Professor Dr Oliver Holtemöller

Professor Dr Oliver Holtemöller
Current Position

since 3/14

Vice President

Halle Institute for Economic Research (IWH) – Member of the Leibniz Association

since 8/09

Head of the Department of Macroeconomics

Halle Institute for Economic Research (IWH) – Member of the Leibniz Association

since 8/09

Professor of Economics


Martin Luther University Halle-Wittenberg

Research Interests

  • quantitative macroeconomics, business cycles, and forecasting
  • applied econometrics and time series analysis
  • monetary economics
  • macroeconomic policy

Oliver Holtemöller is Professor of Economics at Martin Luther University Halle-Wittenberg and head of the Department of Macroeconomics at the Halle Institute for Economic Research (IWH) since August 2009. Since March 2014, he is also a member of the executive board of the IWH.

Oliver Holtemöller has studied economics, applied mathematics and practical computer science at the Justus-Liebig University in Gießen. He participated in the doctoral programme Applied Microeconomics at the Freie Universität Berlin and at the Humboldt-Universität zu Berlin from 1998-2001 and obtained his doctoral degree from the Freie Universität Berlin in 2001.

From 2001 to 2003, he was a collaborator in the National Research Center Quantification and Simulation of Economic Processes (SFB 373) at the Humboldt-Universität zu Berlin. From 2003 to 2009, he was an Assistant Professor in Economics at RWTH Aachen University.

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Professor Dr Oliver Holtemöller
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Publications

Recent Publications

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Stellungnahme zum „Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen“ anlässlich der Anhörung im Ausschuss für Wirtschaft und Energie des Deutschen Bundestages am 15. Mai 2019

Oliver Holtemöller Christoph Schult

in: IWH Online, No. 2, 2019

Abstract

Die Bundesregierung plant, bis zum Jahr 2038 die Produktion von Strom aus Braunkohle zu beenden. Den von dem Braunkohleausstieg besonders betroffenen Regionen will die Bundesregierung finanzielle Hilfe für den Strukturwandel gewähren. Dazu soll das „Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen“ beschlossen werden. In dieser Stellungnahme werden ökonomische Aspekte des vorgesehenen beschleunigten Braunkohleausstiegs diskutiert. Zentrale Aussagen der Stellungnahme sind, dass ein beschleunigter Braunkohleausstieg zwar geeignet ist, nationale Emissionsziele zu erreichen, aber die europäischen bzw. globalen Treibhausgasemissionen dadurch kaum beeinflusst werden. Die gesamtwirtschaftlichen Kosten eines beschleunigten Braunkohleausstiegs dürften überschaubar sein, aber die wirtschaftliche Entwicklung in einzelnen Regionen würde aufgrund der regionalen Konzentration des Braunkohleabbaus deutlich beeinträchtigt werden. Maßnahmen zur Förderung des Strukturwandels in den betroffenen Regionen sollten an den wichtigsten langfristigenWachstumstreibern Bildung sowie Forschung und Entwicklung ansetzen und vor allem das Humankapital stärken. Eine Konzentration auf die Förderung von Sachinvestitionen, auf die Industrie oder auf bestimmte Technologien ist hingegen nicht aussichtsreich in Bezug auf langfristige ökonomische Ziele.

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Internationale Konjunkturprognose und konjunkturelle Szenarien für die Jahre 2018 bis 2023

