Dr Andrej Drygalla

Dr Andrej Drygalla
Current Position

since 9/10

Economist in the Department of Macroeconomics

Halle Institute for Economic Research (IWH) – Member of the Leibniz Association

Research Interests

  • open-economy general equilibrium models
  • international macroecomics, esp. exchange rate policy

Andrej Drygalla joined the Department of Macroeconomics in September 2010. His research focuses on international macroeconomics and exchange rate policy.

Andrej Drygalla received his bachelor, master and PhD from Martin Luther University Halle-Wittenberg.

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Short-term Economic Effects of a "Brexit" on the German Economy

Hans-Ulrich Brautzsch Geraldine Dany-Knedlik Andrej Drygalla Stefan Gebauer Oliver Holtemöller Martina Kämpfe Axel Lindner Claus Michelsen Malte Rieth Thore Schlaak

in: IWH Online, No. 3, 2019

Abstract

Many questions about Brexit remain open. It is still possible that the UK and the European Union will not be able to agree on a withdrawal agreement. In this case a so-called hard Brexit (No-Deal Brexit) would happen. We have examined the short-term effects of a hard Brexit for the German economy. In a first step, effects via the trading channel are estimated based on an input-output analysis of international and sectoral links. The result is a loss of 0.3% relative to gross domestic product. This magnitude also results from the international Halle Economic Projection Model, which takes into account macroeconomic repercussions. A hard Brexit would, in addition to the trade barriers, mean significant uncertainty for firms and households. On the demand side, this has a negative impact on investment activity and private consumption. Taken alone, these effects amount to 0.1% of gross domestic product. Overall, German gross domestic product could be dampened by several tenths of a percentage point in the one to two years following a hard Brexit. The automotive industry would probably suffer most. However, recommendations for discretionary economic policy measures aimed at dampening short-term macroeconomic effects or at individual economic sectors cannot be derived from this. The automatic stabilizers are sufficient given the expected magnitude of the effects.

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Internationale Konjunkturprognose und konjunkturelle Szenarien für die Jahre 2018 bis 2023

