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So viel kostet FremdenfeindlichkeitReint GroppSüddeutsche Zeitung, 1. September 2026
Exploiting the heteroskedasticity of the changes in short-term and long-term interest rates and exchange rates around the FOMC announcement, we identify three structural monetary policy shocks. We eliminate the predictable part of the shocks and study their effects on financial variables and macro variables. The first shock resembles a conventional monetary policy shock, and the second resembles an unconventional monetary shock. The third shock leads to an increase in interest rates, stock prices, industrial production, consumer prices, and commodity prices. At the same time, the excess bond premium and uncertainty decrease, and the U.S. dollar depreciates. Therefore, this third shock combines all the characteristics of a central bank information shock.
Die deutsche Wirtschaft hat im zweiten Quartal 2026 erneut leicht zugelegt. Das Bruttoinlandsprodukte nahm um 0,2% zu, nachdem es bereits zu Jahresbeginn um 0,4% expandiert hatte. Getragen wurde dieser Zuwachs vor allem von den Exporten. Die Konsumausgaben nahmen lediglich verhalten zu und die Investitionen gingen zurück. Auch im dritten Quartal bleiben die konjunkturellen Risiken hoch. So sorgt der Iran-Konflikt weiterhin für volatile Energiepreise. Zugleich beeinträchtigt das historische Niedrigwasser an Rhein, Elbe und Donau gegenwärtig den Transport erheblich und dürfte damit die Produktion belasten. Dem entgegen stehen kräftige Zuwächse bei den genehmigten Rüstungsexporten. Insgesamt sprechen die aktuellen Indikatoren für eine Fortsetzung der Erholung (vgl. Abbildung 1). Nach dem IWH-Flash-Indikator dürfte das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal 2026 um 0,3% zulegen. Für das vierte Quartal zeichnet sich eine schwächere Dynamik ab.
Die deutsche Wirtschaft hat im ersten Quartal 2026 um 0,3% zugelegt, nach 0,2% im Schlussquartal 2025. Getragen wurde dieser Zuwachs vor allem von staatlichen und privaten Konsumausgaben sowie von den Exporten. Im Verlauf des Quartals hat sich die wirtschaftliche Stimmung jedoch deutlich eingetrübt. Der Iran‑Konflikt und die stark gestiegenen Rohöl‑ und LNG‑Preise, die aus den zeitweiligen Einschränkungen der Transportwege durch die Straße von Hormus sowie Schäden an der Energieinfrastruktur in den Golfstaaten resultieren, belasten die Weltwirtschaft, stören Lieferketten und wirken dämpfend auf die deutsche Konjunktur. Die aktuellen Indikatoren sprechen daher für eine vorübergehende Abschwächung (vgl. Abbildung 1). Nach dem IWH‑Flash‑Indikator dürfte das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal 2026 nur leicht um 0,1% zulegen, bevor im dritten Quartal wieder eine etwas kräftigere Zunahme um 0,3% zu erwarten ist.
Die Energieproduktivität in Deutschland ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Inwiefern lässt sich daraus auf eine Transformation des Energiesystems und der Produktion schließen? Der Beitrag zeigt, dass der Anstieg der Energieproduktivität nur begrenzt auf Effizienzfortschritte innerhalb von Sektoren zurückzuführen ist, sondern auch durch Strukturwandel und den Rückgang energieintensiver Produktion getrieben wird. Eine Projektion des Endenergieverbrauchs bis 2030 deutet darauf hin, dass die energiepolitischen Zielwerte bei schwachem Wirtschaftswachstum erreichbar sind. Bei höherem Wachstum würden sie jedoch verfehlt. Daraus ergibt sich ein Zielkonflikt zwischen Energieverbrauchsreduktion und wirtschaftlicher Dynamik; es braucht zusätzliche Effizienzgewinne oder technologische Innovationen um ihn aufzulösen.
