Dr Axel Lindner

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Current Position

since 1/13

Head of the Research Group Macroeconomic Analyses and Forecasts

Halle Institute for Economic Research (IWH) – Member of the Leibniz Association

since 1/10

Deputy Head of the Department of Macroeconomics

Halle Institute for Economic Research (IWH) – Member of the Leibniz Association

since 1/01

Economist in the Department of Macroeconomics

Halle Institute for Economic Research (IWH) – Member of the Leibniz Association

Research Interests

  • monetary economics
  • European macroeconomics

Axel Lindner joined in 2001 and became Deputy Head of the Department of Macroeconomics in 2010. His research focuses on the European business cycle and on information economics applied to macroeconomic forecasting. As ombudsperson, Axel Lindner is responsible for ensuring good scientific practice at the institute.

Axel Lindner earned a diploma and doctoral degree from LMU Munich. He was visiting professor at Concordia University in Montreal, Canada and visiting scholar at Queen's University in Kingston, Canada. Prior to joining IWH, he was teaching at Goethe University Frankfurt.

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Dr Axel Lindner
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Mitglied - Department Macroeconomics
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Publications

Recent Publications

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Internationale Konjunkturprognose und konjunkturelle Szenarien für die Jahre 2019 bis 2024

Andrej Drygalla Oliver Holtemöller Axel Lindner

in: IWH Online, No. 1, 2020

Abstract

In der vorliegenden Studie werden zunächst die weltweiten konjunkturellen Aussichten für das Ende des Jahres 2019 und für die Jahre 2020 bis 2024 dargestellt. Dabei wird folgender Länderkreis betrachtet: Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Niederlande, Polen, Portugal, Schweden, Slowakei, Spanien und Tschechien. Die Weltkonjunktur hat sich weiter abgekühlt. Seit Jahresanfang stagniert die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe, in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften ist sie sogar gesunken. Der internationale Warenhandel ist in der Tendenz seit Herbst 2018 rückläufig. Gleichwohl hat sich die Dynamik der gesamtwirtschaftlichen Produktion nur moderat verlangsamt, denn die Dienstleistungen expandieren weiterhin deutlich. Der Rückgang des Welthandels und der Abschwung im Verarbeitenden Gewerbe dürften nicht zuletzt eine Folge der von den USA ausgehenden handelspolitischen Konflikte sein. Auch die gegenwärtigen Probleme der Automobilbranche schlagen auf den internationalen Handel durch. Für die nächsten Quartale ist mit einer schwachen Dynamik der weltwirtschaftlichen Produktion zu rechnen. Ein wesentliches Risiko für die internationale Konjunktur besteht darin, dass die Schwäche im Verarbeitenden Gewerbe auf die Dienstleistungsbranchen übergreift, etwa wenn sich Insolvenzen von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes häuften oder Arbeitsplatzverluste und niedrigere Lohnabschlüsse in diesen Branchen die Konsumnachfrage der privaten Haushalte deutlich verringerten. Zudem ist möglich, dass es zu einer weiteren Eskalation der Handelskonflikte kommt. Sollten die USA etwa tatsächlich Importzölle auf Automobile aus der EU einführen, würde dies einen deutlichen negativen Einfluss auf die europäischen Exporte in die USA haben. Auch der weiterhin vertraglich nicht geregelte Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union stellt ein erhebliches Risiko für Europa dar. Die wahrscheinlichste wirtschaftliche Entwicklung in dem betrachteten Länderkreis (Basisszenario) wird anhand grundlegender volkswirtschaftlicher Kennzahlen, etwa der Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts, beschrieben. Es wird auch die Entwicklung für den Fall skizziert, dass die Weltwirtschaft eine ungünstige, eine sehr ungünstige Wendung (mittelschweres und schweres Negativszenario), oder auch eine günstige Wendung nimmt (Positivszenario). Das mittelschwere Negativszenario ist so gewählt, dass die gesamtwirtschaftliche Produktion in der betrachteten Ländergruppe im Jahr 2020 gemäß der aus dem Modell resultierenden Wahrscheinlichkeitsverteilung nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 10% noch geringer ausfällt; das schwere Negativszenario ist so gewählt, dass sich mit einer Wahrscheinlichkeit von nur 1% eine noch geringere Produktion realisieren dürfte. Das Positivszenario wird schließlich so gewählt, dass es mit einer Wahrscheinlichkeit von nur 10% zu einer noch höheren Produktion in der genannten Ländergruppe kommen dürfte. Im Basisszenario liegt der Produktionszuwachs im betrachteten europäischen Länderkreis in den Jahren 2019 und 2020 bei jeweils 1,3%. Im Fall eines mittelschweren Einbruchs bleibt die Zuwachsrate der europäischen Ländergruppe im Jahr 2020 mit -0,2% um 1,5 Prozentpunkte unter der Rate im Basisszenario, im Fall eines schweren Einbruchs mit -1,4% um 2,7 Prozentpunkte. Besonders stark bricht in den negativen Risikoszenarien die Produktion in Griechenland, der Slowakei, Polen und Irland ein. Besonders stabil ist die Produktion dagegen in Frankreich. Der weltwirtschaftliche Schock reduziert die Produktion in Deutschland ungefähr so stark wie im Durchschnitt der Ländergruppe, die deutsche Wirtschaft erholt sich dann aber etwas rascher. Die länderspezifischen Szenarien erlauben auch die Antwort auf die Frage, wie stark die deutsche Wirtschaft von dem Wirtschaftseinbruch eines bestimmten Landes aus dem europäischen Länderkreis betroffen ist. Es zeigt sich, dass es für Deutschland zu keinen messbaren Produktionsverlusten kommt. Umgekehrt führt ein schwerer konjunktureller Einbruch in Deutschland aber zu einem spürbaren Rückgang des Produktionszuwachses im selben Jahr insbesondere in Tschechien und in Polen.

