Unternehmensumfragen
Seit dem Jahr 1993 bis zum Jahr 2017 hat das IWH regelmäßig unter einem festen Kreis von Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe und im Baugewerbe Ostdeutschlands Individualdaten zur Konjunktur erhoben.
Die Umfrage erfolgte bis zum Jahr 2012 monatlich im Wechsel zwischen Verarbeitendem Gewerbe und Baugewerbe. Seit dem Jahr 2013 wurden die Umfragen zu beiden Wirtschaftszweigen quartalsweise durchgeführt. Grundlage der Befragung war ein rotierendes Panel von jeweils ca. 400 Unternehmen. Die Rücklaufquote lag bei etwa 75%.
Die Ergebnisse der Unternehmensbefragungen wurden regelmäßig (bis 2012 monatlich, seit 2013 quartalsweise) in Berichtsform mit Abbildungen und Standardtabelle als Pressemitteilung und in der Reihe „Wirtschaft im Wandel“ veröffentlicht.
Weiterführende Informationen:
IWH-Bauumfrage im September 2000
in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 15, 2000
Abstract
Laut IWH-Umfrage unter mehr als 300 ostdeutschen Bauunternehmen bleibt das Geschäftsklima im Oktober 2000 ungebrochen schlecht. Erstmals seit Beginn der Befragung im Jahr 1993 werden sowohl das aktuelle Baugeschäft als auch die Aussichten das gesamte Jahr über vorwiegend pessimistisch beurteilt. Die Geschäftslage unterschreitet per saldo um nahezu 30 Punkte ihr Vorjahresniveau und liefert damit den niedrigsten Herbstwert seit 1993. Nur 43 % der Befragten schätzen die aktuelle Geschäftslage mit „gut“ oder „eher gut“ ein. 45 % der Unternehmen stufen das aktuelle Baugeschäft mit „eher schlecht“ und 12 % sogar mit ausgesprochen „schlecht“ ein.
IWH-Industrieumfrage im September 2000
in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 13, 2000
Abstract
Laut IWH-Umfrage vom September 2000 unter rund 300 Unternehmen setzt sich das Stimmungshoch im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe auch im Herbst fort. Die Einschätzung der Geschäftslage hat sich sogar nochmals verbessert, das ist aber auch typisch für diese Saison. Gegenüber der vorangegangenen Umfrage im Juli werden die aktuellen Geschäfte um sieben Punkte günstiger bewertet. Mit Ausnahme des Investitionsgütergewerbes findet sich dieser Aufwärtstrend in allen fachlichen Hauptgruppen wieder.
IWH-Bauumfrage im August 2000
in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 12, 2000
Abstract
Die IWH-Umfrage unter 300 ostdeutschen Bauunternehmen im Monat August deutet nach der ohnehin schwachen Frühjahrsbelebung auf eine weiterhin sehr kritische Gesamtentwicklung hin. Der Indikator für die Geschäftslage verharrt auf dem Niveau der vorangegangenen Befragung im Juni und liegt weiterhin deutlich unter dem Vorjahresniveau. Der Anteil der Unternehmen, die mit dem aktuellen Baugeschäft nicht zufrieden sind, bleibt mit 53% unverändert hoch. Nur 13% der befragten Unternehmen bezeichnen die derzeitige Lage als „gut“, 34% als „eher gut“.
IWH-Industrieumfrage im Juli 2000
in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 11, 2000
Abstract
Laut IWH-Umfrage vom Juli 2000 unter rund 300 Unternehmen hält das Stimmungshoch in der ostdeutschen Industrie im Sommer an. Das Geschäftsklima wird seit drei Umfragen in Folge mit leichten Schwankungen immer besser eingeschätzt. Im Vergleich zum Vorjahr werden die Lage und Aussichten der Geschäfte positiver beurteilt. Gegenüber der vorangegangenen Umfrage im Mai fällt die Lagebewertung zwar leicht gedämpfter aus, die Einschätzung der Geschäftsaussichten legt aber zu.
IWH-Bauumfrage im Juni 2000
in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 10, 2000
Abstract
Laut Umfrage des IWH im Monat Juni hält zwar der saisonbedingte Aufwärtstrend bei der Geschäftslage weiter an, die Stimmung bleibt jedoch in allen Sparten deutlich unter Vorjahresniveau. Es wird der schlechteste bislang in einem Sommer gemessenen Wert erreicht. Im Bauhauptgewerbe überwiegen mit 57 % eindeutig die Pessimisten gegenüber den Optimisten. Ausschlaggebend dafür ist vor allem die äußerst prekäre Auftragssituation im Hochbau. Die Geschäftslage ist hier gegenüber dem Vorjahr sogar um 27 Punkte gefallen.
IWH-Bauumfrage im April 2000: Frühjahrsbelebung schwach
in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 7, 2000
Abstract
Die Stimmung im ostdeutschen Baugewerbe hat sich im April laut Umfrage des IWH - dem Saisonmuster entsprechend - etwas gebessert. Allerdings bleiben alle Sparten mit ihren Wertungen zur Geschäftslage und zu den Geschäftsaussichten deutlich unter Vorjahresniveau.
IWH-Bauumfrage im Februar 2000: Stimmungseinbruch im Februar
in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 4, 2000
Abstract
Die Geschäftslage im ostdeutschen Baugewerbe ist im Februar stärker als saisonüblich eingebrochen. Im Vergleich der Sparten fallen die Produktionserwartungen besonders stark im Hoch- und Tiefbaubereich ab.
IWH-Bauumfrage im Dezember 1999: Lage bleibt auch 2000 angespannt
in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 1, 2000
Abstract
Nach den Erwartungen der Bauunternehmen laut IWH-Umfrage ergibt sich mit -2 % für das Jahr 2000 ein mindestens so hoher Umsatzrückgang wie im zurückliegenden Jahr. Auch die Situation auf dem Bauarbeitsmarkt bleibt angespannt. Bezogen auf den durchschnittlichen Beschäftigungsstand im Jahr 1999 planen die Hoch- und Tiefbauunternehmen für 2000 eine Personalreduzierung von etwa 8 %, im Ausbaugewerbe könnte der Personalabbau im Umfang von 6 % etwas schwächer ausfallen.
IWH-Bauumfrage im Oktober 1999: Geschäftsaussichten über den Jahreswechsel hinaus stark abwärtsgerichtet
in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 15, 1999
Abstract
Angesichts starker Nachfragerückgänge, die von den Auftragseingängen vorgezeichnet wurden, tendierten die Geschäftsaussichten laut IWH-Umfrage vom Oktober 1999 über den Jahreswechsel hinaus stark nach unten. Die Tatsache, dass zugleich der niedrigste in einem Oktober erzielte Wert erreicht wurde, deutete auf eine Beschleunigung des Nachfragerückgangs in 2000.
IWH-Industrieumfrage im September 1999: Ostdeutsche Industrie wieder etwas zuversichtlicher
in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 13, 1999
Abstract
Im September hat sich das Geschäftsklima in der ostdeutschen Industrie wieder etwas gebessert. Wohl auch ein Jahr-2000-Effekt. Zwar erwarten die Unternehmen zum Jahreswechsel keine Einschränkung ihrer Geschäftstätigkeit, weil sie ihre Informationstechnologien erneuerten, dennoch werden Materialbestände für eventuelle Lieferausfälle vorsorglich aufgestockt und Vorräte für etwaige Nachfragespitzen produziert.