17.06.2026 • 18/2026
Sachsen-Anhalts Mittelstand vorsichtig optimistisch
Der Nahost-Krieg bremst die wirtschaftliche Erholung in Sachsen-Anhalt. Dennoch ist die Stimmungslage der mittelständischen Unternehmen besser als vor einem Jahr. Das zeigt eine gemeinsame Umfrage von Creditreform und dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), an der rund 400 Unternehmen aus Sachsen-Anhalt teilgenommen haben.
Axel Lindner
Lesen
11.06.2026 • 17/2026
Konjunktur aktuell: Konjunktur zwischen Energiekrise und KI-Boom
Die deutsche Wirtschaft befand sich bis zum Ausbruch der Energiekrise auf Erholungskurs. Aber nur wenn sich der Golfkonflikt entspannt und die Energiepreise nicht weiter steigen, wird sich die Erholung im Laufe des Jahres 2026 fortsetzen. Das ist in der vorliegenden Sommerprognose des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) unterstellt. In diesem Fall dürfte die Produktion in diesem und im folgenden Jahr um 0,9% zunehmen. Ähnliche Expansionsraten sind auch für Ostdeutschland zu erwarten. Im März waren die IWH-Konjunkturforscher für die deutsche Wirtschaft von einem Zuwachs von 0,7% für 2026 und 1% für 2027 ausgegangen.
Oliver Holtemöller
Lesen
Investment Grants: Curse or Blessing for Employment?
Eva Dettmann
Annals of Regional Science,
Vol. 75 (2),
2026
Abstract
In this study, establishment-level employment effects of investment grants in Germany are estimated. In addition to the quantitative effects, I provide empirical evidence of funding effects on different aspects of employment quality (earnings, qualifications, and job security) for the period 2004 to 2020. The database combines project-level treatment data, establishment-level information on firm characteristics and employee structure, and regional information at the district level. For the estimations, I combine the difference-in-differences approach of Callaway and Sant’Anna (J Econom 2252: 200–230, 2021) with ties matching at the cohort level. The estimations yield positive effects on the number of employees, but point to contradicting effects of investment grants on different aspects of employment quality.
Artikel Lesen
08.04.2026 • 11/2026
Neue Datenbank zu Kohlemilliarden: IWH macht Einsatz der Fördermittel transparent
Mit 41,09 Milliarden Euro will der Bund den Regionen helfen, die vom Kohleausstieg betroffen sind. Wie das Geld verwendet wird, zeigt ab sofort eine öffentlich zugängliche Datenbank des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Alle Interessierten können das Online-Angebot kostenfrei nutzen.
Mirko Titze
Lesen
01.04.2026 • 9/2026
Energiepreisschock dämpft Erholung – Inflation steigt
Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute sehen die deutsche Konjunktur nach einem mehrjährigen Abschwung zwar in einer Erholungsphase, erwarten aber für 2026 nur eine moderate Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von 0,6% und für 2027 von 0,9%. „Der Energiepreisschock im Zuge des Iran-Krieges trifft die Erholung hart, gleichzeitig stützt aber die expansive Fiskalpolitik die Binnenwirtschaft und verhindert ein stärkeres Abrutschen“, sagt Timo Wollmershäuser, Konjunkturchef des ifo Instituts. Die Inflationsrate wird nach Einschätzung der Institute im Jahr 2026 auf durchschnittlich 2,8% ansteigen, im Jahr 2027 auf 2,9%.
Oliver Holtemöller
Lesen
12.03.2026 • 8/2026
Konjunktur aktuell: Ölpreisschock gefährdet Erholung in Deutschland
Weltweit höhere Energiepreise infolge des neuen Golfkriegs verschlechtern die Aussichten für die deutsche Konjunktur, auch wenn Mehrausgaben der öffentlichen Hand die gesamtwirtschaftliche Expansion in diesem und im kommenden Jahr stützen werden. Nach der Frühjahrsprognose des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) dürfte die Produktion im Jahr 2026 um 0,7% und im Jahr 2027 um 1% zunehmen. Ähnliche Expansionsraten sind auch für Ostdeutschland zu erwarten. Im Dezember waren die IWH-Konjunkturforscher von einem Zuwachs von 1% sowohl für 2026 als auch für 2027 ausgegangen.