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IWH-Flash-Indikator I. Quartal und II. Quartal 2020

Katja Heinisch Oliver Holtemöller Axel Lindner Birgit Schultz

in: One-off Publications, No. 1, 2020

Abstract

Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland hat im vierten Quartal, so wie vom IWH-Flash-Indikator im November angezeigt, lediglich stagniert. Für das erste und das zweite Quartal 2020 deutet der IWH-Flash-Indikator wieder auf eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts hin (vgl. Abbildung 1). Allerdings gehen in den Indikator keine Daten ein, die der chinesischen Corona-Epidemie Rechnung tragen.

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Zur Wirtschaftskraft deutscher Regionen aus langfristiger Perspektive: Alte Muster werden in Ostdeutschland langsam wieder sichtbar

Axel Lindner

in: Wirtschaft im Wandel, No. 3, 2019

Abstract

Kann der Osten Deutschlands in Zukunft noch wesentlich aufholen, oder haben die 40 Jahre Zentralplanwirtschaft dauerhafte Spuren in der Raumstruktur der deutschen Volkswirtschaft hinterlassen? Dieser Beitrag vergleicht die Raumstruktur der deutschen Volkswirtschaft im Jahr 1925, vor den politischen Umbrüchen des 20. Jahrhunderts, mit ihrer Entwicklung nach der Vereinigung. Es zeigen sich folgende Punkte: Gewinner der historischen Umbrüche war eher Süd- als Westdeutschland. Berlin konnte sein Hauptstadt-Potenzial lange nicht ausspielen, beginnt dies aber nun nachzuholen. Die Wirtschaftskraft ostdeutscher Flächenländer war 1925 breit gestreut und dabei teils höher, teils niedriger als die Deutschlands. Seit 1990 ist sie dagegen viel niedriger als im gesamtdeutschen Durchschnitt und liegt eng beieinander. Zwar holten die ostdeutschen Flächenländer in den Jahren nach 1990 zügig auf, nach dem Jahr 2000 aber nur noch langsam. Die Streuung nimmt erst seit 2010 wieder ein wenig zu. Aus historischer Perspektive sehen manche Tendenzen, etwa der Berlin-Boom und die höhere Wachstumsdynamik in Sachsen, wie eine Normalisierung aus, die sich mit einiger Wahrscheinlichkeit fortsetzen dürfte.