Nach einem mehrjährigen Abschwung hat im Verlauf des vergangenen Jahres eine Erholung in Deutschland eingesetzt. Während die exportorientierte Industrie angesichts weiter abnehmender Wettbewerbsfähigkeit, hoher geopolitischer Unsicherheit und handelspolitischer Belastungen kaum Tritt fasste, wurde die Erholung maßgeblich von der Binnenwirtschaft getragen. Der Energiepreisschock, der durch den Iran-Krieg ausgelöst wurde, dämpft die Erholung, dürfte sie aber nicht vollständig zum Erliegen bringen. Dafür sorgt der erheblich expansive Kurs der Finanzpolitik, der vor allem Unternehmen der Verteidigungsindustrie und des Tiefbaus stützt. Im Großteil des Verarbeitenden Gewerbes bleibt die Lage jedoch verhalten. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 0,6 % und im Jahr 2027 um 0,9 % zunehmen, nachdem die Wirtschaftsleistung im Vorjahr mit einem Anstieg von 0,2 % kaum mehr als stagniert hat. Im Vergleich zum Herbstgutachten 2025 haben die an der Gemeinschaftsdiagnose beteiligten Institute damit ihre Prognose für das laufende Jahr deutlich um 0,6 Prozentpunkte und für das kommende Jahr um 0,4 Prozentpunkte nach unten korrigiert.
Many countries and regions remain below the level of economic activity of the world’s most advanced economies. Some countries form growth clubs, some are stuck in the middle-income trap, and some stay on a very low level of economic activity. Although this situation is well documented on the country level, there is less evidence at the sub-national level within countries. We estimate county-level capital stocks and price indices and provide a comprehensive county-level data set for Germany. We find no evidence of convergence across all counties even if we condition on important drivers of long-term growth such as physical and human capital accumulation. Instead, we identify five convergence clubs, using endogenous clustering. We analyze differences in growth paths and describe the identified clusters based on variations in contributions of capital, labor, and total factor productivity to economic growth. Additionally, we examine the role of migration for regional development and find that net migration has in particular contributed to growth in richer regions.
*** Reale Netto-Tariflohnverluste 2026/2027 im Öffentlichen Dienst der Länder *** Die Tarifvertragsparteien des öffentlichen Dienstes der Länder haben sich am Wochenende auf einen neuen Tarifabschluss geeinigt. Für die ersten fünf Monate wurde eine „Nullrunde“ vereinbart. Die erste Tariflohnerhöhung von 2,8%, mindestens jedoch 100 Euro pro Monat, erfolgt ab April 2026. Elf Monate später, im März 2027, folgt die nächste Anhebung um 2,0%. Zum Ende der vereinbarten Laufzeit im Januar 2028 werden die regulären Tabellenentgelte nochmals um 1,0% erhöht. Die Tariflohnzuwächse dürften damit leicht über den erwarteten Preissteigerungen liegen. Die derzeit absehbaren zusätzlichen Belastungen durch weiter steigende Sozialabgaben und höhere Lohnsteuern können dadurch jedoch nicht vollständig ausgeglichen werden.
Die deutsche Wirtschaft legte im vierten Quartal 2025 um 0,3% zu, nachdem sie in den beiden Quartalen zuvor noch geschrumpft war. Vor allem zum Ende des Jahres 2025 stiegen die privaten und staatlichen Konsumausgaben. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) hat damit im Jahr 2025 insgesamt um 0,2% zugenommen. Dabei dürften vor allem die Konsumausgaben die fehlenden Wachstumsimpulse des Außenhandels kompensiert haben. Die jüngsten Indikatoren deuten auf eine leichte konjunkturelle Belebung hin (vgl. Abbildung 1). Laut IWH-Flash-Indikator dürfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal 2026 um 0,3% und im zweiten Quartal 2026 um 0,2% steigen.
Der Beitrag untersucht die mittelfristige Entwicklung der deutschen Wirtschaft und der öffentlichen Finanzen vor dem Hintergrund der seit 2025 geltenden neuen EU-Fiskalregeln und der jüngsten Lockerung der nationalen Schuldenbremse. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob und unter welchen Bedingungen Deutschland die europäischen Vorgaben zu Defizit, Schuldenstand und Nettoprimärausgaben einhalten kann.
Mit rund 41 Mrd. Euro will der Bund den Regionen helfen, die vom Kohleausstieg betroffen sind. Die Wirtschaftsforschungsinstitute IWH und RWI haben den Zwischenbericht 2025 im Rahmen der begleitenden Evaluierungsforschung dazu vorgelegt.