IWH-Insolvenztrend für Januar: Alte Gründe für viele neue Firmenpleiten

Deutlich schneller als die amtliche Statistik liefert das IWH jeden Monat ein Lagebild vom bundesweiten Insolvenzgeschehen. Im Januar gab es 40 Prozent mehr Pleiten von Personen- und Kapitalgesellschaften als vor einem Jahr. Erklären lässt sich die heutige Lage auch mit den Staatshilfen während der Corona-Pandemie.

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Warum sind die Löhne im Osten noch immer niedriger als im Westen?

Der Podcast „Einheit gut, alles gut“ stellt inspirierende Menschen aus Ostdeutschland vor. In der neuen Folge erklärt IWH-Ökonom Steffen Müller, warum die Forderung „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ selbst 35 Jahre nach dem Mauerfall unerfüllt ist. Im Fachkräftemangel sieht er für den Osten auch eine Chance. 

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IWH-Mittelfristprojektion

Die Mittelfrist-Projektion des IWH zeigt: Will Deutschland an der aktuellen Schuldenbremse und gleichzeitig am Klimaschutz-Ziel festhalten, wird die steuerliche Belastung der Haushalte zunehmen und der private Konsum entsprechend gedämpft.

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Gutachten zu Kohlemilliarden: Geld sollte transparenter vergeben werden

Mit rund 41 Milliarden Euro hilft der Bund den vom Kohleausstieg betroffenen Regionen. Wird das Geld sinnvoll genutzt? Eine Analyse von IWH und RWI gibt erstmals einen Überblick über das Programm und zeigt Verbesserungspotenziale.

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IWH veröffentlicht umstrittene Medien-Zitate im Volltext

In der Debatte über die geplante Ansiedlung einer Chipfabrik in Magdeburg wurden Einschätzungen des IWH teils stark kritisiert. Die Kritik bezieht sich auf einzelne Zitate aus einem Medienbericht. In ihrem ursprünglichen Zusammenhang ergeben die Aussagen ein anderes Bild.

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Europas Top-Banker: Riskante Geschäfte trotz Boni-Obergrenze

Vor zehn Jahren beschloss das EU-Parlament, die flexible Vergütung von Bankmanagern zu deckeln. Doch das Limit für Boni verfehlt sein Ziel: Die Chefs systemrelevanter europäischer Großbanken gehen unverändert hohe Risiken ein. 

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Solidarität mit Israel

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen steht fest in Solidarität mit Israel.

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Solidarität mit der Ukraine

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen zieht Konsequenzen für die Wissenschaft.

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Wir erklären Wirtschaft

Wir betreiben unabhängige Forschung zu gesellschaftlich wichtigen ökonomischen Fragen und möchten Fakten und evidenzbasierte Erkenntnisse liefern, die bessere ökonomische Entscheidungen ermöglichen. Wir konzentrieren uns auf Wachstum und Produktivität, weil wir überzeugt sind, dass ökonomischer Wohlstand es den Menschen erlaubt, ein erfüllteres Leben zu führen. Junge Talente unterstützen und fördern wir bestmöglich, sodass sie Kompetenzen entwickeln und ihre Fähigkeiten optimal entfalten können. In flachen Hierarchien sind wir von intellektueller Neugier motiviert und haben den Mut, auch unbequeme Erkenntnisse in die Öffentlichkeit zu bringen.

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Pressemitteilungen

21.02.2024 • 4/2024

Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose nimmt zur Jahresprojektion der Bundesregierung Stellung

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract

Gemäß ihrem gesetzlichen Auftrag hat die Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose heute als unabhängige Einrichtung ihre Einschätzung zur Jahresprojektion 2024 der Bundesregierung vorgestellt.

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08.02.2024 • 3/2024

IWH-Insolvenztrend: Zahl der Firmenpleiten weiterhin hoch – Corona-Hilfen für schwache Unternehmen sind ein Grund

Professor Dr. Steffen Müller
Abstract

Nach dem Rekordwert im Dezember bleibt die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften im Januar auf unverändert hohem Niveau, zeigt die aktuelle Analyse des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Erklären lässt sich die heutige Lage auch mit den Staatshilfen während der Corona-Pandemie.

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12.01.2024 • 2/2024

Grüne Transformation und Schuldenbremse: Implikationen zusätzlicher Investitionen für öffentliche Finanzen und privaten Konsum

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract

Das deutsche Klimaschutzgesetz sieht unter anderem vor, dass die Treibhausgas-Emissionen in Deutschland bis zum Jahr 2030 um 65% gegenüber dem Jahr 1990 verringert werden. Die für dieses Ziel erforderlichen grünen Investitionen dürften jährlich etwa 2,5% in Relation zum Bruttoinlandsprodukt ausmachen. Die damit verbundenen zusätzlichen staatlichen Ausgaben für öffentliche Investitionen und Fördermaßnahmen werden nach der mittelfristigen Projektion des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) nicht aus dem zu erwartenden Steueraufkommen finanzierbar sein. Daher ist damit zu rechnen, dass die steuerliche Belastung der Haushalte zunehmen und der private Konsum entsprechend gedämpft wird, sofern an der gegenwärtigen Form der Schuldenbremse und den Treibhausgasminderungszielen gleichzeitig festgehalten wird.

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10.01.2024 • 1/2024

IWH-Insolvenztrend: Höchstwert bei Firmenpleiten im Dezember

Professor Dr. Steffen Müller
Abstract

Die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften ist im Dezember stark angestiegen, zeigt die aktuelle Analyse des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Es war der höchste Wert für einen Dezember seit Beginn der Datenerfassung im IWH-Insolvenztrend im Jahr 2016. Für die kommenden Monate rechnet das IWH mit weiter steigenden Insolvenzzahlen.

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Interview

IWH-Präsident Reint Gropp im Interview mit dem uni:magazin
der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

 

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Feb 2024

14:15 - 15:45

IWH Research Seminar

The Heterogeneous Effects of Carbon Pricing: Macro and Micro Evidence

Federico Di Pace  Bank of England
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Gleiche Arbeit, gleicher Lohn?

Warum die Löhne im Osten noch immer niedriger als im Westen sind.
Podcast „Einheit gut, alles gut“ mit Steffen Müller

 

 

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