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Refereed Publications

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On the Risk of a Sovereign Debt Crisis in Italy

Oliver Holtemöller Tobias Knedlik Axel Lindner

in: Intereconomics, forthcoming

Abstract

The intention for the Italian government to stimulate business activity via large increases in government spending is not in line with the stabilisation of the public debt ratio. Instead, if such policy were implemented, the risk of a sovereign debt crisis would be high. In this article, we analyse the capacity of the Italian economy to shoulder sovereign debt under different scenarios. We conclude that focusing on growth enhancing structural reforms, would allow for moderate increases in public expenditure.

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For How Long Do IMF Forecasts of World Economic Growth Stay Up-to-date?

Katja Heinisch Axel Lindner

in: Applied Economics Letters, No. 3, 2019

Abstract

This study analyses the performance of the International Monetary Fund (IMF) World Economic Outlook output forecasts for the world and for both the advanced economies and the emerging and developing economies. With a focus on the forecast for the current year and the next year, we examine the durability of IMF forecasts, looking at how much time has to pass so that IMF forecasts can be improved by using leading indicators with monthly updates. Using a real-time data set for GDP and for indicators, we find that some simple single-indicator forecasts on the basis of data that are available at higher frequency can significantly outperform the IMF forecasts as soon as the publication of the IMF’s Outlook is only a few months old. In particular, there is an obvious gain using leading indicators from January to March for the forecast of the current year.

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On the Distribution of Refugees in the EU

Martin Altemeyer-Bartscher Oliver Holtemöller Axel Lindner Andreas Schmalzbauer Götz Zeddies

in: Intereconomics, No. 4, 2016

Abstract

The current situation regarding the migration of refugees can only be handled efficiently through closer international cooperation in the field of asylum policy. From an economic point of view, it would be reasonable to distribute incoming refugees among all EU countries according to a distribution key that reflects differences in the costs of integration in the individual countries. An efficient distribution would even out the marginal costs of integrating refugees. In order to reach a political agreement, the key for distributing refugees should be complemented by compensation payments that distribute the costs of integration among countries. The key for distributing refugees presented by the EU Commission takes account of appropriate factors in principle, but it is unclear in terms of detail. The compensation payments for countries that should take relatively high numbers of refugees for cost efficiency reasons should be financed by reallocating resources within the EU budget.

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Working Papers

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The Economic Development of Saxony-Anhalt since 1990

Oliver Holtemöller Axel Lindner

in: IWH Discussion Papers, No. 6, 2018

Abstract

This article describes the economic development of Saxony-Anhalt since 1990 in the context of the East German transition from a centrally planned economy to a market economy. In the early 1990s the economy of Saxony-Anhalt caught up quickly with West Germany, mainly because the capital stock was modernized and expanded. Convergence, however, has almost come to a halt for some time now and gross domestic product per employed person is still about 20% below the West German level. The challenge for economic policy is to further the catching-up process by fostering research and innovation and improving the skills of the workforce.

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Outperforming IMF Forecasts by the Use of Leading Indicators

Katja Drechsel Sebastian Giesen Axel Lindner

in: IWH Discussion Papers, No. 4, 2014

Abstract

This study analyzes the performance of the IMF World Economic Outlook forecasts for world output and the aggregates of both the advanced economies and the emerging and developing economies. With a focus on the forecast for the current and the next year, we examine whether IMF forecasts can be improved by using leading indicators with monthly updates. Using a real-time dataset for GDP and for the indicators we find that some simple single-indicator forecasts on the basis of data that are available at higher frequency can significantly outperform the IMF forecasts if the publication of the Outlook is only a few months old.

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Evaluating communication strategies for public agencies: transparency, opacity, and secrecy

Axel Lindner

in: IWH Discussion Papers, No. 8, 2008

Abstract

This paper analyses in a simple global games framework welfare effects stemming from different communication strategies of public agencies if strategies of agents are complementary to each other: communication can either be fully transparent, or the agency opaquely publishes only its overall assessment of the economy, or it keeps information completely secret. It is shown that private agents put more weight to their private information in the transparent case than in case of opacity. Thus, in many cases, the appropriate measure against overreliance on public information is giving more details to the public instead of denying access to public information.

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