11.11.2025 • 32/2025
IWH-Insolvenztrend: Zahl der Firmenpleiten im Oktober wieder gestiegen
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, ist die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im Oktober erneut höher als im Vormonat. Für das Jahresende erwarten die Ökonomen jedoch einen spürbaren Rückgang.
Steffen Müller
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09.10.2025 • 30/2025
IWH-Insolvenztrend: Sehr viele Firmenpleiten im dritten Quartal, aber Trendanstieg vorerst beendet
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, ist die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im September wieder angestiegen. Im dritten Quartal 2025 wurden die Rekordwerte des zweiten Quartals fast erreicht und damit die zweithöchsten Insolvenzzahlen seit 20 Jahren gemessen.
Steffen Müller
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01.09.2025 • 25/2025
Lohnlücke zwischen Ost- und Westdeutschland: Langfristiger Trend geht eindeutig in Richtung Angleichung
Die Löhne in Ostdeutschland sind in den vergangenen knapp 20 Jahren deutlich stärker gewachsen als in Westdeutschland, teilt das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) mit. Das Institut entgegnet damit anderslautenden Darstellungen vom Wochenende: Diese basieren auf einem kurzfristigen Sondereffekt.
Steffen Müller
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Aktuelle Trends: Immobilienpreise geben nach
Michael Koetter, Felix Noth, Fabian Woebbeking
Wirtschaft im Wandel,
No. 2,
2025
Abstract
In turbulenten Zeiten, die von anhaltenden geopolitischen Krisen, dem holprigen Regierungswechsel in Deutschland und volatilen Aktienmärkten geprägt sind, mögen die eine oder der andere Investor auf Betongold setzen. Ob dies eine gute Idee ist, zeigt ein Blick auf die Dynamik im europäischen Häusermarkt.
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12.06.2025 • 19/2025
Economic recovery in Germany – but structural problems and US trade policy weigh on the economy
The German economy has picked up somewhat in the first half of 2025. This was helped by the temporary increase in demand from the US in anticipation of higher tariffs. If the US does not escalate its trade conflicts further, production in Germany according to the summer forecast of the Halle Institute for Economic Research (IWH) is likely to increase a bit (by 0.4%) in 2025, after two years of decline. In March, the IWH economists were forecasting growth of 0.1% for the current year. Growth of 1.1% is forecast for the year 2026. Similar expansion rates are to be expected for East Germany.
Oliver Holtemöller
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How Do EU Banks’ Funding Costs Respond to the CRD IV? An Assessment Based on the Banking Union Directives Database
Thomas Krause, Eleonora Sfrappini, Lena Tonzer, Cristina Zgherea
Journal of Financial Stability,
June
2025
Abstract
The establishment of the European Banking Union constitutes a major change in the regulatory framework of the banking system. Main parts are implemented via directives that show staggered transposition timing across EU member states. Based on the newly compiled Banking Union Directives Database, we assess how banks’ funding costs responded to the Capital Requirements Directive IV (CRD IV). Our findings show an upward trend in funding costs which is driven by an increase in cost of equity and partially offset by a decline in cost of debt. The diverging trends are most present in countries with an ex-ante lower regulatory capital stringency, which is in line with banks’ short-run adjustment needs but longer-run benefits from increased financial stability.
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Aktuelle Trends: Zahl der insolventen Personen- und Kapitalgesellschaften auf 15-Jahres-Hoch
Steffen Müller
Wirtschaft im Wandel,
No. 1,
2025
Abstract
Wer derzeit in den Medien häufig von einer „Insolvenzwelle“ liest, könnte angesichts der Zahl der Unternehmensinsolvenzen überrascht sein: Trotz eines deutlichen Anstiegs liegen diese aktuell auf einem moderaten Niveau und deutlich unter den Werten der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 (siehe Abbildung). Ein genauerer Blick zeigt jedoch wichtige Details.
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IWH-Flash-Indikator I. und II. Quartal 2025
Katja Heinisch, Oliver Holtemöller, Axel Lindner, Birgit Schultz
IWH-Flash-Indikator,
No. 1,
2025
Abstract
Die deutsche Konjunktur hat zum Ende des Jahres 2024 einen weiteren Rückschlag erhalten. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im vierten Quartal 2024 um 0,2%. Es ist damit seit Mitte 2022 auf einem leicht sinkenden Trend (vgl. Abbildung 1). Wenngleich staatliche und private Konsumausgaben zugelegt haben dürften, konnten diese die deutlich gesunkenen Exporte nicht kompensieren. Damit ging auch die Wirtschaftsleistung im Jahr 2024 insgesamt um 0,2% zurück.
In den Unternehmen hat sich die Lage zuletzt anscheinend stabilisiert, die Erwartungen verschlechtern sich jedoch weiter. Die Risiken, die von der US-Wirtschaftspolitik ausgehen, dürften die Investitionsbereitschaft der Unternehmen bremsen. Das senkt nicht nur gegenwärtig die Chancen auf eine konjunkturelle Erholung, sondern wirkt auch mittelfristig hemmend auf das Produktionspotenzial. Alles in allem wird wohl das Bruttoinlandsprodukt (BIP) laut IWH-Flash-Indikator im ersten Quartal 2025 nur wenig um 0,2% und im zweiten Quartal um 0,3% zulegen.
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Aktuelle Trends: Die Bedeutung von Banken zur Verteilung von Subventionen
Aleksandr Kazakov, Michael Koetter
Wirtschaft im Wandel,
No. 4,
2024
Abstract
Seit 1990 wurden im Rahmen der „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) rund 68 Milliarden Euro an Unternehmen in strukturschwachen Regionen in Ost- und Westdeutschland vergeben. Dieser Beitrag verdeutlicht die Rolle der Banken dabei und zeigt erhebliche räumliche Unterschiede bei den Subventionen.
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Media Response
Media Response December 2025 Reint Gropp: Debatte über Zölle: Europa ringt um Antwort auf Chinas Billigimporte in: Mitteldeutscher Rundfunk, 08.12.2025 IWH: News: Bericht mit…
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