Dr. Andrej Drygalla

Dr. Andrej Drygalla
Aktuelle Position

seit 9/10

Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Makroökonomik

Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)

Forschungsschwerpunkte

  • allgemeine Gleichgewichtsmodelle offener Volkswirtschaften
  • internationale Makroökonomik, insb. Währungspolitik

Seit 2010 ist Andrej Drygalla wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Makroökonomik. Er forscht zu den Themen internationale Makroökonomik und Währungspolitik.

Andrej Drygalla studierte und promovierte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

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Dr. Andrej Drygalla
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Mitglied - Abteilung Makroökonomik
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Publikationen

Neueste Publikationen

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The Effects of Fiscal Policy in an Estimated DSGE Model – The Case of the German Stimulus Packages During the Great Recession

Andrej Drygalla Oliver Holtemöller Konstantin Kiesel

in: Macroeconomic Dynamics, im Erscheinen

Abstract

In this paper, we analyse the effects of the stimulus packages adopted by the German government during the Great Recession. We employ a standard medium-scale dynamic stochastic general equilibrium (DSGE) model extended by non-optimising households and a detailed fiscal sector. In particular, the dynamics of spending and revenue variables are modeled as feedback rules with respect to the cyclical component of output. Based on the estimated rules, fiscal shocks are identified. According to the results, fiscal policy, in particular public consumption, investment, transfers and changes in labour tax rates including social security contributions prevented a sharper and prolonged decline of German output at the beginning of the Great Recession, suggesting a timely response of fiscal policy. The overall effects, however, are small when compared to other domestic and international shocks that contributed to the economic downturn. Our overall findings are not sensitive to the allowance of fiscal foresight.

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Konjunktur aktuell: Aufschwung in Deutschland setzt sich trotz nachlassender Impulse aus dem Ausland fort

Hans-Ulrich Brautzsch João Carlos Claudio Andrej Drygalla Franziska Exß Katja Heinisch Oliver Holtemöller Martina Kämpfe Axel Lindner Jan-Christopher Scherer Birgit Schultz Matthias Wieschemeyer Götz Zeddies

in: Konjunktur aktuell, Nr. 3, 2018

Abstract

Im Herbst 2018 ist die Weltkonjunktur weiterhin recht kräftig. Allerdings haben die regionalen Differenzen seit Jahresbeginn zugenommen. Während der Aufschwung in den USA auch wegen des starken Impulses durch die dortige Steuerreform noch einmal an Kraft gewonnen hat, ist die Konjunktur im Euroraum etwas schwächer geworden. Der Welthandel hat seit Jahresbeginn kaum noch zugelegt. Eine Ursache dieser Stagnation ist die Verschlechterung der handelspolitischen Rahmenbedingungen. Die Handelskonflikte sind allerdings nur einer von mehreren Risikofaktoren für die deutsche Konjunktur. Hinzu kommen die Möglichkeit eines ungeordneten Austritts Großbritanniens aus der EU im Frühjahr 2019 sowie ein weiterer Verlust an Vertrauen der Finanzmärkte in die Solvenz des italienischen Staates, falls die Regierung Italiens ihre finanzpolitischen Vorhaben in großem Stil umsetzt. Die deutsche Wirtschaft ist seit fünf Jahren im Aufschwung. Wichtige Treiber sind die außerordentlich günstigen Finanzierungsbedingungen und eine starke Expansion der Beschäftigung. Zuletzt hat die Nachfrage aus dem Ausland allerdings an Schwung verloren. Dabei spielt auch die Verteuerung deutscher Produkte aufgrund der Aufwertung des Euro seit dem Frühjahr 2017 eine Rolle. Die in diesem Jahr und besonders im Jahr 2019 expansiv ausgerichtete Finanzpolitik verschafft der Konjunktur Rückenwind, aber hohe Kapazitätsauslastungen und Engpässe beim Beschäftigungsaufbau dürften eine weitere kräftige Expansion behindern. Das reale Bruttoinlandsprodukt liegt nach vorliegender Prognose im Jahr 2018 um 1,8% höher als im Vorjahr, im Jahr 2019 beträgt die Rate 1,7%. Die ostdeutsche Wirtschaft expandiert in diesem Jahr um 1,5% und im Jahr 2019 um 1,4%.

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Deckblatt_2_2018_Konjunktur_aktuell.jpg

Konjunktur aktuell: Deutscher Aufschwung schwächt sich ab

Oliver Holtemöller Hans-Ulrich Brautzsch João Carlos Claudio Andrej Drygalla Franziska Exß Katja Heinisch Axel Lindner Oliver Rehbein Birgit Schultz Matthias Wieschemeyer Götz Zeddies Martina Kämpfe Jan-Christopher Scherer

in: Konjunktur aktuell, Nr. 2, 2018

Abstract

Die jüngste Zuspitzung des von der US-Regierung entfachten handelspolitischen Streits bedeutet ein erhebliches Risiko für Welthandel und internationale Konjunktur. Dennoch sind die weltwirtschaftlichen Aussichten weiter recht günstig. Insbesondere für die USA ist wegen der massiven finanzpolitischen Impulse mit kräftigen Zuwachsraten zu rechnen. Allerdings hat sich die Konjunktur im Euroraum seit Jahresanfang deutlich abgeschwächt, und seit Mai dürften Sorgen um den finanzpolitischen Kurs der neuen Regierung in Italien die wirtschaftlichen Erwartungen in Europa zusätzlich drücken.

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Arbeitspapiere

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Monetary Policy in an Oil-dependent Economy in the Presence of Multiple Shocks

Andrej Drygalla

in: IWH-Diskussionspapiere, Nr. 14, 2017

Abstract

Russian monetary policy has been challenged by large and continuous private capital outflows and a sharp drop in oil prices during 2014, with both ongoings having put a significant depreciation pressure on the ruble and having led the central bank to eventually give up its exchange rate management strategy. Against this background, this paper estimates a small open economy model for Russia, featuring an oil price sector and extended by a specification of the foreign exchange market to correctly account for systematic central bank interventions. We find that shocks to the oil price and private capital flows substantially affect domestic variables such as inflation, output and the exchange rate. Simulations of the model for the estimated actual strategy and five alternative regimes suggest that the vulnerability of the Russian economy to external shocks can substantially be lowered by adopting some form of an inflation targeting strategy. Foreign exchange intervention-based policy strategies to target the nominal exchange rate or the ruble price of oil, on the other hand, prove inferior to the policy in place.

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