Andrej Drygalla Oliver Holtemöller Axel Lindner

in: IWH Online, No. 1, 2019

Abstract

In der vorliegenden Studie werden zunächst die weltweiten konjunkturellen Aussichten für das Ende des Jahres 2018 und für die Jahre 2019 bis 2023 dargestellt. Dabei wird folgender Länderkreis betrachtet: Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Niederlande, Polen, Portugal, Schweden, Slowakei, Spanien und Tschechien. Im Herbst 2018 sind die Unsicherheiten über den Fortgang der Weltkonjunktur groß. Bis zum Sommer expandierte die globale Produktion zwar weiterhin recht kräftig. In den meisten Ländern schätzen die Unternehmen aber gegenwärtig ihre Geschäftslage deutlich weniger günstig ein als in der ersten Jahreshälfte, und im Oktober haben die Aktienbewertungen weltweit deutlich nachgegeben. Auch stellen sich nunmehr die finanziellen Rahmenbedingungen für die Schwellenländer aufgrund eines Rückzugs von internationalen Investoren schlechter dar. Allerdings dürfte in den meisten fortgeschrittenen Volkswirtschaften die Binnenkonjunktur angesichts eines zumindest bis in das Jahr 2019 hinein insgesamt expansiven geld- und finanzpolitischen Umfelds zunächst recht kräftig bleiben. Belastend wirken indes die protektionistischen Maßnahmen der US-Politik sowie die Verunsicherung über die Zukunft der Welthandelsordnung. Ein Hauptrisiko für die Weltkonjunktur ist gegenwärtig die Gefahr einer weiteren Zuspitzung des Handelskonflikts zwischen den USA und China. Aber auch die handelspolitischen Spannungen zwischen den USA und der Europäischen Union sind noch nicht ausgeräumt. Speziell für die Konjunktur in Europa sind zwei Risiken zu nennen: zum einen die Möglichkeit eines ungeordneten Austritts Großbritanniens aus der EU im Frühjahr 2019, zum anderen eine neue Schuldenkrise, falls die Regierung Italiens ihre expansiven finanzpolitischen Vorhaben in großem Stil umsetzt und dabei weiter Vertrauen der Finanzmärkte in die Solvenz des italienischen Staates verspielt. Die wahrscheinlichste wirtschaftliche Entwicklung in dem betrachteten Länderkreis (Basisszenario) wird anhand grundlegender volkswirtschaftlicher Kennzahlen, etwa der Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts, beschrieben. Es wird auch die Entwicklung für den Fall skizziert, dass die Weltwirtschaft eine ungünstige, eine sehr ungünstige Wendung (mittelschweres und schweres Negativszenario), oder auch eine günstige Wendung nimmt (Positivszenario). Das mittelschwere Negativszenario ist so gewählt, dass die gesamtwirtschaftliche Produktion in der betrachteten Ländergruppe im Jahr 2019 gemäß der aus dem Modell resultierenden Wahrscheinlichkeitsverteilung nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 10% noch geringer ausfällt; das schwere Negativszenario ist so gewählt, dass sich mit einerWahrscheinlichkeit von nur 1% eine noch geringere Produktion realisieren dürfte. Das Positivszenario wird schließlich so gewählt, dass es mit einer Wahrscheinlichkeit von nur 10% zu einer noch höheren Produktion in der genannten Ländergruppe kommen dürfte. Im Basisszenario liegt der Produktionszuwachs im betrachteten europäischen Länderkreis in den Jahren 2018 und 2019 bei jeweils 1,9%. Im Fall eines mittelschweren Einbruchs bleibt die Zuwachsrate der europäischen Ländergruppe im Jahr 2019 mit 0,3% um 1,6 Prozentpunkte unter der Rate im Basisszenario, im Fall eines schweren Einbruchs mit -1% um 2,9 Prozentpunkte. Besonders stark bricht in den negativen Risikoszenarien die Produktion in Griechenland, Irland, der Slowakei und Polen ein. Besonders stabil ist die Produktion dagegen in Frankreich. Der weltwirtschaftliche Schock reduziert die Produktion in Deutschland ungefähr so stark wie im Durchschnitt der Ländergruppe, die deutsche Wirtschaft erholt sich dann aber besonders rasch. Die länderspezifischen Szenarien erlauben auch die Antwort auf die Frage, wie stark die deutsche Wirtschaft von dem Wirtschaftseinbruch eines bestimmten Landes aus dem europäischen Länderkreis betroffen ist. Es zeigt sich, dass es für Deutschland nur bei einem schweren Einbruch der Konjunktur in Großbritannien, den Niederlanden und Polen zu messbaren Produktionsverlusten kommt. Zuletzt wird ein Szenario betrachtet, in dem ein mehrjähriger weltwirtschaftlicher Wirtschaftseinbruch mit einer deutlichen Erhöhung der Zinsen einhergeht. Ein solches Szenario könnte sich etwa aus einem Verlust an Vertrauen von Unternehmen und Haushalten in die Stabilitätsorientierung der Geldpolitik entwickeln. In einem solchen Fall können die Zentralbanken gezwungen sein, ihre Reputation durch eine Hochzinspolitik wieder herzustellen auch unter Inkaufnahme einer längeren Phase gesamtwirtschaftlicher Unterauslastung.