Andrej Drygalla Oliver Holtemöller Axel Lindner

in: IWH Online, No. 1, 2019

Abstract

In der vorliegenden Studie werden zunächst die weltweiten konjunkturellen Aussichten für das Ende des Jahres 2018 und für die Jahre 2019 bis 2023 dargestellt. Dabei wird folgender Länderkreis betrachtet: Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Niederlande, Polen, Portugal, Schweden, Slowakei, Spanien und Tschechien. Im Herbst 2018 sind die Unsicherheiten über den Fortgang der Weltkonjunktur groß. Bis zum Sommer expandierte die globale Produktion zwar weiterhin recht kräftig. In den meisten Ländern schätzen die Unternehmen aber gegenwärtig ihre Geschäftslage deutlich weniger günstig ein als in der ersten Jahreshälfte, und im Oktober haben die Aktienbewertungen weltweit deutlich nachgegeben. Auch stellen sich nunmehr die finanziellen Rahmenbedingungen für die Schwellenländer aufgrund eines Rückzugs von internationalen Investoren schlechter dar. Allerdings dürfte in den meisten fortgeschrittenen Volkswirtschaften die Binnenkonjunktur angesichts eines zumindest bis in das Jahr 2019 hinein insgesamt expansiven geld- und finanzpolitischen Umfelds zunächst recht kräftig bleiben. Belastend wirken indes die protektionistischen Maßnahmen der US-Politik sowie die Verunsicherung über die Zukunft der Welthandelsordnung. Ein Hauptrisiko für die Weltkonjunktur ist gegenwärtig die Gefahr einer weiteren Zuspitzung des Handelskonflikts zwischen den USA und China. Aber auch die handelspolitischen Spannungen zwischen den USA und der Europäischen Union sind noch nicht ausgeräumt. Speziell für die Konjunktur in Europa sind zwei Risiken zu nennen: zum einen die Möglichkeit eines ungeordneten Austritts Großbritanniens aus der EU im Frühjahr 2019, zum anderen eine neue Schuldenkrise, falls die Regierung Italiens ihre expansiven finanzpolitischen Vorhaben in großem Stil umsetzt und dabei weiter Vertrauen der Finanzmärkte in die Solvenz des italienischen Staates verspielt. Die wahrscheinlichste wirtschaftliche Entwicklung in dem betrachteten Länderkreis (Basisszenario) wird anhand grundlegender volkswirtschaftlicher Kennzahlen, etwa der Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts, beschrieben. Es wird auch die Entwicklung für den Fall skizziert, dass die Weltwirtschaft eine ungünstige, eine sehr ungünstige Wendung (mittelschweres und schweres Negativszenario), oder auch eine günstige Wendung nimmt (Positivszenario). Das mittelschwere Negativszenario ist so gewählt, dass die gesamtwirtschaftliche Produktion in der betrachteten Ländergruppe im Jahr 2019 gemäß der aus dem Modell resultierenden Wahrscheinlichkeitsverteilung nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 10% noch geringer ausfällt; das schwere Negativszenario ist so gewählt, dass sich mit einerWahrscheinlichkeit von nur 1% eine noch geringere Produktion realisieren dürfte. Das Positivszenario wird schließlich so gewählt, dass es mit einer Wahrscheinlichkeit von nur 10% zu einer noch höheren Produktion in der genannten Ländergruppe kommen dürfte. Im Basisszenario liegt der Produktionszuwachs im betrachteten europäischen Länderkreis in den Jahren 2018 und 2019 bei jeweils 1,9%. Im Fall eines mittelschweren Einbruchs bleibt die Zuwachsrate der europäischen Ländergruppe im Jahr 2019 mit 0,3% um 1,6 Prozentpunkte unter der Rate im Basisszenario, im Fall eines schweren Einbruchs mit -1% um 2,9 Prozentpunkte. Besonders stark bricht in den negativen Risikoszenarien die Produktion in Griechenland, Irland, der Slowakei und Polen ein. Besonders stabil ist die Produktion dagegen in Frankreich. Der weltwirtschaftliche Schock reduziert die Produktion in Deutschland ungefähr so stark wie im Durchschnitt der Ländergruppe, die deutsche Wirtschaft erholt sich dann aber besonders rasch. Die länderspezifischen Szenarien erlauben auch die Antwort auf die Frage, wie stark die deutsche Wirtschaft von dem Wirtschaftseinbruch eines bestimmten Landes aus dem europäischen Länderkreis betroffen ist. Es zeigt sich, dass es für Deutschland nur bei einem schweren Einbruch der Konjunktur in Großbritannien, den Niederlanden und Polen zu messbaren Produktionsverlusten kommt. Zuletzt wird ein Szenario betrachtet, in dem ein mehrjähriger weltwirtschaftlicher Wirtschaftseinbruch mit einer deutlichen Erhöhung der Zinsen einhergeht. Ein solches Szenario könnte sich etwa aus einem Verlust an Vertrauen von Unternehmen und Haushalten in die Stabilitätsorientierung der Geldpolitik entwickeln. In einem solchen Fall können die Zentralbanken gezwungen sein, ihre Reputation durch eine Hochzinspolitik wieder herzustellen auch unter Inkaufnahme einer längeren Phase gesamtwirtschaftlicher Unterauslastung.

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Switching to Good Policy? The Case of Central and Eastern European Inflation Targeters

Andrej Drygalla

in: Macroeconomic Dynamics, forthcoming

Abstract

The paper analyzes how actual monetary policy changed following the official adoption of inflation targeting in the Czech Republic, Hungary, and Poland and how it affected the volatilities of important macroeconomic variables in the years thereafter. To disentangle the effects of the policy shift from exogenous changes in the volatilities of these variables, a Markov-switching dynamic stochastic general equilibrium model is estimated that allows for regime switches in the policy parameters and the volatilities of shocks hitting the economies. Whereas estimation results reveal periods of high and low volatility for all three economies, the presence of different policy regimes is supported by the underlying data for the Czech Republic and Poland, only. In both economies, monetary policy switched from weak and unsystematic to strong and systematic responses to inflation dynamics. Simulation results suggest that the policy shifts of both central banks successfully reduced inflation volatility in the following years. The observed reduction in output volatility, on the other hand, is attributed more to a reduction in the size of external shocks.

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Working Papers

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Monetary Policy in an Oil-dependent Economy in the Presence of Multiple Shocks

Andrej Drygalla

in: IWH Discussion Papers, No. 14, 2017

Abstract

Russian monetary policy has been challenged by large and continuous private capital outflows and a sharp drop in oil prices during 2014, with both ongoings having put a significant depreciation pressure on the ruble and having led the central bank to eventually give up its exchange rate management strategy. Against this background, this paper estimates a small open economy model for Russia, featuring an oil price sector and extended by a specification of the foreign exchange market to correctly account for systematic central bank interventions. We find that shocks to the oil price and private capital flows substantially affect domestic variables such as inflation, output and the exchange rate. Simulations of the model for the estimated actual strategy and five alternative regimes suggest that the vulnerability of the Russian economy to external shocks can substantially be lowered by adopting some form of an inflation targeting strategy. Foreign exchange intervention-based policy strategies to target the nominal exchange rate or the ruble price of oil, on the other hand, prove inferior to the policy in place.

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