25 Jahre IWH

Dr. Götz Zeddies

Aktuelle Position

seit 12/05

Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Makroökonomik

Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)

Forschungsschwerpunkte

  • Konjunkturanalyse und -prognose
  • Prognose der öffentlichen Finanzen für Deutschland
  • Mitglied im Arbeitskreis "Steuerschätzungen" beim Bundesministerium der Finanzen

Götz Zeddies ist seit 2005 in der Abteilung Makroökonomik am Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle tätig und betreut dort seit 2012 das Themengebiet "Öffentliche Finanzen".

Er hat Wirtschaftswissenschaften mit der Vertiefungsrichtung Volkswirtschaftslehre an der Universität Hohenheim studiert. Anschließend war er Doktorand am Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik der Georg-August-Universität Göttingen. Die Promotion erfolgte im Jahr 2004 mit einer Dissertation zum Thema "Perspektiven der Gemeinschaftspolitiken in der erweiterten EU".

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Dr. Götz Zeddies
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Publikationen

Neueste Publikationen

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Konjunktur aktuell: Deutscher Aufschwung schwächt sich ab

Oliver Holtemöller Hans-Ulrich Brautzsch João Carlos Claudio Andrej Drygalla Franziska Exß Katja Heinisch Axel Lindner Oliver Rehbein Birgit Schultz Matthias Wieschemeyer Götz Zeddies Martina Kämpfe Jan-Christopher Scherer

in: Konjunktur aktuell, Nr. 2, 2018

Abstract

Die jüngste Zuspitzung des von der US-Regierung entfachten handelspolitischen Streits bedeutet ein erhebliches Risiko für Welthandel und internationale Konjunktur. Dennoch sind die weltwirtschaftlichen Aussichten weiter recht günstig. Insbesondere für die USA ist wegen der massiven finanzpolitischen Impulse mit kräftigen Zuwachsraten zu rechnen. Allerdings hat sich die Konjunktur im Euroraum seit Jahresanfang deutlich abgeschwächt, und seit Mai dürften Sorgen um den finanzpolitischen Kurs der neuen Regierung in Italien die wirtschaftlichen Erwartungen in Europa zusätzlich drücken.

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Zu den rentenpolitischen Plänen im Koalitionsvertrag 2018 von CDU, CSU und SPD: Konsequenzen, Finanzierungsoptionen und Reformbedarf

Oliver Holtemöller Christoph Schult Götz Zeddies

in: IWH-Diskussionspapiere, Nr. 5, 2018

Abstract

Im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD vom 7. Februar 2018 formuliert die neue Bundesregierung ihre rentenpolitischen Ziele. Diese sind vor dem Hintergrund der Bevölkerungsdynamik in Deutschland zu sehen. Ab dem Jahr 2020 wird sich die Altersstruktur der deutschen Bevölkerung deutlich verändern. In diesem Beitrag werden Simulationsrechnungen zu den Konsequenzen der rentenpolitischen Maßnahmen aus dem Koalitionsvertrag für die Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung mit Hilfe eines Simulationsmodells dargestellt. Die im Koalitionsvertrag vorgesehenen Leistungsausweitungen verursachen langfristig Kosten in Höhe von etwa 2½ Prozentpunkten beim Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung. Es werden ferner Maßnahmen – auch im Vergleich zu den Rentensystemen anderer Länder – diskutiert, mit denen der Anstieg des Beitragssatzes begrenzt werden könnte.

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Die mittelfristige wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland für die Jahre 2017 bis 2022 und finanzpolitische Optionen einer neuen Bundesregierung

Dmitri Bershadskyy Hans-Ulrich Brautzsch Andrej Drygalla Katja Heinisch Oliver Holtemöller Axel Lindner Matthias Wieschemeyer Götz Zeddies

in: Konjunktur aktuell, Nr. 5, 2017

Abstract

Nach der Mittelfristprojektion des IWH wird das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland in den Jahren von 2017 bis 2022 um durchschnittlich 1½% wachsen; das nominale Bruttoinlandsprodukt wird um durchschnittlich 3½% zunehmen. Aufgrund der starken konjunkturellen Dynamik wird der Staat hohe Haushaltsüberschüsse erzielen. Die gute Finanzlage des Staates bietet einer neuen Bundesregierung große finanzpolitische Handlungsspielräume. Aufbauend auf der Mittelfristprojektion des IWH und mit Hilfe eines makroökonometrischen Modells werden die Wirkungen verschiedener finanzpolitischer Maßnahmen auf diverse makroökonomische Größen analysiert. Im Ergebnis zeigt sich, dass der Multiplikator bei ausgabeseitigen expansiven finanzpolitischen Maßnahmen im Simulationszeitraum größer wäre als bei einnahmeseitigen. In der derzeitigen konjunkturellen Lage und aufgrund der im internationalen Vergleich immer noch hohen Abgabenbelastung des Faktors Arbeit wären einnahmeseitige Maßnahmen insgesamt besser geeignet, die Haushaltsüberschüsse abzubauen.