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Zu den Effekten eines beschleunigten Braunkohleausstiegs auf Beschäftigung und regionale Arbeitnehmerentgelte

Oliver Holtemöller Christoph Schult

in: Wirtschaft im Wandel, No. 1, 2019

Abstract

Ohne weitere staatliche Maßnahmen können die Klimaschutzziele der Bundesregierung nicht erreicht werden. Eine Möglichkeit, Emissionen zu reduzieren, ist der Ausstieg aus der Braunkohleverbrennung. Die Braunkohlenwirtschaft zahlt allerdings doppelt so hohe Löhne im Vergleich zum durchschnittlichen Lohnniveau. Der Braunkohleausstieg wird voraussichtlich Einkommenseinbußen und Abwanderung aus den Braunkohleregionen mit sich bringen.

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Refereed Publications

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The Effects of Fiscal Policy in an Estimated DSGE Model – The Case of the German Stimulus Packages During the Great Recession

Andrej Drygalla Oliver Holtemöller Konstantin Kiesel

in: Macroeconomic Dynamics, forthcoming

Abstract

In this paper, we analyze the effects of the stimulus packages adopted by the German government during the Great Recession. We employ a standard medium-scale dynamic stochastic general equilibrium (DSGE) model extended by non-optimizing households and a detailed fiscal sector. In particular, the dynamics of spending and revenue variables are modeled as feedback rules with respect to the cyclical components of output, hours worked and private investment. Based on the estimated rules, fiscal shocks are identified. According to the results, fiscal policy, in particular public consumption, investment, and transfers prevented a sharper and prolonged decline of German output at the beginning of the Great Recession, suggesting a timely response of fiscal policy. The overall effects, however, are small when compared to other domestic and international shocks that contributed to the economic downturn. Our overall findings are not sensitive to considering fiscal foresight.

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On the Risk of a Sovereign Debt Crisis in Italy

Oliver Holtemöller Tobias Knedlik Axel Lindner

in: Intereconomics, forthcoming

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Expectation Formation, Financial Frictions, and Forecasting Performance of Dynamic Stochastic General Equilibrium Models

Oliver Holtemöller Christoph Schult

in: Historical Social Research, No. 2, Special Issue: Governing by Numbers 2019

Abstract

In this paper, we document the forecasting performance of estimated basic dynamic stochastic general equilibrium (DSGE) models and compare this to extended versions which consider alternative expectation formation assumptions and financial frictions. We also show how standard model features, such as price and wage rigidities, contribute to forecasting performance. It turns out that neither alternative expectation formation behaviour nor financial frictions can systematically increase the forecasting performance of basic DSGE models. Financial frictions improve forecasts only during periods of financial crises. However, traditional price and wage rigidities systematically help to increase the forecasting performance.

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Working Papers

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(Since When) Are East and West German Business Cycles Synchronised?

Stefan Gießler Katja Heinisch Oliver Holtemöller

in: IWH Discussion Papers, No. 7, 2019

Abstract

This paper analyses whether and since when East and West German business cycles are synchronised. We investigate real GDP, unemployment rates and survey data as business cycle indicators and employ several empirical methods. Overall, we find that the regional business cycles have synchronised over time. GDP-based indicators and survey data show a higher degree of synchronisation than the indicators based on unemployment rates. However, recently synchronisation among East and West German business cycles seems to become weaker, in line with international evidence.

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Potential International Employment Effects of a Hard Brexit

Hans-Ulrich Brautzsch Oliver Holtemöller

in: IWH Discussion Papers, No. 4, 2019

Abstract

We use the World Input Output Database (WIOD) to estimate the potential employment effects of a hard Brexit in 43 countries. In line with other studies we assume that imports from the European Union (EU) to the UK will decline by 25% after a hard Brexit. The absolute effects are largest in big EU countries which have close trade relationships with the UK like Germany and France. However, there are also large countries outside the EU which are heavily affected via global value chains like China, for example. The relative effects (in percent of total employment) are largest in Malta and Ireland. UK employment will also be affected via intermediate input production. Within Germany, the motor vehicle industry and in particular the “Autostadt” Wolfsburg are most affected.

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The Economic Development of Saxony-Anhalt since 1990

Oliver Holtemöller Axel Lindner

in: IWH Discussion Papers, No. 6, 2018

Abstract

This article describes the economic development of Saxony-Anhalt since 1990 in the context of the East German transition from a centrally planned economy to a market economy. In the early 1990s the economy of Saxony-Anhalt caught up quickly with West Germany, mainly because the capital stock was modernized and expanded. Convergence, however, has almost come to a halt for some time now and gross domestic product per employed person is still about 20% below the West German level. The challenge for economic policy is to further the catching-up process by fostering research and innovation and improving the skills of the workforce.

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