Individualism and the Formation of Human Capital
Katharina Hartinger, Sven Resnjanskij, Jens Ruhose, Simon Wiederhold
Journal of the European Economic Association,
im Erscheinen
Abstract
There is an ongoing debate about the economic effects of individualism. We establish that individualism leads to better educational and labor market outcomes. Using data from the largest international adult skill assessment, we identify the effects of individualism by exploiting variation between migrants at the origin country, origin language, and person level. Migrants from more individualistic cultures have higher cognitive skills and larger skill gains over time. They also invest more in their skills over the life-cycle, as they acquire more years of schooling and are more likely to participate in adult education activities. In fact, individualism is more important in explaining adult skill formation than any other cultural trait that has been emphasized in previous literature. In the labor market, more individualistic migrants earn higher wages and are less often unemployed. We show that our results cannot be explained by selective migration or omitted origin-country variables.
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Konjunktur aktuell: Ölpreisschock gefährdet Erholung in Deutschland
Konjunktur aktuell,
Nr. 1,
2026
Abstract
Weltweit höhere Energiepreise infolge des neuen Golfkriegs verschlechtern die Aussichten für die deutsche Konjunktur, auch wenn Mehrausgaben der öffentlichen Hand die gesamtwirtschaftliche Expansion in diesem und im kommenden Jahr stützen werden. Die Produktion dürfte im Jahr 2026 um 0,7% und im Jahr darauf um 1% zunehmen. Ähnliche Expansionsraten sind auch für Ostdeutschland zu erwarten.
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10.03.2026 • 7/2026
IWH-Insolvenztrend: Anstieg bei Firmenpleiten im Februar betrifft viele Jobs
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, ist die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im Februar gestiegen. Für die kommenden Monate sind weiterhin sehr hohe Werte zu erwarten.
Steffen Müller
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19.02.2026 • 5/2026
IWH-Tarif-Check: Tariflohnplus reicht nicht ‒ Reale Nettoverluste im Länderdienst
Die Tarifvertragsparteien des öffentlichen Dienstes der Länder haben sich am Wochenende auf einen neuen Tarifabschluss geeinigt. Für die ersten fünf Monate wurde eine „Nullrunde“ vereinbart. Die erste Tariflohnerhöhung von 2,8%, mindestens jedoch 100 Euro pro Monat, erfolgt ab April 2026. Elf Monate später, im März 2027, folgt die nächste Anhebung um 2,0%. Zum Ende der vereinbarten Laufzeit im Januar 2028 werden die regulären Tabellenentgelte nochmals um 1,0% erhöht. Die Tariflohnzuwächse dürften damit leicht über den erwarteten Preissteigerungen liegen. Die derzeit absehbaren zusätzlichen Belastungen durch weiter steigende Sozialabgaben und höhere Lohnsteuern können dadurch jedoch nicht vollständig ausgeglichen werden.
Oliver Holtemöller
Birgit Schultz
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19.02.2026 • 4/2026
Eine Abschaffung von Minijobs würde die Nettoeinkommen der Betroffenen reduzieren
Aktuell wird diskutiert, Minijobs schrittweise in reguläre sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse zu überführen. Nach Berechnungen des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) würde dies bei etwa vier Millionen betroffenen Minijobbern Zusatzeinnahmen der Sozialversicherungen in Höhe von 4,5 Milliarden Euro im Jahr 2026 zulasten der Nettoeinkommen der Betroffenen bedeuten.
Oliver Holtemöller
Birgit Schultz
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10.02.2026 • 3/2026
IWH-Insolvenztrend: Rückgang bei Firmenpleiten im Januar bedeutet keine Trendwende
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, ist die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im Januar gesunken. Dennoch sind für das erste Quartal 2026 hohe Insolvenzzahlen zu erwarten.
Steffen Müller
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08.01.2026 • 1/2026
IWH-Insolvenztrend: Firmenpleiten 2025 auf höchstem Stand seit zwei Jahrzehnten
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, stieg die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im Dezember wieder deutlich an. Im Gesamtjahr 2025 gab es so viele Firmenpleiten wie seit 20 Jahren nicht mehr.
Steffen Müller
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11.12.2025 • 34/2025
Konjunktur aktuell: Leichte Belebung kommt, Strukturprobleme bleiben
Zum Jahresende 2025 ist weiterhin unklar, ob sich die deutsche Wirtschaft auf Erholungskurs befindet, zumal die Exportschwäche auch im Herbst andauert. Dennoch ist für das Jahr 2026 aufgrund von finanzpolitischen Impulsen und gestiegenen Realeinkommen eine leichte Belebung zu erwarten. Nach der Winterprognose des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) dürfte die Produktion dann um 1,0% zunehmen, nach 0,2% im Jahr 2025. Im September waren die IWH-Konjunkturforscher von einem Zuwachs von 0,8% für 2026 und 0,2% für das laufende Jahr ausgegangen. In Ostdeutschland wird die Expansionsrate im Jahr 2026 nach der vorliegenden Prognose demographisch bedingt wohl etwas niedriger ausfallen.
Oliver Holtemöller
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Konjunktur aktuell: Leichte Belebung kommt, Strukturprobleme bleiben
Konjunktur aktuell,
Nr. 4,
2025
Abstract
Die internationale Konjunktur scheint Ende 2025 weiter robust, die weltwirtschaftliche Expansion dürfte sich 2026 jedoch etwas abschwächen. Nach der vorliegenden Prognose steigt die Weltproduktion 2025 um 2,7%, um im Jahr darauf um 2,4% zuzulegen. Im Euroraum dürfte sich die wirtschaftliche Expansion in geringem Tempo fortsetzen. Die deutsche Wirtschaft befindet sich auf einem fragilen Erholungskurs. Für das Jahr 2026 ist aufgrund von finanzpolitischen Impulsen und gestiegenen Realeinkommen eine leichte Belebung zu erwarten. Die Produktion dürfte im kommenden Jahr um 1,0% zunehmen, nach 0,2% im Jahr 2025.
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09.12.2025 • 33/2025
IWH-Insolvenztrend: Erster Rückgang der Insolvenzzahlen seit Jahren – aber keine Trendwende
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, ist die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im November deutlich gesunken. Erstmals seit dreieinhalb Jahren liegen die monatlichen Fallzahlen wieder unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats. Eine Trendwende bedeutet dies allerdings noch nicht.
Steffen Müller
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