlichen Sektor, weiterhin kräftig zulegen, wird die Erholung im Produzierenden Gewerbe wohl nur verhalten ausfallen. Vor allem dürfte sich die Auslandsnachfrage nach deutschen Waren nicht zuletzt infolge der US-Zollpolitik weiterhin nur schleppend entwickeln. Die geplanten öffentlichen Ausgaben für Verteidigung und Infrastruktur können dies nur begrenzt abfedern, denn ein erheblicher Teil der Mittel fließt in gesamtwirtschaftlich kleine Bereiche, in denen die bestehenden Kapazitäten bereits gut ausgelastet sind. Insgesamt dürfte es in den kommenden beiden Jahren zu Kapazitätsausweitungen und entsprechenden privaten Investitionen kommen.
Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr mit einem Anstieg um 0,2 % kaum mehr als stagnieren. Im weiteren Prognosezeitraum dürfte eine expansive Finanzpolitik die Konjunktur anschieben. Im kommenden Jahr steigt das Bruttoinlandsprodukt um 1,3 % und im Jahr 2027 um 1,4 %. Damit lassen die Institute ihre Prognose für das laufende und kommende Jahr im Vergleich zum Frühjahr in etwa unverändert.
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IWH-Flash-Indikator III. und IV. Quartal 2025
Katja Heinisch, Oliver Holtemöller, Axel Lindner, Birgit Schultz
IWH-Flash-Indikator,
No. 3,
2025
Abstract
Nach einem verhalten positiven Start ins Jahr hat die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal 2025 mit einem Rückgang um 0,1% im Vergleich zum Vorquartal erneut einen Dämpfer erhalten. Hauptursache für den leichten Produktionsrückgang im zweiten Quartal waren rückläufige Investitionen in Ausrüstungen und in Bauten, die durch den Anstieg der privaten und staatlichen Konsumausgaben nicht vollständig ausgeglichen werden konnten. Zudem hat die drastische Revision der amtlichen Statistik das Konjunkturbild der vergangenen drei Jahre grundlegend verändert: Es zeigt nun statt einer seit 2022 anhaltenden Stagnation eine kräftige Erholung nach den pandemiebedingten Einbußen in den Jahren 2021 und 2022 und seit Ende 2022 einen fortgesetzten Rückgang der Produktion, der erst in der zweiten Jahreshälfte 2024 vorläufig zum Ende kam.
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IWH-Flash-Indikator II. und III. Quartal 2025
Katja Heinisch, Oliver Holtemöller, Axel Lindner, Birgit Schultz
IWH-Flash-Indikator,
No. 2,
2025
Abstract
Nach einer Phase weitgehender Stagnation zeigt die deutsche Wirtschaft zu Beginn des Jahres 2025 Anzeichen einer leichten Erholung. Im ersten Quartal stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,2% und machte damit den Rückgang aus dem vierten Quartal 2024 wieder wett. Dennoch bleibt die wirtschaftliche Dynamik insgesamt sehr verhalten (vgl. Abbildung 1). Zwar legten sowohl der private Konsum als auch die Investitionen gegenüber dem Vorquartal zu, doch deutet bislang wenig auf eine nachhaltige Trendwende hin.
Auch wenn sich die aktuelle Geschäftslage vieler Unternehmen verbessert hat, trüben sich die Erwartungen bereits wieder ein. Neben der Unsicherheit bezüglich der US-Wirtschaftspolitik, die sich dämpfend auf die Investitionsneigung auswirkt, ist derzeit schwer abschätzbar, inwieweit die neue Bundesregierung Impulse setzen kann. Eine schnelle wirtschaftliche Erholung ist nicht zu erwarten. Laut IWH-Flash-Indikator wird das BIP im zweiten Quartal 2025 um 0,3% und im dritten Quartal um 0,2% zulegen.
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10.04.2025 • 14/2025
In East Germany, as in the west, the economy is in crisis - Implications of the Joint Economic Forecast Spring 2025 and new data for the East German economy
In 2024, the economy in East Germany shrank by 0.1% and in Germany as a whole by 0.2%. The Halle Institute for Economic Research (IWH) expects stagnation for East Germany in 2025 and growth of 1.1% in 2026. According to the IWH forecast, the unemployment rate is expected to be 7.8% in both 2025 and 2026, after 7.5% in 2024.
Oliver Holtemöller
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12.12.2024 • 31/2024
Frosty prospects for the German economy
The German economy will continue to stagnate in winter 2024/2025. Industry is suffering from a loss of international competitiveness. For this reason and due to the unclear economic policy outlook, firms and consumers are holding back on spending, although incomes have increased recently. Consumer spending will only increase more strongly once the uncertainty subsides. According to the winter forecast of the Halle Institute for Economic Research (IWH), gross domestic product in Germany is expected to fall by 0.2% in 2024 and to expand by 0.4% in 2025. In September, the IWH forecast had still assumed a zero growth in 2024 and a growth of 1.0% in 2025. In East Germany, gross domestic product will increase by 0.5% both this year and in 2025.
Oliver Holtemöller
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Konjunktur aktuell: Frostige Aussichten für die deutsche Wirtschaft
Konjunktur aktuell,
No. 4,
2024
Abstract
Zur Jahreswende dürfte die weltweite Produktion weiterhin in etwa so schnell wie in der Dekade vor der Pandemie expandieren. Die Konjunktur im Euroraum ist nur verhalten, und die Stagnation der deutschen Wirtschaft setzt sich fort. Die Industrie verliert an internationaler Wettbewerbsfähigkeit. Unternehmen und Verbraucher halten sich aufgrund unklarer wirtschaftspolitischer Aussichten mit ihren Ausgaben zurück. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte im Jahr 2024 um 0,2% sinken und im Jahr 2025 um 0,4% expandieren.
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Media Response
Media Response December 2025 Reint Gropp u. a.: Europas Fiskalpolitik im Fokus: Experten diskutieren am Donnerstag Deutschlands Kurs und seine Folgen (Veranstaltungsankündigung)…
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