Oliver Holtemöller
Lesen
Konjunktur aktuell: Ölpreisschock gefährdet Erholung in Deutschland
Konjunktur aktuell,
Nr. 1,
2026
Abstract
Weltweit höhere Energiepreise infolge des neuen Golfkriegs verschlechtern die Aussichten für die deutsche Konjunktur, auch wenn Mehrausgaben der öffentlichen Hand die gesamtwirtschaftliche Expansion in diesem und im kommenden Jahr stützen werden. Die Produktion dürfte im Jahr 2026 um 0,7% und im Jahr darauf um 1% zunehmen. Ähnliche Expansionsraten sind auch für Ostdeutschland zu erwarten.
Artikel Lesen
Daten der Fördermaßnahmen im Rahmen des Investitionsgesetzes Kohleregionen (InvKG)
Matthias Brachert, Alexander Giebler, Wiebke Szymczak, Mirko Titze
IWH Technical Reports,
Nr. 1,
2026
Abstract
Der vorliegende Report beschreibt fünf Datenprodukte zu den Fördermaßnahmen im Rahmen des Investitionsgesetzes Kohleregionen (InvKG). Über dieses Programm stellt die Bundesregierung bis zum Jahr 2038 Fördermittel im Umfang von bis zu 41,09 Mrd. Euro zur Verfügung, um die wirtschaftlichen und sozialen Folgen des Ausstiegs aus der thermischen Verwertung von Kohle abzufedern. Das InvKG besteht aus einer breiten Palette verschiedener Programme bzw. Programmfamilien. Nach einer Einordnung in den rechtlichen Rahmen geht der Datenreport detailliert ein auf die einzelnen Schritte der Aufbereitung sowie die in den Datenprodukten enthaltenen Informationen. Da das Fördergeschehen einer hohen Dynamik unterliegt, werden die Datenprodukte fortlaufend aktualisiert und erweitert.
Artikel Lesen
Climate Policy and International Capital Reallocation
Marius Fourné, Xiang Li
Journal of Financial Stability,
Vol. 82 (February),
2026
Abstract
This study employs bilateral data on external assets to examine the impact of climate policies on the reallocation of international capital. We find that the stringency of climate policy in the destination country is significantly and positively associated with an increase in the allocation of portfolio equity and banking investment to that country. However, it does not show significant effects on the allocation of foreign direct investment and portfolio debt. Our findings are not driven by valuation effects, and we present evidence that suggests diversification, suasion, and uncertainty mitigation as possible underlying mechanisms.
Artikel Lesen
14.01.2026 • 2/2026
Einhaltung der EU-Fiskalregeln erfordert umfangreiche Konsolidierung – Mittelfristige Projektion der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der öffentlichen Finanzen in Deutschland
Auf Deutschland kommen aus gesamtwirtschaftlicher und fiskalischer Perspektive erhebliche strukturelle Belastungen zu, denn das Potenzialwachstum dürfte deutlich geringer ausfallen als in den vergangenen Jahrzehnten. Nach einer Projektion des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) zur makroökonomischen Entwicklung bis zum Jahr 2040 zeigt sich, dass bei unveränderter Finanzpolitik mit einem weiter steigenden Schuldenstand zu rechnen ist. Die im finanzpolitisch-strukturellen Plan der Bundesregierung unterstellte Einhaltung der EU-Vorgaben ist nur unter der Annahme sehr hoher, bislang nicht konkret hinterlegter globaler Minderausgaben möglich.
Oliver Holtemöller
Lesen