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Referierte Publikationen

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On the Distribution of Refugees in the EU

Martin Altemeyer-Bartscher Oliver Holtemöller Axel Lindner Andreas Schmalzbauer Götz Zeddies

in: Intereconomics, Nr. 4, 2016

Abstract

The current situation regarding the migration of refugees can only be handled efficiently through closer international cooperation in the field of asylum policy. From an economic point of view, it would be reasonable to distribute incoming refugees among all EU countries according to a distribution key that reflects differences in the costs of integration in the individual countries. An efficient distribution would even out the marginal costs of integrating refugees. In order to reach a political agreement, the key for distributing refugees should be complemented by compensation payments that distribute the costs of integration among countries. The key for distributing refugees presented by the EU Commission takes account of appropriate factors in principle, but it is unclear in terms of detail. The compensation payments for countries that should take relatively high numbers of refugees for cost efficiency reasons should be financed by reallocating resources within the EU budget. 

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Skill Content of Intra-european Trade Flows

Götz Zeddies

in: European Journal of Comparative Economics, Nr. 1, 2013

Abstract

In recent decades, the international division of labor has expanded rapidly in the wake of European integration. In this context, especially Western European high-wage countries should have specialized on (human-)capital intensively manufactured goods and should have increasingly sourced labor-intensively manufactured goods, especially parts and components, from Eastern European low wage countries. Since this should be beneficial for the high-skilled and harmful to the lower-qualified workforce in high-wage countries, the opening up of Eastern Europe is often considered as a vital reason for increasing unemployment of the lower-qualified in Western Europe. This paper addresses this issue by analyzing the skill content of Western European countries’ bilateral trade using input-output techniques in order to evaluate possible effects of international trade on labor demand. Thereby, differences in factor inputs and production technologies have been considered, allowing for vertical product differentiation. In this case, skill content of bilateral exports and imports partially differs substantially, especially in bilateral trade between Western and Eastern European countries. According to the results, East-West trade should be harmful particularly to the medium-skilled in Western European countries.

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Has the Euro Increased International Price Elasticities?

Oliver Holtemöller Götz Zeddies

in: Empirica, Nr. 1, 2013

Abstract

The introduction of the Euro has been accompanied by the hope that international competition between EMU member states would increase due to higher price transparency. This paper contributes to the literature by analyzing price elasticities in international trade flows between Germany and France and between Germany and the United Kingdom before and after the introduction of the Euro. Using disaggregated Eurostat trade statistics, we adopt a heterogeneous dynamic panel framework for the estimation of price elasticities. We suggest a Kalman-filter approach to control for unobservable quality changes which otherwise would bias estimates of price elasticities. We divide the complete sample, which ranges from 1995 to 2008, into two sub-samples and show that price elasticities in trade between EMU members did not change substantially after the introduction of the Euro. Hence, we do not find evidence for an increase in international price competition resulting from EMU.

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Arbeitspapiere

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Zu den rentenpolitischen Plänen im Koalitionsvertrag 2018 von CDU, CSU und SPD: Konsequenzen, Finanzierungsoptionen und Reformbedarf

Oliver Holtemöller Christoph Schult Götz Zeddies

in: IWH-Diskussionspapiere, Nr. 5, 2018

Abstract

Im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD vom 7. Februar 2018 formuliert die neue Bundesregierung ihre rentenpolitischen Ziele. Diese sind vor dem Hintergrund der Bevölkerungsdynamik in Deutschland zu sehen. Ab dem Jahr 2020 wird sich die Altersstruktur der deutschen Bevölkerung deutlich verändern. In diesem Beitrag werden Simulationsrechnungen zu den Konsequenzen der rentenpolitischen Maßnahmen aus dem Koalitionsvertrag für die Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung mit Hilfe eines Simulationsmodells dargestellt. Die im Koalitionsvertrag vorgesehenen Leistungsausweitungen verursachen langfristig Kosten in Höhe von etwa 2½ Prozentpunkten beim Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung. Es werden ferner Maßnahmen – auch im Vergleich zu den Rentensystemen anderer Länder – diskutiert, mit denen der Anstieg des Beitragssatzes begrenzt werden könnte.

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Bracket Creeps: Bane or Boon for the Stability of Numerical Budget Rules?

Martin Altemeyer-Bartscher Götz Zeddies

in: IWH-Diskussionspapiere, Nr. 29, 2016

Abstract

As taxpayers typically pay low attention to a small inflation-induced bracket creep of the income tax, policy-makers tend to postpone its correction into the future. However, the fiscal illusion fades away and political pressure for a tax relief arises since after some years the cumulative increase of the average tax rate exceeds a critical threshold. Using Germany as an example, this paper shows that bracket creeps can provoke revenue cycles in public budgets hindering governments’ compliance with the numerical budget rules. An indexation of the tax tariff could prevent such fluctuations and thus provides a favourable framework for the debt rule.

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Corporate Taxation and Firm Location in Germany

Götz Zeddies

in: IWH-Diskussionspapiere, Nr. 2, 2015

Abstract

German Fiscal Federalism is characterized by a high degree of fiscal equalization which lowers the efficiency of local tax administration. Currently, a reform of the fiscal equalization scheme is on the political agenda. One option is to grant federal states the right to raise surtaxes on statutory tax rates set by the central government in order to reduce the equalization rate. In such an environment, especially those federal states with lower economic performance would have to raise comparatively high surtaxes. With capital mobility, this could further lower economic performance and thus tax revenues. Although statutory tax rates are so far identical across German federal states, corporate tax burden differs for several reasons. This paper tries to identify the impact of such differences on firm location. As can be shown, effective corporate taxation did seemingly not have a significant impact on firm location across German federal states.

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